Scherz

„Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie“ – so der Pflanzenphysiologe Ulrich Kutschera, der Geisteswissenschaft als Verbalwissenschaft bezeichnet – und Naturwissenschaft als Realwissenschaft (laut humanistischer pressedienst v. 2.7.2008 Nr. 4916). Kutschera ist als Vertreter der Evolutionstheorie im deutschsprachigen Raum einer der missionarischsten Gegner des sog. Kreationismus (es gibt einen Schöpfer) und der Intelligent Design Theorie (irgendwas muss hinter dem bewundernswerten Design der Natur stehen). Bei solchen Aussagen freut sich das Herz eines Geisteswissenschaftlers, denn es stellen sich automatisch Fragen ein: Hat Herr U.K. seine Aussagen auch im Lichte der Biologie gemessen? Welchen Stellenwert gibt er dann seiner Aussage? Ist der Denker mit Durchblick, U.K., der über Weltbilder, Religionen und Wissenschaften erhaben ist – nicht das verborgene Ziel der Evolution? Evolution hat ja kein Ziel: Ist er dann ihr Ursprung? Geht auch nicht. Nur eine Stimme, die ihre Überlebensnische sucht? Herr Galapagos-Fink, übernehmen Sie …