Bilder

Interessant ist das, was bei Kybeline zu finden ist – auch unabhängig vom Islam: http://www.kybeline.com/2009/01/01/die-bilderlosigkeit-im-islam-und-ihre-kollektivpsychologische-folgen/#more-1825. Von christlicher Seite gilt: Du sollst dir von Gott kein Bildnis machen. Jedoch ist Jesus Christus das Abbild Gottes – und er ist Mensch. Daher darf man Gott in Jesus Christus malen. Viele Jahrhunderte hindurch ging die Diskussion in der Kirche hin und her. Das Endergebnis kennen wir: Zahlreiche Bilder von Jesus Christus. Doch wie malt man Gott in Jesus? Und hierin liegt die Schwierigkeit aller frommen Maler. Viele Versuche kennen wir. Manche finden Heiligkeit in einem Schönheitsideal. Manche sehen Heiligkeit gerade auch im Gegenteil von dem, was wir landläufig als schön empfinden. Welche Jesusbilder heute vielfach rezipiert werden, sieht man an den Bildern, die die Lieder begleiten, die ich aus youtube eingestellt habe (s. Legende-Stichwort: Lied). Das mal wissenschaftlich zu untersuchen – das wäre spannend.  

Übrigens: Recht anregend ist auch: http://www.kybeline.com/2009/01/01/der-feminismus-und-der-islam/#more-1806 – allerdings zu einem anderen Thema. 

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2 Antworten auf „Bilder“

  1. Ich hatte das schon verstanden. Ich fand den Gedanken, über “Bilder” in dem von Ihnen dargestellten Sinn nachzudenken, anregend, so dass ich das frei assoziativ weiterführte. – Darüber hinaus nutze ich solche Themen, um auf Ihre sehr gute Seite zu verweisen (Danke für die Mühe, die Sie sich machen!). Ich denke, die Leserinnen und Leser meines Blogs, die dann zu Ihren Ausführungen weitergeleitet wurden, verstehen, worum es Ihnen gegangen ist.

  2. Für meinen Ausführungen ist nicht maßgebend, ob man Gott abbildet, oder ob man ein Ikonoklast ist. Die Juden haben auch das Bildverbot bezogen auf Gott. Und die Reformation betrieb die Bilderzerstörung, aber die Religion dominierte nicht derart über Wissenschaften und Kunst, dass durch die Religion jegliche Bilddarstellungen ausgemerzt wären. Man machte sogar Bildnisse von den Reformatoren, von den Herrschern, von allen möglichen Dingen.
    Ich bestreite auch nicht, dass hin und wieder im Islam Darstellungen von Menschen und Tieren angefertigt wurden. Mögen die heutigen Reformlügner des Islam es hindrehen, wie sie wollen, eine Sache Bleibt: diese Abneigung gegen Visualisierung hat dem islamischen Kollektivbewußtsein massiv deformiert. Und darauf kommt es mir an.

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