Klimawandel

Ich fragte neulich nach der Erderwärmung – wo sie denn bliebe. Natürlich weiß ich, dass ein Winter noch keine Eiszeit macht. Dennoch sei scherzhaft nach ihrem Verbleib gefragt. Nun haben sie sie errechnet, na, immerhin. Nur ist mir aufgefallen, dass man nicht mehr so sehr von Erderwärmnung spricht, sondern vom Klimawandel – und das lässt so manche Wandlungsrichtung offen. Nun starren wir mal weiterhin auf den errechneten Klimawandel.

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Birne

Wieder hat ein teures Lieblingskind der EU vor der Zeit ihren Geist aufgegeben: die Energeiesparlampe. Wie wäre es, wenn man einen Holdienst einrichten würde: Man meldet sich bei der Firma – bekommt das Telefongeld zurückerstattet – sie schickt einen Mitarbeiter und holt die vorzeitig entlichtete Lampe ab, ausgestattet mit Entschuldigungsmoneten. Also, liebe Freunde: Garantie für die Energiesparlampe! Aber bis es soweit ist, muss ich als treuer wilhelminischer Staatsbürger diese Lampe irgendwohin bringen (Benzin verfahren), sie fachgerecht entsorgen lassen, und mir durch Experten sagen lassen, dass ich das Sensibelchen nicht fachgerecht behandelt habe. Ich bitte und flehe: Liebe Leute, wo bekommt man eine Gebrauchsanweisung für diese Lampen? Sagt´s mir, bitte, sagt´s!

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Beten für

Ja, ich bete für andere. Bete ich auch für Menschen, die ich nicht kenne? Das ist schon etwas schwerer zu beantworten. Beten ist für mich kein magischer Akt, sondern ein Tun, das aus dem Vertrauensverhältnis zu Gott kommt. Gebet ist mit dem Glauben an Gott verbunden. Nicht verbunden mit irgendeinem Gott, nicht mit undefinierbaren kosmischen Mächten, sondern mit dem Gott, den Jesus Christus „Vater“ nennt und den wir „Vater“ nennen dürfen. Das Gebet ist somit ein Ausdruck der Beziehung. Wenn ich für Menschen bete, die auch an Gott in dem genannten Sinn glauben, dann weiß ich, dass sie alles entsprechend einordnen können. Wenn ich jemanden oder mich im Gebet in die Hand Gottes lege, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass es dem anderen danach besser geht, Wünsche erfüllt werden, dass man körperlich und geistig unversehrt bleibt – das kann alles sein – doch es kann auch sein, dass Gott mich/uns dann recht schmerzhaft korrigiert. Das kann nur im Glauben verstanden werden. Menschen, die nicht in dieser Beziehung zu Gott leben und durch das Gebet keine spürbare Hilfe bekommen, mögen sagen: Das Gebet hilft ja doch nichts. Das Gebet als solches muss auch nicht helfen, weil es nicht magische Worte sind, die Götter zwingen, sondern, wie gesagt: Das christliche Gebet ist Ausdruck der Beziehung, das auch schwere Erlebnisse aus Gottes Hand zu nehmen lehrt. – Und es lehrt, trotz widerstrebender Ereignisse dankbar zu sein. – Und es lehrt, in widerstrebenden Ereignissen dankbar zu sein. – Und es lehrt, widerstrebende Ereignisse aus der Dankbarkeit heraus zu betrachten. Warum? Weil es als Ausdruck der Beziehung zu Gott Gott und Mensch näher zusammenführt.

Kurz: Wer möchte, dass ich für ihn bzw. sie bete, darf sich nicht darüber wundern, wenn ich beginne, vom Glauben zu sprechen.  

