Bedeutung von Religion

www.pro-medienmagazin.de zu einer Untersuchung: >Die Befragung zeigt auch, dass hochreligiöse Menschen in besonderem Maße von der Ehrfurcht vor dem Leben und der Natur und der Achtung vor der Menschenwürde geprägt sind. Wer hingegen gott- und religionslos lebt, so die Studie, lege deutlich weniger Wert auf Natur und Menschenwürde, Verlässlichkeit und Toleranz. Diese Werte, so Opaschowski, seien aber der soziale Kitt, der unsere Gesellschaft in Zukunft zusammenhalte. „Es muss daher ein fundamentales Interesse von Gesellschaft und Politik sein, dass Religion auch im traditionellen Sinne weiter gepflegt und im Alltag gelebt wird, damit die Humanität nicht verkümmert oder stirbt“, schließt er. Ohne Religion seien Kultur und sozialer Zusammenhalt einer Gesellschaft auf Dauer gefährdet.<

Was sollen wir dazu sagen? Nicht nur Nasos, Kommus und andere Atheisten, Humanisten usw. usw. finden das sicherlich gar nicht gut. In dieser Kürze gesagt finde ich es auch nicht gut. Denn auch der religiöse Mensch ist Mensch mit all seinen Macken gegen Natur und Menschenwürde. Über seine Intoleranz – darüber könnte ich auch Lieder singen – vielleicht singe ich sie einmal. Aber sagen wir mal: So grundsätzlich liegt auch in dieser Aussage ein Körnchen Richtigkeit, weil beim Glaubenden – zumindest im christlichen Glauben – der Maßstab außerhalb seiner selbst liegt: in der Liebe Gottes, die in Jesus Christus sichtbar wird. Und wenn er sich dann anders benimmt als der Maßstab es vorgibt, hat er keine Legitimation. Anders der Mensch, der seinen Maßstab in sich selbst oder seiner Ideologie usw. liegen hat. Was er tut, das ist immer richtig.