Atheismus 3: Verbalaggressionen und Spott

Wenn man in anderen Blogs herumstöbert, kann man nicht selten sehen: Wenn einer den Namen „Jesus“ erwähnt oder Bibelverse nennt, gibt es Spott und heftige Verbalaggressionen. Diese lassen tief in das Herz der Spötter und Aggressoren blicken.

Andere werfen vor, dass Glaubende unwahrhaftig seien, sie würden lügen, glauben nur um sozialer Vorteile willen, Christentum sei schwachsinnig, sei pervers. Wenn ich so etwas lese, denke ich manchmal: Der das sagt, würde gerne glauben, kann es aber nicht. Er spürt, dass ihm ohne Glauben das Wichtigste fehlt. Ich möchte empfehlen: Einfach zu warten, um Vergebung zu bitten, sich Gott – den Jesus Vater nennt – offen zu halten und ihn zu bitten, ins Leben zu kommen. Wenn Gott nicht jetzt kommt – dann vielleicht irgendwann in den kommenden Lebenstagen. 

Dass das Christentum nichts mehr taugen und bald von der Bildfläche verschwinden würde, das haben schon ganz andere Kaliber der letzten Jahrhunderte gehofft und mit Inbrunst beschworen (s. mein Buch: Wie Jesus zum >Arier< wurde. Auswirkungen der Entjudaisierung Christi im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, WBG 2005). Nun: Es lebt; man muss nur bereit sein, auf das lebendige und reiche christliche Leben zu schauen. Wer nie in den Garten geht, kann  mit tiefem Ton der Überzeugung sagen: „Es gibt keine Tomaten mehr!“ – aber Recht hat er dennoch nicht.

PS: Ich habe gelesen, dass der Verteidigungsminister den Angehörigen der Frau und der zwei Kinder, die an einer Sperre getötet wurden, Blutgeld gezahlt habe (obwohl eine Schuld der deutschen Soldaten nicht feststeht). Wird damit diesen afghanischen Stämmen nicht eine neue Einnahmequelle eröffnet? Hoffentlich, hoffentlich nicht.