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Schönheit

Was mich an die Evolutionstheorie zweifeln lässt – manche werden es kaum glauben -, ist die Schönheit des Menschen. Was für das Gesicht gilt, gilt auch für den gesamten Körper: Warum sind die Haarfarben so unterschiedlich – überhaupt der Haarschmuck oder der nicht mehr vorhandene Haarschmuck? Warum diese vielen Farben der Iris, verbunden mit den Farben der Augenbrauen, der Wimpern und Pupillen? Die vielen Formen der Nase und der Ohren, die faszinierende Vielfalt der Rottöne der Lippen – auch verbunden mit den weißen Zähnen? Übrigens: das Lachen, das Strahlen, die Offenheit, die Liebe des Gesichtes nicht vergessen! Nun mögen mich manche für naiv halten und sehr Schlaue das evolutionsmäßig erklären können. (Aber bitte immer bis zu Ende denken und nicht auf halbem Wege stehen bleiben – die Forderung ist gemein, ich weiß. Die Schönheit bitte auch nicht nur mit der Fortpflanzung begründen – das ist zu kurz gedacht. Denn Fortpflanzung funktioniert auch ohne Schönheit – wie man an anderen Geschöpfen sehen kann. Andererseits: Sicher ist Sexualität nicht von der Schönheit ausgenommen – im Gegenteil.) Für mich ist die folgende Frage spannender als die nach der Evolution: Wenn Gott den Körper des Menschen geschaffen hat – in all seiner körperlichen Schönheit – welchen Eindruck hinterlässt das von Gott? Er muss einen Grund haben, den Menschen so schön zu schaffen. Das große Staunen bestimmt die Schöpfungsgeschichte – nicht nur über all das, was es gibt, sondern auch über den Menschen. Natürlich – auch hier muss ich mich absichern, damit mir keiner zu schnell Naivität, Dummheit und Kurzsichtigkeit vorwirft: Der Mensch kann sich auch hässlich machen: Wie hässlich sind hassverzerrte Gesichter, wie hässlich ist der arrogante Mensch. Kann ein Mensch auch von Geburt an hässlich sein? Ich denke, das ist keine Frage des Seins, sondern eine der Kultur, des anerzogenen Geschmacks. Manche finden zum Beispiel auch Falten im Gesicht hässlich oder Körper, die das Leben ermüdete – ich finde sie schön, ich finde höchstens Gesichter und Körper gewöhnungsbedürftig, denen man Manipulationen anmerkt. Übrigens kenne ich auch Untersuchungen, die zu beantworten suchen, welches Gesicht dem Idealgesicht bzw. dem Idealkörper entspricht. Diese halte ich für anregend aber auch für überflüssig: Denn die Wahl des Partners hat nicht unbedingt nur etwas mit einem fiktiven Idealgesicht oder der Idealstatur zu tun. Es ist – auch wenn mancher lächeln mag – die Schönheit maßgebend, die der einzelne Mensch als „Innere“ Schönheit, als Charakter, als Klugheit, als Gewandtheit usw. wahrnimmt…. — Ich breche ab – für einen Blog-Beitrag langts.  

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Sudden Jihad Syndrom

Wissen Sie, was das „Sudden Jihad Syndrom“ ist? Auf  http://www.akte-islam.de/3.html finden Sie die Erläuterung unter dem Artikel: „Dänemark: Arabischer Mörder wollte das Ansehen von Zuwanderern verbessern“.

Und wieder ein Unverständliches Urteil – interpretiert vom Karikaturisten Götz Wiedenroth.

Übrigens: Damit wir lernen, genauer zu lesen, damit wir nicht Lügen glauben, die nur intendiert aber nicht ausgesprochen werden, ist folgender Artikel sehr zu empfehlen – auch einige der Leserkommentare: http://www.pi-news.net/2009/01/die-induktionsluege/#more-36437

Erschütternd: http://www.pi-news.net/2009/01/ein-christ-aus-dem-heiligen-land-ueber-die-hamas/#more-36618

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Zum Sonntag 24

Ich wünsche Segen allen, die angesichts des gewaltsamen Sterbens und Todes vieler Menschen traurig sind und am Liebsten resignieren wollen – dass sie weiterhin das Leben suchen und sich tapfer auf das unsichere Leben einlassen.

