Bestattungen

Es geht um einen eigenen Moslem-Friedhof in der Schweiz: >Die Moslems hätten zum Beispiel akzeptieren müssen, dass in der Schweiz aus hygienischen Gründen keine Beerdigungen von lediglich in Tuch eingewickelten Verstorbenen erlaubt seien. Weibel: «Mindestens ein einfacher Holzsarg ist gesetzlich vorgeschrieben.» Auch sei die Grabesruhe auf 20 Jahre beschränkt und nicht auf «ewige Zeit». Schliesslich hätten die Moslems eingewilligt, dass später am gleichen Ort wieder Bestattungen erfolgen dürften. Die Stadt andererseits habe die religiöse Vorschrift des «unbefleckten Bodens» akzeptiert; das bedeutet, dass auf dem für die Moslems reservierten Friedhofsareal noch nie Bestattungen erfolgt sind.< (aus: www.islam.ch) Die Stadt musste Zugeständnisse machen. Welche? Auf dem Friedhofsareal sind noch nie Bestattungen erfolgt. Welche Bestattungen? Nicht die von Moslems – denn die wurde ja kurz zuvor positiv erwähnt. Es geht um Bestattungen Ungläubiger. Moslems – dürfen nicht auf Friedhöfe Ungläubiger. Da gilt nicht: Im Tod sind alle gleich. Im Tod sind Moslems gleicher. Was sagt das über die Einstellung Lebender aus?

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