FDP

FDP wie sie leibt und lebt: Hessens FDP wünscht sich Religionskunde statt christlichen Religionsunterricht. Naja, ein altbekannter Wunsch aus der Irgendwaskiste der letzten FDP-Jahrzehnte. Ein Wunsch, der freilich moderater ist als das Kirchenpapier von 1974. Hier ein kleiner Ausschnitt zur neueren Diskussion zum so genannten Kirchenpapier. Siehe auch Bischof Hubers Antworten zum Kontext der Frage nach dem Ethik-Unterricht in Berlin.  Übrigens: Wo wird so intensiv über andere Religionen und Konfessionen gesprochen wie im Religionsunterricht – zum Teil auch mit deren Vertretern?

Nun: Wir sind das Volk – das Volk ist Souverän des Staates – und Christen gehören (zum Bedauern nicht weniger noch immer zur religiösen Mehrheit) auch zum Volk – und sie dürfen auch mitreden und die Gesellschaft mitgestalten. Jetzt darf aber nicht kommen: Viele sind in der Kirche – aber wollen mit ihr nichts zu tun haben. Sicher, stimmt. Aber sie sind nun mal in den Kirchen. Und einfach so Menschen für seine eigene Anti-Kirchen/Christen/christliche Tradition-Weltanschauung zu vereinnahmen, ist nicht sonderlich geistreich. Da kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Viele sind nicht in den Kirchen, sehen sich aber dennoch als Christen.   Impressum auf  www.wolfgangfenske.de