Mut

Wenn es einen Preis geben würde für den Mut der Woche, dann hat ihn Christian Wulff verdient, der sich hinter Erika Steinbach stellt. Andere bereuen wohl, dass sie sich outen müssen – wie auch immer: Erpressungsversuchen nachgeben – politischen Rückhalt zeigen – besser vertagen und an Arbeitsgruppen weitergeben. Unserer Kanzlerin wird auch hier wieder was Kluges einfallen. Vielleicht schnell mal wieder auf den Papst schimpfen, damit der Druck genommen wird? Wie stehe ich dazu? Ich finde es nicht besonders amüsierend, wenn man von einem Freund (hier Polen) erpresst wird. Das zeigt, dass der Freund noch nicht so recht begriffen hat, wie man mit anderen umgeht. Aber in der Diktatur konnte der Freund nicht lernen, mit Sachfragen sachlich umzugehen. Denke ich mir so.

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Eine Antwort auf „Mut“

  1. Ja, das mit dem Denken ist so eine Sache -wenn dann noch das Denken in ein Tun umgesetzt werden soll, ist das wieder so eine Sache. Zum Denken und zum Tun braucht man Verstand.
    Bei den einen geht das schneller als bei anderen. Damit wird man leben müssen. Wie aber steht es mit dem, was wir Klugheit nennen, bei dem, was man denkt und tut?

    Zur Sache aber: Dürfen wir von bundesdeutschen Politikern nicht erwarten, dass sie nicht allein denken, sondern auch für ihr Volk und Land verantwortlich und selbstbewusst denken -und klug HANDELN? Dazu gehören dann in der Tat Mut und Zivilcourage – leider selten, zu selten vorzufindende Eigenschaften in den bundesdeutschen Parlamenten und Zentralstellen der Macht.
    Mut, gegen die allgegenwärtige Beliebigkeit anzugehen, sich mit Zivilcourage zur Realität zu bekennen und kein sich opportunistisches Beugen vor der Meinung anderer, ist auch in diesen Zeiten 1.BürgerPFLICHT nicht zuletzt die der Politiker.
    Herr Christian Wulff möge nicht der einzige bleiben, der den Mut hat, der verderblichen „politischen Korrektheit“ und deren Anbetern die Stirn zu bieten!
    Das wünscht das
    Echolot
    sich und allen aufrechten Bürgerinnen und Bürgern unseres Vaterlandes.

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