Das „Ich“ lebt im Verhältnis zum: – Ich, – Partner, – Familie, – Freunde, – Beruf/Freizeit, – Religion/Weltanschauung, – sozialem Umfeld, – Tier, – Besitz (materiell/ideell) usw. Wenn es uns gut gehen soll, dann muss zwischen „Ich“ und diesen Welten immer wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden. Wenn das nicht geschieht, fühlen wir uns häufig nicht besonders gut. Wichtiger ist aber: Das „Ich“ auch dann im Gleichgewicht zu halten, wenn kein Gleichgewicht zu den Lebenswelten hergestellt werden kann. So zum Beispiel wenn man plötzlich vor Veränderungen steht: Partner, Beruf, … Ist der Beruf weg genommen worden, dann wird man gezwungen, sich umzustrukturieren, da kann man kein Gleichgewicht zwischen „Ich“ und Beruf mehr herstellen. Wenn etwas, das selbstverständlich schien, worüber man sich keine Gedanken gemacht hat, auf einmal durcheinandergewirbelt wird … – dann dennoch das Gleichgewicht langsam wieder herstellen, ist eine Kunst, die lebenslang gelernt werden muss. Das ist auch darum nicht einfach, weil das „Ich“ bekanntlich keine statische Größe ist; es  ist selbst in ständiger Bewegung. Um ins Gleichgewicht zu kommen, benötigen wir manchmal die Hilfe anderer, weil die Energie fehlt, weil man müde und resigniert ist oder einfach den Faden nicht findet.

So viel zu der Frage: Was ist ein Spiritual Coach (s. meine Homepage)? Er ist einer, der in spirituellen Fragen trainiert und begleitet, damit man das Lebens-Gleichgewicht besser behalten oder wieder finden kann.