pi-rechtsradikal

pi wurde von Koch-Mehrin (FDP) beschuldigt, rechtsradikal zu sein. Da ich pi immer mal wieder erwähne, muss ich sagen, warum pi nicht rechtsradikal/-extrem ist. Rechtsextrem ist für mich ein Mensch, der davon ausgeht, er gehöre einer Elite an. Dieses rechtsextreme Elitebewusstsein ist rassisch geprägt. Und das ist pi nicht – wie nicht nur aufmerksame Leser deutlich erkennen können. Rechtsextrem bedeutet für mich, dass Menschen sich über andere erheben, sie körperlich und seelisch verletzen, weil sie nicht der Idealvorstellung (bzw. der Rasse) des Betrachters entsprechen. Nationalbewusstsein + Europabewusstsein ist pi nicht abzusprechen – aber das hat bekanntlich mit Nationalismus nichts zu tun. Antisemitisch ist pi erst recht nicht – wahrscheinlich zum Ärger einiger Gegner. Rechtsextrem bedeutet für mich, Feindbilder zu pflegen, damit die Gruppe sich selbst aufbauen kann, bedeutet martialisches Auftreten – und das immer mit Massen und Lärm verbunden -, hierarchische Struktur (Führerprinzip). All das findet man bei pi nicht – freilich sind einige Kommentarschreiber hier wohl nahe dran, doch die gibt es auch in anderen Foren, so in denen großer online Zeitungen.

Wenn jemand aufzeigt, dass in der Gesellschaft etwas falsch läuft, dass Menschen aufgrund religiöser und ideologischer Vorgaben verachtet werden, dass Menschenrechte aufgrund religiöser und ideologischer Vorgaben in Gefahr geraten und missachtet werden – das ist nicht rechtsradikal/-extrem – auch wenn es sich gegen Menschen richtet, die ein Gegengewicht zu unseren kulturellen Errungenschaften errichten wollen bzw. sich gegen das Grundgesetz wenden. Und dass der Islam durch das Erscheinungsbild seiner öffentlichkeitswirksamen Vertreter nicht selten Anlass zu Sorgen gibt – ebenso die so genannten Antifaschisten mit ihrem kommunistischem (also nicht freiheitlichem, nicht demokratischem, nicht menschenrechtsorientiertem, nicht das Individuum hervorhebendem) Auftreten, dürfte allen politischen Beobachtern aufgefallen sein.  (http://www.pi-news.net/2009/02/koch-mehrin-fdp-ich-halte-pi-fuer-rechtsradikal/#more-44980)

Aber ich denke, Koch-Mehrin rächt sich bei pi für eine Kritik, die in pi am 22.2. geäußert wurde. Wer das EU-Parlament beobachtet, und sieht, dass die Vertreter den Raum verlassen, wenn an ihnen Kritik verübt wird, der wundert sich auch nicht, wenn deren Vertreterin Kritiker mal eben so als rechtsradikal bezeichnet. Es ist alles dasselbe elitäre Verhalten, das nicht bereit ist, die Probleme einer Gesellschaft wahrzunehmen. Und statt dass versucht wird, konstruktiv etwas an den Missständen zu ändern, werden diejenigen verleumdet, die diese Missstände aufzeigen. 

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Eine Antwort auf „pi-rechtsradikal“

  1. Ein politisch-kultivierten Umgang mit Andersdenkenden auch im Europaparlament, ist nicht wenigen Mitgliedern dieses Hauses mehr als fremd: Negative Vorreiter wie D.Cohn-Bendit und M.Schulz lassen grüßen!
    Dennoch: zu hoffen bleibt, dass Jungparlamentarier(innen)
    sich auf Dauer nicht im vergifteten linksideologischen Dunstkreis der Altkommunisten wohlfühlen und sich demo-
    kratischen Spielregeln unterwerfen(sic!) -zum Wohl der Menschen, für deren demokratische Freiheit Sie hilfreich „Stimme“ sein woll(t)en und sollen.
    Das ist nicht zu viel verlangt
    meint
    Echolot

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