ProChrist

Habt ihr schon was von ProChrist gehört? Nein? Ist auch kein Wunder. Die Medien suchen noch mühsam nach einer Position. Im Artikel http://www.welt.de/politik/article3498571/So-peitschen-deutsche-Prediger-ihr-Publikum-auf.html klingt der Titel wie gehabt negativ. In dem Sinne: Christlichen Fundamentalisten muss man mutig Paroli bieten, weil sie die Welt zerstören … Der Artikel selbst wundert sich darüber, dass anerkannte Kirchenmenschen diese Versammlung nicht negativ sehen und – wie Huber – sich dagegen wenden, dass Menschen Keile zwischen Landeskirchen und Evangelikalen treiben wollen. Mal sehen, wie sie sich einschießen können, weil leider, leider gibt es auf ProChrist für die Medien nichts zum Thema Homosexualität, wo man sich hätte so richtig echauffieren können wie beim Christival. Aber man findet doch was Böses, was, das für die Gesellschaft Pfui ist: http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=74034&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=72b8271140.

(Nähere Infos zu ProChrist: http://de.wikipedia.org/wiki/ProChrist )

Übrigens in Chemnitz waren rund 7000 Menschen anwesend (in der Arena 52.000). Kein Grund, das an die große mediale Glocke zu hängen, und die zig-Tausende (1,1 Millionen), die diese Veranstaltung in Gemeinden verfolgten, darüber diskutierten, unwichtig – die Ostermärsche sind da politisch schon interessanter, weil man in der Berichterstattung über sie die eigene Ideologie transportieren kann.  (Zahlen aus http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=74064&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=ba9b42320a)

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/19.html   

Eine Antwort auf „ProChrist“

  1. Vor wem und vor was fürchten sich die Zeitungsmacher, wenn sie diese Nachrichten unterdrücken?
    Vor dem Mainstream? Vor den Muslimen in unserem Land? Vor den Atheisten unserer Tage?
    Vielleicht vor der Tatsache, dass sie im Rahmen entspre-chender Berichterstattung in den Bann des Evangeliums gezogen werden könnten -wie ein Saulus, der zum Paulus wurde?
    Berichte über Ostermarschierer, Anarchos mit ihren „flammenden Aktionen“ auf dem Cover bringen vielleicht mehr Geld -bleiben aber Zerrbild gekonnter und ehrlicher Journalistik. Diese wiederum aber entspricht offensichtlich der politischen Korrektheit unserer Tage. Wie lange noch?

    Echolot ist
    Pro-Christ
    und wünscht ein gesegnetes Fest der Auferstehung Jesu Christi!

Kommentare sind geschlossen.