Was ich schon weiß 3

(Fortsetzung vom 10.10.) Habe ich einen Herz- und Gedankenöffner gefunden? Einstellungen ändern – darum geht es erst einmal. Wieder alte Weisheiten herausholen aus der Schatztruhe: Wie man in den Wald hineinruft – so schallt es zurück. Nein, das ist ein Schritt zu schnell. Vorher kommt eine selbstgemachte Weisheit: Wie und was ich ansehe, das prägt mein Gefühl. Manche Menschen würden am Wegesrand nur die Hundehaufen und Taschentücher sehen – und nicht die Blume und das Blatt. Trainieren, die Blume zu sehen – und sei es den Löwenzahn -, ist das „Was ich sehe„. Und das „Wie ich sehe„? Manche sehen die Blume – und sehen sie nicht, sehen die Blume und denken: „Noch son Ding!“, sehen die Blume und denken: „Ein bisschen mehr Asphalt würde das Grünzeug weghalten …!“ Wie sehe ich das, was am Wegesrand ist: offen für Leben, Buntheit? Sogar Hundehaufen helfen beim Training: Wie nötig brauchen manche Menschen die Hunde, wie sehr lieben sie diese – aber ein bisschen mehr Menschenfreundlichkeit würde ihnen auch nicht schaden und mir den Morgen erleichtern. Wirklich? Wenn manche Menschen keinen Hundehaufen finden, dann finden sie irgendeinen Ersatz dafür. Ab heute: Ich nicht mehr. Ich sehe die Blume.