Ärger

Durch die letzten Nachrichten sehen wir, wie sehr es der Regierung daran gelegen ist, Kinder den Müttern und Mütter den Kindern wegzunehmen. Da man an die Familien noch nicht herankommt, geht man an die Schwächsten, die Alleinerziehenden. Da sollen Familien 100€ bekommen – und wer bekommt von den 100€ die Hälfte? Der Unterhaltzahlende. Mutter mit Kind(er) müssen sich den Rest teilen. Auf diese Ungerechtigkeit hin gibt es nur die freche Antwort, den Apell an die Unterhaltzahlenden, auf ihren Anteil zugunsten der Kinder freiwillig zu verzichten: http://www.welt.de/politik/article3392570/Alleinerziehende-kriegen-nur-halben-Kinderbonus.html Aber zusammen mit dem folgenden Gerichtsurteil scheint mir das alles gewollt zu sein:  http://www.welt.de/politik/article3400291/Geschiedene-Muetter-muessen-fuer-sich-selbst-sorgen.html Das ist eine Schande größten Ausmaßes. Da die Scheidungsrate sehr hoch ist, wird nun geraten, Eheverträge zu schließen, bevor man heiratet. Ich denke in den Köpfen setzt sich fest: Frauen, bekommt keine Kinder, ihr seid die auf ganzer Linie Benachteiligten. Nur am Rande: Die Vertreterin der Mütter, die im heute-journal zu dem Urteil interviewt wurde, jubelt über den Gerichtsspruch: Endlich ist der Flickenteppich bisheriger Gerichtssprüche vom Tisch – und im Interview mit der Gerichts-Frau (so sei sie hier genannt) wird deutlich: Jedes Gericht muss jeden Einzelfall bis in alle Details prüfen. Was dabei wieder herauskommt… Bleibt nur zu hoffen, dass jedes Gericht sich die Mühe macht, die sich auch das folgende Gericht gemacht hat:

>Das Berliner Kammergericht bezog jüngst sogar die aus Sicht der Richter mangelnde Qualität der Schulen in der Hauptstadt in ihre Rechtsprechung ein. Mit dem Hinweis auf das Kindeswohl lehnte es das Gericht ab, der alleinerziehenden Mutter eines achtjährigen Jungen einen Vollzeitjob zuzumuten. Kinder dürften von ihren Eltern Liebe und Förderung erwarten. Der Hort könne das nicht leisten, meinten die Richter – zumal bekannt sei, dass gerade die Berliner Grundschulen aufgrund des bestehenden Personalmangels ihren Ausbildungspflichten nicht mehr in ausreichendem Maße nachkämen. Üblicherweise müssten Eltern deshalb am Nachmittag mit ihren Kindern lernen und Hausaufgaben machen, damit aus dem Nachwuchs etwas werden könne.< so im oben genannten Artikel der „welt“.

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