Eine Antwort auf „Durban II – wieder einmal“

  1. „..Der UN Menschenrechtsrat, der die Konferenz (Durban II)organisiert, wird von Staaten dominiert, die zu den exzessivsten Menschenrechtsverletzern der Gegenwart zählen. Staaten wie Iran, Libyen, Saudi-Arabien, Kuba und China glänzen dort mit……Der konzentrierte Hass des Kartells der Menschenrechtsverletzer richtet sich jedoch gegen Israel….Der UN Menschenrechtsrat ist eine Farce und Schande und sollte sofort aufgelöst werden.“ -so zu lesen in der Welt am Sonntag vom 15. März 2009 unter „Schindluder mit Menschenrechten“.
    Während die USA, Frankreich, Italien und andere die Konsequenz aus obigen Erkenntnissen ziehen und die Konferenz boykottieren, überlegt die Bundesregierung, ob sie sich dem Boykott anschließen soll. Grund für die zögerliche Haltung: Man braucht offensichtlich im nächsten Jahr die Stimmen dieser Länder in der UNO bei der Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat.
    Sehr bedenkenswert -absolut nicht ehrenwert.
    Warten wir ab, ob die Bundesregierung das Ansehen Deutsch-lands in der Welt und alles, was mit dem deutschen Namen verbunden ist in allen Bereichen europäischer Kultur einem „Linsengericht“ opfert. Klar ist: Dazu hat sie niemals das Recht. Es ist nur zu hoffen, dass sich die Kräfte in der Bundesregierung durchsetzen, die noch wissen, was sie tun.
    Der Boykott diesaer widerwärtigen Veranstaltung ist ein Signal gegen die, die jegliches Menschenrecht im Keim ersticken.
    Es bleibt abzuwarten, ob sich die Bundesrepublik Deutschland auf die Seite jedes Menschenrecht unterdrük-
    kender Regime stellt oder auf die Seite derer, die nicht allein von Menschenrechten reden, sondern sich auch ent-sprechend auf internationalem Parkett verhalten und mit allen Mitteln das Einhalten und den Schutz der Menschenrechte weltweit einfordern.
    Meint wenigstens
    Echolot

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