Was ich schon weiß 2

(Fortsetzung vom 9.10.) Ich habe begonnen kleine Pläne zu machen. Ich habe begonnen, meine Fitness zu steigern, um glücklich, schmerzlos, fröhlich, frei, sorglos, angenommen, … zu werden.

Wie das? Ich höre in Ruhe in mich hinein: Was will ich eigentlich wirklich – und was will ich nicht? Was ich gehört habe, das schreibe ich auf – erstelle Listen: Das will ich – das will ich nicht. Listen: So will ich sein – so will ich nicht sein. Nach den Listen kommt der Plan. Erst mal kleine Pläne/Vorhaben. Nicht sofort: Was kann ich tun? Sondern zunächst in Ruhe überlegen: Was muss ich an meiner Einstellung zum Leben ändern? Wie kann ich sie ändern? Viele kamen immer müde in die Klasse. Eine erzählte schon am frühen Morgen, was sie auf dem Weg alles gesehen hatte – und brachte manchmal auch etwas mit: ein Vergissmeinicht vom Wegesrand und legte es vor sich auf den Tisch, das schönste bunte Blatt, das sie jemals gesehen hat, berichtete über die freundliche Bäckerin, die wärmenden Sonnenstrahlen, die schönen Nebelschwaden … Nun: Das muss Anfänger nicht glücklich, fröhlich machen – aber es lenkt den Blick, die Gedanken schon einmal auf etwas anderes. Sie fand das, was ihr Herz öffnete am Wegesrand. Andere vielleicht in guten Gedanken am Morgen, die sie lesen oder in sich finden, oder in der Kerze, die sie anzünden … Meinen mir ganz persönlichen Herz- und Gedankenöffner finden – das ist der erste Schritt.

(Fortsetzung folgt.)