Gott verachten

Neulich habe ich in einem Leserbrief gelesen (sinngemäß): Wenn es einen Gott gibt, dann verachte ich ihn, weil er all das Unrecht zulässt. Das veranlasste mich, ein Gleichnis Jesu umzuformulieren. Als der König zurückgekommen war, sagte er zu diesem Menschen: Ich habe gehört, du verachtest mich, weil all das Unrecht geschieht. Hast du es aus großer Liebe zu den Menschen gesagt – und bist dann hingegangen und hast alles dir mögliche getan, damit deren Leid gewendet wird? Dann gehe ein in meine Liebe. Hast du aber nur am PC gesessen und über das Elend der Welt schwadroniert und nichts getan, damit es den Menschen besser geht, dann geh aus meinen Augen.