gut

Gut ist – was mir gut tut. Wirklich? Gut ist – was mir gut tun wird. Weiß ich jetzt, dass das, was mir im Augenblick gut tut – auch gut tun wird? Manchmal schon – häufig nicht, weil das, was mir nicht gut tut, oft erst nach langer Zeit als ungut deutlich wird. Und hier kann der christliche Glaube recht eigen sein: Gut ist – was Gott will – was Gott will, dass es mich auf dem Weg zu ihm und den Menschen weiterbringt. Und es kann sein, dass mir das im Augenblick überhaupt nicht gut tut. Im Gegenteil: recht heftig schmerzt. Gott will meine Heiligung, meine – im Sinne Jesu – Vollkommenheit. Und was bedeutet das? Im Johannesevangelium sagt Jesus: Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Für mich steckt hierin das Geheimnis von Heiligung, von Vollkommenheit. (Unnötig zu sagen, dass ich das für mich als Ziel ansehe – das ich darum nicht schon erreicht habe.)

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