Glaube und Gesundheit 2

(Fortsetzung vom 29.10.) Solche Untersuchungen über die Bedeutung des Glaubens für die Gesundheit dienen auch dem Geld sparen. Christliches Miteinander bedeutet vielfach: gesundes Leben (Alkohol und Rauchen in Maßen oder gar nicht), Gemeinschaft (und alles, was damit zusammenhängt: Freude, Ärger, Austausch von zusprechenden und ermahnenden Worten, Annahme, Feiern …), sich gemeinsam in einer Machtwolke geborgen wissen (= Liebe Gottes), singen (stärkt Lunge + Kreislauf) usw. Und das alles wird bewundert und soll nun in seiner Folge für die Gesellschaft untersucht werden: z.B. Nächstenliebe spart Geld, weil Mobbing keine große Rolle spielt. Doch kann man Nächstenliebe verordnen? Mobbing spielt zwar auch in christlichen Gruppen eine Rolle – aber der Einzelne ist durch seinen Glauben eher fähig, damit umzugehen, als Menschen, die nicht glauben – wie kann man das Verhalten finanziell nutzbar umsetzen?  Ist es sinnvoll, nur einen Aspekt aus dem Glaubenskonglomerat herauszubrechen? So leicht ist Glaube auch nicht zu haben, weil er eben nicht rein rational ist, sondern den gesamten Menschen erfasst: Leib – Seele – Geist, und wie auch immer man ihn aufdröselt. (Fortsetzung folgt.)