Medien B: Religion

Haben Sie in letzter Zeit schon bei www.ekklesia-nachrichten.com nachgeschaut? Dort finden wir unter anderem das: >Gegen eine „von Ignoranz getriebene Feindseligkeit gegen den Glauben“ in der Kulturelite hat sich der schottische Komponist und Dirigent James MacMillan (London) gewandt. Diese zunehmend aggressive Haltung gefährde den gesellschaftlichen Pluralismus, sagte er Anfang Oktober in London in einem Vortrag beim Sandford St. Martin Trust. Die gemeinnützige Stiftung fördert religiöse Rundfunkprogramme. Der 49-jährige Katholik MacMillan dirigiert unter anderem das Philharmonische Orchester der BBC und stand am Pult großer Symphonieorchester in den USA und Europa. Nach seinen Angaben bezeichnen sich zum Beispiel nur etwa fünf Prozent der Fernsehschaffenden als religiös, während es in der gesamten Bevölkerung 70 Prozent seien. Die säkular-liberale Elite trage dazu bei, dass in der Gesellschaft eine Uniformität entstehe, in der „jeder nicht-säkulare Beitrag automatisch als sozial spaltend betrachtet wird“.< Meine Anmerlung: Sie bezeichnen sich wahrscheinlich nicht nur als nicht-religiös, sondern auch als viel klüger als die tumben 70%. Der Ausgewogenheit wegen – noch eine andere Stimme: Das Thema Religion wird, wie idea berichtet, für die Medien immer wichtiger, so der Generaldirektor der BBC, Mark Thompson, und außerdem sei es nicht wahr, dass die BBC der Religion bisher zu wenig Platz eingeräumt habe. – Wobei: Das meinte MacMillan auch nicht, dass in der BBC keine religiösen Elemente vorkämen. Nur: Wenn immer mal eine religiöse Sendung, die vielleicht auch noch sehr – sagen wir durch alle Ausgewogenheit – nichtssagend wird, gesendet wird und dann alle anderen Sendungen ständig gegen christliche Religion in der Gesellschaft schießen, dann haben die einzelnen Sendungen nur noch Alibifunktion.