Glauben 2

Bevor das Vertrauen jedoch wachsen kann, bevor wir uns mit dem Wort von Jesus Christus beschäftigen, werden wir jedoch davon abgehalten. Häufig ist es das Leiden, das wir sehen oder selbst erleben, dass wir sagen: Wenn es einen liebenden Gott gibt, dann gäbe es kein Leiden. Wir blockieren uns selbst. Ein anderer Weg liegt darin, das Leiden von Jesus Christus anzusehen – und im Herzen zu bewegen – und dann kann man fragen: Warum leidet dieser Mensch so wie wir, so wie ich? Wenn wir tiefer in das Wirken und Leben Jesu hineinkommen, dann spüren wir, dass das Leiden nicht einfach eines ist, das ich allein tragen muss, sondern dass ich im Leiden getragen werde. Ich erkenne, dass mein Schrei: Warum, Gott? schon einmal geschrien wurde: von Jesus am Kreuz. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Leiden kann von Gott in Jesus Christus wegführen – Leiden kann aber auch tiefer in den Glauben hineinführen, so tief, dass ich Jesus Christus in meinem Leiden spüre.  

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de    Beachte das Stichwort Blumenau links auf der Legende!