EU-Parlament

In pro-medienmagazin.de kann man wieder einiges Interessante lesen: Bibelausstellung im EU-Parlament, initiiert von einem Grünen-Abgeordneten aus Rumänien – der auch Bischof ist. Trotz Schöpfungsgeschichten (s. Blog vom 9.12.) oder hat man sie aus den historischen Bibeln entfernt – oder haben die Evolutionsfundamentalisten die Ausstellung noch nicht entdeckt? Dass man etwas entfernt, was mit christlicher Religion zu tun hat, das zeigt laut derselben Seite der „Oxford Junior Dictionary“. Einige christliche Ausdrücke seien entfernt worden, weil sie in der Moderne überholt seien. Diktaturen versuchen ihre Weltanschauung bekanntlich dadurch durchzusetzen, dass sie die Sprache kontrollieren. Aber nicht allein Worte können entfernt werden – auch Menschen. Laut „UniSpiegel“ haben Christen, die ihren Glauben an der Uni vertreten – es geht hier nicht um Dozenten, sondern um Studenten und Studentengruppen – an der Uni nichts zu suchen.

Es gab Zeiten, da trat man für Vielfalt ein – wenn es darum ging, selbst Machtpositionen zu erringen. Nun haben sie diese weitgehend erreicht – und fordern, das zu entfernen, was nicht in ihre Weltanschauung passt. Jedes Grashälmchen hat nicht nur im Vorgarten gleich hoch zu sein, sondern auch an der Uni. Armselige Menschen.

Und dass der Dalai Lama den Medienpreis bekommt, das kann man verstehen. Er hat sicherlich so manchem Verlag und so mancher Zeitung aus der finanziellen Misere geholfen.