Kunst 3

Vergangenheitsbewältigung: Verstrickung von Künstlern mit dem Nationalsozialismus – finden wir hier: FAZ (Strittmatter) und hier: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-09/artikel-2009-09-feuilleton-verraten-und-verschenkt.html (Henze). Und – schon etwas älter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/515/407291/text/ An diesem letztgenannten Text kann man wunderschön erkennen, was Kewil beschreibt (http://fact-fiction.net/?p=1911): über die einen fällt man her – die anderen lässt man laufen. Je nach politischem Geschmack. Wenn Menschen sich zu Richtern aufspielen – kann es da gerecht zugehen? Übrigens blinde Mitläufer gab es bekanntlich auch auf Kommunistischer Seite. Wie – der auch von mir als Schriftsteller sehr geschätzte – Bert Brecht sich verbal wie ein Berserker verhielt, schildert Michail Ryklin, Kommunismus als Religion …, Insel 2008. Menschlich soll er auch ein schwieriger Zeitgenosse gewesen sein. Aber das tut meiner Bewunderung für seine Texte keinen Abbruch – ebenso mag ich auch Gedichte vom politischen Gegenpol Gottfried Benn. Nun, nicht zuletzt angesichts von Heidegger wird noch immer diskutiert, ob zwischen Person und Werk zu trennen ist. Solange diskutiert wird …    

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