Evangelikale – taz

Die taz muss ihre Kampagne gegen Evangelikale fortsetzen. Nun hat sie eine Kronzeugin, eine Pfarrerin. Eine Pfarrerin der „Offenen Kirche“ schimpft äußerst erbost über die bösen, bösen Evangelikalen. Hihihi – was versteht sie unter „Offene Kirche“? (Ist nur eine rhetorische Frage, ich weiß, dass diese eher links eingestellte Strömung nur soweit offen ist wie die Eintretenden links sind.) Offene Kirche hat mit Basis-Bewegung zu tun – zumindest nach dem Selbstverständnis. Was für ein Drama, wenn die Basis beginnt, andere Wege zu gehen als diejenigen, die sich als die grundlegendste Basis ansehen, die Basis der Basis sozusagen. In der Losung (gehört eigentlich auch abgeschafft – zu rechts, evangelikal, fundamentalistisch …  = von mir ironisch gemeint!) – vom 2.3.2009 finden wir ein Gebet: „Herr Jesus Christus, lass unser Ja zum Glauben und unser Ja zum Leben ein uneingeschränktes Ja sein, so dass wir keinen, den du liebst, und keinen, der dich liebt, von unserer Liebe ausschließen. Erneure mit uns und durch uns das Antlitz der Welt und der Kirche, auf dass immer mehr von jener Versöhnung geschieht, die in unserem Ja zum Glauben und zum Leben begründet ist.“ (Josef Dirnbeck)

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