Argumente 2

(Fortsetzung vom 14.1.2009: ) Ein Paulus war ja nicht blöd, ebenso nicht ein Petrus und all die anderen, die von der Auferstehung Jesu Christi reden. Große Denker und kleine Denker – und natürlich auch große und kleine Nichtdenker haben diese Erfahrungen gemacht. Und sie selbst stehen ja genauso rätselnd davor – was man selbst im Neuen Testament spürt, wie die Autoren zum Teil nach Ausdrucksmöglichkeit für ihre Erfahrungen suchen. Und da sie argumentieren müssen, stehen sie vor dem Rätsel: Wie sagen wir das Unglaubliche, das für die Juden ärgerlich ist und für Heiden Blödsinn (1. Brief des Paulus an die Korinther 1-3)?  Und es bleibt auch Blödsinn bzw. ärgerlich, wenn sie nicht selbst diese Erfahrungen machen. Nur: Wie können sie Erfahrungen mit dem machen, was sie für Blödsinn halten? Wie war es denn bei uns? Wir glauben ja Blödsinn auch nicht, wir wissen doch, dass der Mensch, der stirbt, tot ist! Glaubende konnten und können ihren eigenen Glauben nur damit erklären, dass sie sagen: Gottes Geist wirkt in uns diesen Glauben. Diese Behauptung ist natürlich für jeden irgendwie psychologisch bewanderten Menschen ein gefundenes Fressen. (Fortsetzung folgt.) 

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