Hat nicht mit dem Islam zu tun

Hat nichts mit dem Islam zu tun – islamische Staaten machen es zwar (fast) alle, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun …: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,585593,00.html. Frauen haben mehr zu sagen als Männer, mehr Ansehen als Männer …? Ein marokkanischer  (!) Reiseführer erzählte uns vor ein paar Jahren, dass Frauen ablehnen können, wenn Männer eine Zweitfrau nehmen wollen. Dann gehen Mann und Frau zum Dorfrichter, und die  beteiligten Familien werden eingeschaltet usw., wenn sie sich nicht einigen können. Wenn die Frau sich dennoch weigert, sagt der Mann: dann gehe ich zur Hure – und das ist eine große Schande für dich. Und weil sie diese Schande nicht auf sich laden will, erlaube sie die Zweitfrau.

 Auch Mohammed hatte mehr Frauen – mehr als Allah sie anderen Männern erlaubte, aber bei seinem Propheten hat er da ein Auge zugedrückt. Das mag auch gut gewesen sein, weil dadurch Frauen versorgt worden sind – zumindest sagt man das. Und auch Sklavinnen, deren Männer vorher umgebracht worden waren, wurden bei Gefallen integriert. Und freilich ist auch in unserer Gesellschaft das Verhältnis zwischen Männern und Frauen nicht optimal. Und die islamische Version des Zusammenlebens hat auch für den europäischen Mann so manche – sagen wir – Verlockung. Aber: Wo bleibt die Gleichberechtigung? Wo bleibt die Freiheit? Wo bleibt die Achtung als Mensch? Gleichberechtigung, Freiheit, Achtung – auch in unserer Gesellschaft nicht eben immer groß geschrieben. Doch muss das verschlimmbessert werden durch die Traditionen einer anderen Religion?

PS: Schon wieder Unrecht in Ägypten: http://www.kath.net/detail.php?id=21150