Moslems c. Mohammed

Ich habe wiederholt gelesen, dass Christen vorgeworfen wird, den Koran misshandelt zu haben: verbrannt, Seiten herausgerissen usw. An den Beschuldigungen war nichts dran – vor allem werden sich Christen in Pakistan und sonstwo hüten, den Mob zu reizen. Oder dass moslemische Schüler in Nigeria Aufsätze schreiben, in denen der Prophet Mohammed beleidigt wird – diese werden dann Christen in die Schuhe geschoben was zu gewalttätigen Ausschreitungen führt. Wie ist das soziopsychologisch zu erklären? Da „beleidigen“ sie Mohammed, Allah und Koran, um Handhabe gegen Christen zu bekommen!

Spielt da der inhärente Zorn gegen die eigene Religion eine Rolle? Ich bin auf meine Religion wütend, darf es nicht zeigen, werfe anderen das vor, was ich am liebsten selbst machen würde – und stelle mich dann, um mich selbst reinzuwaschen, als besonders fromm dar, indem ich Gegner massakriere? Interessant fand ich auch – ich weiß nicht, ob ich das schon mal geschrieben habe – dass in Indonesien ein Mob eine Bibelschule angegriffen hat. Und der oberste fromme Einpeitscher schrie die ganze Zeit: Wir haben keine Angst – auch wenn ihr uns tötet. Die paar jungen Leute sollten diesen in Massen zusammengelaufenen Mob, der mit Stöcken und wutverzerrtem Gesicht bewaffnet war, töten? Verschüchtert und friedlich wie sie waren? Auch hier: Das eigene mordlüsterne Tun wird auf die selbsternannten Gegner projiziert – und die Helden geilen sich daran auf und meinen, wer weiß wie mutig sie sind. Feiges Pack – oder was soll man sonst dazu sagen?