Ypsilanti

Jede Blogleserin und jeder Blogleser weiß, dass ich Ypsilantis Tun befremdend fand, dass ich ihr Handeln nicht gerade freundlich kommentiert habe. Dass jetzt ein paar Ortsverbände über sie herfallen – das war zwar zu vermuten gewesen – aber dass sie Ypsilanti jetzt schubsen und beißen und sich dabei noch gegenseitig übertrumpfen wollen, zeigt doch, was für Kleingeister nun schon wieder den Mund aufreißen. Vor der Wahlniederlage haben bis auf wenig Mutige alle mitgemacht – und nach den 4 Abweichlern getreten. Jetzt treten sie Ypsilanti. Man mag zwar denken, das geschieht ihr recht, das ist gerecht – aber ich denke eher: Was für armselige Fieslinge. Statt jetzt zu versuchen, mit vereinten Kräften den Karren aus dem Dreck zu ziehen, schubsen sie wieder ein paar, die in Ungnade gefallen sind, herum – und merken gar nicht: Je mehr sie wegbeißen, desto weniger schaffen sie es.   

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Eine Antwort auf „Ypsilanti“

  1. Dieser Zwischenruf ist nicht allein lesens- sondern auch bemerkenswert. Zudem ehrt er den Verfasser WF, zeugt diese Kommentierung -wie übrigens immer!- von einer wohltuenden Streitkultur, die in unseren Tagen so selten geworden ist.
    Dank dem Verfasser!
    Echolot gibt dem Leser dieser Zeilen zu bedenken:
    Wenn heute einige SPD Ortsvereine die politische Elimi-
    nierung Andrea Ypsilantis fordern, sollten sie konsequen-
    terweise auch Parteiordnungsverfahren gegen die Herren Beck,
    Steinmeier und Müntefering beantragen. Diese Herren haben
    Frau Ypsilanti im letzten hessischen Wahlkampf bis zum 18. Februar 2009 indirekt und direkt tatkräftig unterstützt. Damit nicht genug:
    Im Oktober 2008 haben beim Parteitag des SPD Landesver-
    bandes Hessen in Rotenburg an der Fulda 335 Delegierte die politische Marschrichtung ihrer Landesvorsitzenden demonstrativ unterstützt.
    Allein 15 Genossen und Genossinnen verweigerten ihrer Lan-
    desvorsitzenden ihre Zustimmung.
    Müssten nicht auch diese Genossen und Genossinnen, die sich in die Marschrichtung ihrer Vorsitzenden euphorisch einordneten, zu der von SPD Ortsvereinen geforderten Re-
    chenschaft wegen parteischädigenden Verhaltens gezogen werden?
    Was denken sich eigentlich Mitglieder einer demokratischen
    Partei bei ihrem zutiefst undemokratischen Verhalten?
    Der SPD würde sicher gut anstehen, diese Nichtdemokraten
    mehr als zur Ordnung zu rufen.
    Das Problem aber ist wohl, dass es mit dem demokratischen Bewusstsein bis in die Parteiführung der SPD hinein in unseren Tagen nicht gerade zum Besten steht.
    Echolot würde gerne Kurt Schumacher fragen können, was er
    zu diesem unwürdigen Treiben in seiner Partei sagen würde.
    Echolot kann sich die Antwort denken: SCHANDE!

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