Hoffnungsbuch

Das Neue Testament ist ein Hoffnungsbuch. Es macht Menschen Mut in dem von Übeln geprägten Alltag zu leben. Und zur Zeit der Entstehung des Neuen Testaments ging es nicht nur um vermisste Schlüssel oder sowas, sondern wie heute noch überall in der Welt: um Hunger, Willkür, Rechtlosigkeit, Sklaverei usw. Und auch die Ethik ist eine Hoffnungsethik: In all dem ethischen Chaos gibt es eine Richtung vor: Liebe und Achtung sind dem Nächsten entgegenzubringen. Auch in Fragen der Sexualität darf Ausbeutung keine Rolle spielen. Reichtum darf nicht gehortet werden, sondern muss verantwortlich gehandhabt werden. Hierarchische Gewalt hat seine Grenzen – und muss sich als dienend ansehen usw. Es ist ein Hoffnungsbuch: Gott möchte, dass Menschen nach einer anderen Regel leben als sie es bislang untereinander kennengelernt haben. Und dass es nicht naiv ist, darauf weisen all die Stellen, die davon sprechen, dass Menschen gegen diese neue Lebensweise gewalttätig vorgehen. Aber Gottes Wille/seine Liebe birgt die Menschen, die unter die Räder kommen. Vertröstung? Für den, der Gott nicht kennt/kennen will, sicher. Aber für den, der um Gottes Existenz weiß, nicht.   

Eine Antwort auf „Hoffnungsbuch“

  1. Hallo! Ob der Bürger es heute glaubt oder nicht: Wir haben im lieben deutschen Vaterland Parteien, die sich in ihrer (Werde)Geschichte als christlich fundierte politische Parteien „geoutet“ haben -neben sozialen und liberalen Parteien.
    Was haben die Gründungsväter der „C-Parteien“ nach Ende des 2. Weltkrieges damit gemeint? Wie haben sie sich selbst und das „christliche“ verstanden…? Sie wollten nicht allein über „christliche Werte“ sprechen und eben nur diese allein verbal gebetsmühlenartig beschwören -nach den Zeiten der antichristlichen Diktatur wollten sie Mut machen, „christlich“ zu leben -und das heißt: nach Maßgabe der Ethik, wie sie in den Evangelien und Schriften des Neuen Testamentes der Bibel eindeutig manifestiert ist. Das wiederum im Gegensatz zu den „Ethiken“ der immer gottlosen Diktaturen und Pseudoreligionen.
    Was ist daraus geworden?
    Es wäre gut, wenn sich die in Regierungsverantwortung stehenden „Christ- und Sozialdemokraten“ auch in diesen Tagen als Christen ohne wenn und aber bekennen und mit ihrem Handeln als solche erweisen würden. Ein „sowohl das eine als auch das andere“
    hat mit christlichem Glauben nichts zu tun, weder im religiösen als auch im politischen Umfeld -das Gegenteil ist der Fall: Verrat lauert vor der Haustür.
    Die Zeit, unsere ZEIT, erfordert zum Wohl der Menschen Glaubens- und Bekennermut nicht allein in Wiesbaden, Berlin und Washington!

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