Atheismus und Szientismus

Auf pro-medienmagazin.de gefunden: >Grundsätzlich gilt: „Was Gläubige und Atheisten trennt, ist die gegensätzliche Weltanschauung“, sagt Lennox,  „nicht die Naturwissenschaft.“ … Die Frage, ob Gott existiere, könne nach Ansicht der Atheisten ausschließlich anhand wissenschaftlich-rationaler Ansätze beantwortet werden. „Gott ist jedoch nicht nur Objekt, sondern auch Subjekt. Genauso wenig, wie ich einen Menschen ausschließlich biologisch kennenlernen kann, indem ich den Menschen medizinisch seziere, so wenig kann ich die Frage nach Gottes Existenz ausschließlich auf wissenschaftlicher Ebene stellen“, so Lennox. Dies sei einer der grundlegenden Denkfehler, die Dawkins permanent verbreite. Die „neuen Atheisten“ sind gleichzeitig überzeugte Szientisten, die die Naturwissenschaft als ausschließliche Grundlage des menschlichen Wissens ansieht. „Was uns die Naturwissenschaft nicht sagt, kann der Mensch nicht wissen“, lautet die Definition des Szientismus, die der britische Philosoph Bertrand Russel geprägt hat, einer der führenden Vertreter des naturwissenschaftlichen Absolutheitsanspruchs. Doch die grundlegenden Fragen der Menschen: Woher komme ich? Was macht mein Leben aus? Wohin gehe ich?  – die kann der Szientismus der Atheisten nicht beantworten. Ihnen fehlen die Erklärungen für die Sinnfragen des Lebens. Ihr einziges Argument ist, derlei Fragen in den Bereich der Spekulation abzuschieben.<