Buddha 13

Der bekannteste buddhistische Zweig Japans ist bei uns der Zen-Buddhismus. Auch dieser kommt ursprünglich aus China (Chan-Buddhismus). Zen = Meditation sagt, dass in jedem Wesen ein unerweckter Buddha lebt, der durch Erwachung erkannt werden kann. Dazu braucht man Buddha-Siddharta nicht, nicht seine Worte, nicht seine Schriften: Man muss nur zusehen, dass man den Buddha in sich selbst schaut. Nun, dieser Gang zum Buddha in sich ist kein Zuckerschlecken und führt bei so manchem zu geistiger Umnachtung. Zucht, Disziplin ist das Zauberworte. Harte Zucht, härteste Disziplin. Und nur wenige schaffen es. Bei Kriegern war der Zenbuddhismus beliebt, weil er Bogenschießen und Fechten perfektionierte. Wie Buddha auch, ist der Zen-Buddhismus nicht sehr bescheiden: Er sieht sich als das Wesentliche, als den Kern aller Religionen an. In unseren Landen hat er namhafte Fans – bis in die Professorenschaft. Besonders beeindruckend ist der schöne Zen-Garten, der uns nicht zuletzt aus den Frauenzeitschriften bekannt geworden ist.     

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