Buddha 12

Im Laufe des 12.-14. Jahrhunderts hat der Amida-Buddhismus in Japan Fuß gefasst. Diese buddhistische Strömung betont die Gnade des Buddha Amitabha = Amida. Menschen sind von der Gnade des Amida abhängig, sie benötigen nur ein reines Herz, unbedingten Glauben und unermüdliche Anrufung des Buddha Amida. Ein Zweig davon lehnt jegliche Magie ab und betont rechtschaffenes Handeln. Nicht nur uns kommt das irgendwie bekannt vor. Auch die ersten katholischen Missionare sollen sich gewundert haben, dass der Protestantismus schon soweit vorgedrungen war. Da im 7.-11. Jahrhundert das Christentum bis nach China vorgedrungen war, ist der Gedanke, dass hier Einflüsse erkennbar werden, nicht ganz abwegig. Ein großer Unterschied besteht aber darin, dass Buddha Amitabha es Menschen in dieser verkommenen Zeit, in der ein Übergang ins Nirvana nicht möglich ist, die dem Buddha vertrauenden Menschen in einem reinen Land sammelt – und in diesem paradiesischen Zustand können sie die Erwachung erreichen. 

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