Fassungslos

Kybeline weist wieder auf eine Nachricht hin, die einen fassungslos zurücklässt. Fassungslos lässt einen einmal das Verbrechen gegen diese Menschen zurück – dann vor allem aber auch der vielfache Versuch von Menschen unserer Breiten, vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen, sie schön zu reden, sie zu vertuschen, sie auf bestimmte Länder zu schieben – statt auf das Grundübel. Ich wünschte, dass immer mehr Menschen (wie Kybeline, Kewil und viele andere – aber noch zu wenige) die Dinge beim Namen nennen würden. Der Widerstand der an den Pranger Gestellten wird freilich auch immer größer: Unfähig, Kritik zu ertragen, Kritik im Keime zu ersticken suchen, alles mit Traditionen zu begründen, die Allah-Gewollt seien, tränenreich und emotional darauf hinweisen, dass doch alles ganz anders sei bzw. zu verstehen sei, dass Christen auch nicht besser seien und der Westen sowieso dekadent usw. usw. Das führt nicht etwa dazu, dass man die Missstände abstellt und bekämpft, sondern dass man die Boten, die auf diese Untaten hinweisen, beschimpft, bedrängt, wo auch immer es geht, sperrt, zensiert, dass man gegen sie unbedarfte Verbündete sucht. Sei es Verbündete aus Naivität und Unkenntnis oder Verbündete, die mit offener/versteckter Gewalt eingeschüchtert worden sind oder Verbündete, die mitlaufen, weil sie überall mitlaufen, wo es nach Macht und Gewalt stinkt.

(http://www.kybeline.com/2009/02/11/vergewaltigt-geschwangert-und-ausgepeitscht/

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