Kochen

Ich höre immer wieder: Für mich allein zu kochen – das lohnt nicht. Was ist eigentlich normalerweise üblich: Man kocht für zwei oder drei: Sich selbst + Partner + Kind. Partner merkt manchmal gar nicht, dass man gekocht hat – obwohl es gegessen wird, Kind nörgelt sowieso herum. Wenn ich nur für mich allein koche, dann weiß ich wenigstens, dass ich für einen dankbaren Menschen koche: Für mich. Der Körper freut sich – und mit ihm freuen sich gleich Seele und Geist. Wenn ich es mir dann bei Tisch auch noch schön mache – das ist doch was. Wenn von den zwei/drei Kartoffeln die ich gekocht habe, eine übrig geblieben ist, dann kann ich sie Abends noch als Bratkartoffeln oder mit Käse überbacken essen. Sich selbst so wichtig nehmen, dass man auch gerne für sich kocht – auch das will gelernt sein.

Christen wissen über die Anwesenheit eines Gastes („Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns bescheret hast“). Wie wir die Anwesenheit dieses Gastes auch im Rahmen der Mahlzeit einbeziehen – das hängt vom Herzen des jeweiligen Glaubenden ab. 

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