Warten 2

(Fortsetzung vom 5.2.2009) Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die lange Zeit in Arztpraxen oder beim Friseur oder im Zug zu überstehen: Man kann vor sich hindösen, man kann lustlos in den zufällig angebotenen Zeitschriften blättern, man kann sich aber auch ein Buch mitbringen, das man schon immer mal lesen wollte. Man kann über Dinge nachdenken, über die nachzudenken man keine Zeit hatte. Nicht, dass wir nicht solche Zeiten des Leerlaufs benötigen, Zeiten, in denen wir eben stundenlang vor uns hindösen oder in Zeitschriften herumblättern oder sitzen und Leute beobachten. Das brauchen wir auch. Doch wir merken selbst, wann es zuviel Herumgedöst, Herumgeblättert ist. Und dann wird es Zeit, aktiv zu werden.

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