Nigeria 2

(Fortsetzung des vorangegangenen Blogeintrags) Sicher gibt es auch unter Christen Heißsporne. Aber ich finde es schlimm, dass in unseren Medien aus Gründen so genannter Ausgewogenheit die Opfer zu Tätern gemacht werden – eigenartigerweise vor allem dann, wenn es sich mit den Tätern um Moslems handelt. Warum sagt man nicht einfach, was Sache ist? Vor allem ist schlimm, dass in den Nachrichten intendiert wurde, dass Christen die Moslems getötet hätten, indem gesagt wurde, in den Moscheen seien 300 Leichen aufgebahrt worden. Das heißt: Nicht nur die Opfer wurden zu Tätern gemacht, sondern die Opfer wurden zu alleinigen Tätern gemacht. Wenn doch Journalisten ihrer Aufgabe gerecht werden würden und sorgfältiger recherchieren und korrekt informieren würden. Ähnliches kann man auch über den Terrorangriff der Moslem-Krieger in Indien hören. Sicher sind die Hinduorganisationen – wie an den Massenmorden an Christen in Orissa zu sehen – keine sanftmütigen Burschen, aber sie sind gewiss nicht für das Morden dieser muslimischen Terroristen verantwortlich – eine ideologische Interpretation, die nach dem ersten Schock immer stärker die Medien zu erobern begann.   

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