Ich wünsche Segen allen, die langsames Sterben eines geliebten Menschen erleben – dass sie in ihrem schweren Erleben Kraft, Ruhe, Besinnung, Glauben erhalten.

Ich wünsche Segen allen, die sich vor dem eigenen Sterben und Tod fürchten und Schmerzen und Qualen befürchten – dass sie getragen werden:

Ob mir schon die Augen brechen, / das Gehör auch gar verschwind´t, / meine Zung nicht mehr kann sprechen, / mein Verstand sich nicht besinnt, bist du (Christus) doch mein Licht, mein Wort, / Leben, Weg und Himmelspfort; / du wirst selig mich regieren, / die rechte Bahn zum Himmel führen. (Demantius 1620: EG 524,7)

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Weltanschauung

Weltanschauungen – ich las mal in einem Buch über Jesus, und der Verfasser war den Wundern, die Jesus zugeordnet werden, gegenüber sehr skeptisch. Jesus hat keine Wunder gewirkt, alles nur Legende. Nur ein Wunder akzeptiert er: den Seewandel. Dass Jesus auf dem See Genezaret geht, ist eines der Wunder, das in unseren Breiten am meisten Stirnrunzeln hervorruft. Und der Autor hält das für real – wie das? Weil er meint, dass indische Gurus auch auf dem Wasser gehen könnten. 

Weltanschauungen – ich versuche, meine Weltanschauung, die von der Aufklärung geprägt ist, für Erfahrungen, die Menschen machen und die außerhalb meiner starren Weltanschauung stehen, offen zu halten. Auch Erfahrungen, die ich im Leben gemacht habe, Erfahrungen der Bewahrung, der Korrektur usw. für den offen zu halten, von dem die neutestamentlichen Zeugen – und bei weitem nicht nur die – berichten. Anders gesagt: Für mich ist die Weltanschauung ein Netz, das die Seele fängt. Mein Netz hat Löcher bekommen – die Seele wird frei. Nur am Rand: In einer Fernsehsendung über das Verhältnis von Mensch und Hund berichtete ein Eingeborener eines Urwaldes, dass der Hund auch vor böse Geister warne. Wenn der Hund mit eingezogenem Schwanz von einer Stelle des Urwaldes zurückkehre, dann weiß sein Herrchen, da gibt es böse Geister. In der Zusammenfassung, in der noch mal dargestellt wurde, inwiefern der Hund dem Menschen nützt, wurde diese „Fähigkeit“ nicht mehr genannt. Auch hier: Weltanschauung selektiert, ist nicht offen für Erfahrungen anderer – was auch immer hinter diesen stecken mag. Aber es sind Erfahrungen von Menschen.

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Zigeunerjunge

Die Sängerin Alexandra sang mal das Lied: Zigeunerjunge. Da manche mit den Augenbrauen zucken, wenn man Zigeuner sagt, sagt man doch lieber: Sinti und Roma. Wohl wissend, dass das nur die Bezeichnung zweier Zigeunerstämme sind. Nun sagt man Sinti und Roma, schon zuckt wieder die ein oder andere Augenbraue, und man sagt: mobile ethnische Minderheit. Und nun soll Alexandras Lied umgeschrieben werden: Mobiler ethnischer Minderheitsjunge, mobiler ethnischer Minderheitsjunge, er spielte am Feuer Gitarre / und ich sah sein Gesicht aber er sah mich nicht … – Zum Verständnis meiner Darlegung kann vielleicht der Blogeintrag vom 16.9 (Noch ein Einwand) hilfreich sein.

Angeregt wurden diese Zeilen durch einen pi-Artikel: http://www.pi-news.net/2009/01/die-grosse-luege-der-politischen-korrektheit/#more-35635 

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