Buddha 6

(Fortsetzung vom 24.11.) Mit dem Hinweis auf das Christentum habe ich schon vorgegriffen – obwohl: Das weiß keiner so genau. Das Christentum war wohl schon recht früh in Afghanistan und – so wird vermutet – hat dann auch buddhistische Lehren beeinflusst. So die des Boddhisatva. Das heißt, der Boddhisattva war eine Figur, die als Anwärter auf die Erwachung gilt. Dann wurde er eine Figur, die darauf verzichtet, ins Nirwana einzugehen, um andere Menschen zur Erwachung zu führen (vgl. Jesus: Gott – wurde Mensch [Philipperbrief]). Manche sagen, dass auch der Vegetarismus dieser christlichen Gruppe auf buddhistische Gruppen Einfluss hatte – aber soweit ich sehe, kann man aus dieser Zeit nicht viel genaues sagen. Der Buddhismus wurde vom Hinduismus und später vom Islam aus Indien vertrieben. Buddhismus wie Christentum kamen nach China (aber das Christentum in China ist ein anderes Thema). Dort hatte der Buddhismus Fuß fassen können, hatte Klöster gebaut – bis – ja bis diese aufgelöst worden sind – und damit 150.000 Sklaven befreit worden sein sollen. Aber im Tibet spielte er eine große Rolle. (Fortsetzung folgt.)

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