Böse, böse …

idea berichtet über eine Tagung von Islambeauftragten der rheinischen und westfälischen Kirche. Dort wurde gesagt: >Auch wenn Medien inzwischen ein differenzierteres Bild vom Islam zeichneten als früher, gebe es scheinbar unumstößliche Klischees. So werde dem Islam eine Neigung zur Gewalt, ein rückwärts gewandtes Weltbild, hierarchische Strukturen und die Unterdrückung der Frau zugeschrieben. Bilder von Terrorattentaten würden mit religiösen Symbolen vermischt. Selbst wenn Selbstmordanschläge mit dem Islam begründet würden, sollten Journalisten dies nicht einfach übernehmen, sondern nachforschen, welche Relevanz der Islam als Religion dabei habe. Allerdings machten Muslime oft auch gravierende Fehler, so Schiffer.< http://www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttnews[tt_news]=73748&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=a5d0774b92 

Was sollen wir dazu sagen. Vielleicht leise anmerken: Liebe Frau Schiffer, Muslime trennen nur äußerst ungern Politik von Religion und Religion von Politik – das war schon für Mohammed eine Einheit. Vielleicht sollte die Sprecherin den Koran nicht aus gläubiger Perspektive lesen, sondern konkret in dessen Entstehungszeit einbetten. Aber wahrscheinlich macht sie sich wie so viele ihren eigenen rosaroten Koran bzw. Islam. Eigentlich schade. Die Diskussionen verliefen sicherlich fundierter, wenn die Beteiligten den Tatsachen ins Auge sehen und nicht mit einem christianisierten Europa-Islam liebäugeln würden. (Wobei ich immer anmerken muss: Ich hoffe, dass die Info durch idea stimmt. Ansonsten nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil 😉 .) 

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