Wieder da

Ich bin wieder im Land und kann regelmäßig Blogtexte schreiben. Nur: Was gab es in den letzten Tagen Politisches? Ich weiß nicht viel, muss mich erst mal wieder einarbeiten. Ich habe zwar an jedem Abend Nachrichten geschaut – und muss gestehen – bin dabei regelmäßig eingeschlafen. Das liegt nicht an den aufregenden Zeiten. Manchmal ist man einfach zu müde – und alle Aufregungen dringen nicht so sehr in einen hinein.

Was uns täglich begleitet hat: Der wunderschön geschmückte Herbstwald am Edersee, manchmal atemberaubend schön. Nun: Bald wird auch mich der Alltag wiederhaben.

Was ich schon weiß 4

(Fortsetzung vom 11.10.) Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Wie gehe ich in meinen Tag, in meine Zukunft. Wie sehe ich meinen Tag, meine Zukunft. Wie gehe ich mit anderen heute um, wie morgen? Wenn wir schwermütig aufstehen – wird der Tag anstrengender. Wenn ich dicke schwarze Brocken auf dem Weg durch den Tag vermute, wird es mir schwer, ihn zu gehen. Ich weiß, dass wenn Menschen mir freundlich begegnen, ich auch freundlicher werde – und anderen geht es mit mir genauso. Und wie kann ich Morgens so aufstehen, dass es mir selbst gefällt? Wie gehe ich mit schweren Brocken um, die ich auf dem Weg erwarte? Wie kann ich Menschen freundlich begegnen, wenn ich mir gegenüber selbst unfreundlich bin? Ein paar Tipps – auch wenn ich mir bewusst bin: Jeder Mensch, jede Situation, jeder Tag ist ganz besonders – und verlangt auch ganz Besonderes. Damit sind wir beim ersten Tipp: Herausforderungen, Abenteuer des Alltags, Überleben im Dschungel des täglichen Lebens und Umgangs – so den Tag ansehen: als Abenteuer, als Überlebenstraining … – das manchmal auch seine Blumen am Wegrand und freundliche Menschen zur Begleitung hat.

(Fortsetzung folgt.)

Hinweis

Möglicherweise komme ich erst wieder Mitte nächster Woche dazu, Beiträge zu schreiben. Meinen zahlreichen Leserinnen und Lesern wünsche ich Geduld und bis dahin Muße, auch auf meinen anderen Seiten zu stöbern: www.wolfgangfenske.de und www.literarisches.wolfgangfenske.de. Zwei Beiträge habe ich heute aber noch eingestellt …

PS: ich kanns Politische nicht lassen: Und wieder eine Ziege zur Gärtnerin gemacht: http://www.tagesspiegel.de/berlin/art17599,2625436. Man lasse es sich im Mund zergehen: für Gleichbehandlung!

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Was ich schon weiß 3

(Fortsetzung vom 10.10.) Habe ich einen Herz- und Gedankenöffner gefunden? Einstellungen ändern – darum geht es erst einmal. Wieder alte Weisheiten herausholen aus der Schatztruhe: Wie man in den Wald hineinruft – so schallt es zurück. Nein, das ist ein Schritt zu schnell. Vorher kommt eine selbstgemachte Weisheit: Wie und was ich ansehe, das prägt mein Gefühl. Manche Menschen würden am Wegesrand nur die Hundehaufen und Taschentücher sehen – und nicht die Blume und das Blatt. Trainieren, die Blume zu sehen – und sei es den Löwenzahn -, ist das „Was ich sehe„. Und das „Wie ich sehe„? Manche sehen die Blume – und sehen sie nicht, sehen die Blume und denken: „Noch son Ding!“, sehen die Blume und denken: „Ein bisschen mehr Asphalt würde das Grünzeug weghalten …!“ Wie sehe ich das, was am Wegesrand ist: offen für Leben, Buntheit? Sogar Hundehaufen helfen beim Training: Wie nötig brauchen manche Menschen die Hunde, wie sehr lieben sie diese – aber ein bisschen mehr Menschenfreundlichkeit würde ihnen auch nicht schaden und mir den Morgen erleichtern. Wirklich? Wenn manche Menschen keinen Hundehaufen finden, dann finden sie irgendeinen Ersatz dafür. Ab heute: Ich nicht mehr. Ich sehe die Blume.    

PC-Freude

Meine Frau brachte mir eine PC-Hose* mit: „So eine billige PC-Hose gibt es wohl nie mehr! Du kannst sie auch bei offiziellen Anlässen anziehen.“ Bisher war mir bewusst, dass es wichtig ist, eine Hose anzuziehen. Aber nun – nun trage ich stolz die PC-Hose, nicht nur bei offiziellen Anlässen.

* PC – das meint nicht political-correct-Hose, sondern es sind die Anfangsbuchstaben der Firma. Vielleicht werde ich die political-correct-Hose auch mal anziehen. Nur passt sie mir irgendwie noch nicht. Ich brauche immer eine Hose für zwei Beine, um fest stehen und fröhlichen gehen zu können. Die political-correct-Hose ist nur ein Schlauch – und der engt mich zu sehr ein. Außerdem ist man – in ein Hosenbein gezwängt – zu unsicher und benötigt immer die Stützen anderer. Ich liebe die Freiheit.    

PS: Tipps von fact-fiction.net: Wort an die deutschen Bischöfe: http://schroeter.wordpress.com/ Verratene Frauen: http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=21149&CategoryID=91

Was ich schon weiß 2

(Fortsetzung vom 9.10.) Ich habe begonnen kleine Pläne zu machen. Ich habe begonnen, meine Fitness zu steigern, um glücklich, schmerzlos, fröhlich, frei, sorglos, angenommen, … zu werden.

Wie das? Ich höre in Ruhe in mich hinein: Was will ich eigentlich wirklich – und was will ich nicht? Was ich gehört habe, das schreibe ich auf – erstelle Listen: Das will ich – das will ich nicht. Listen: So will ich sein – so will ich nicht sein. Nach den Listen kommt der Plan. Erst mal kleine Pläne/Vorhaben. Nicht sofort: Was kann ich tun? Sondern zunächst in Ruhe überlegen: Was muss ich an meiner Einstellung zum Leben ändern? Wie kann ich sie ändern? Viele kamen immer müde in die Klasse. Eine erzählte schon am frühen Morgen, was sie auf dem Weg alles gesehen hatte – und brachte manchmal auch etwas mit: ein Vergissmeinicht vom Wegesrand und legte es vor sich auf den Tisch, das schönste bunte Blatt, das sie jemals gesehen hat, berichtete über die freundliche Bäckerin, die wärmenden Sonnenstrahlen, die schönen Nebelschwaden … Nun: Das muss Anfänger nicht glücklich, fröhlich machen – aber es lenkt den Blick, die Gedanken schon einmal auf etwas anderes. Sie fand das, was ihr Herz öffnete am Wegesrand. Andere vielleicht in guten Gedanken am Morgen, die sie lesen oder in sich finden, oder in der Kerze, die sie anzünden … Meinen mir ganz persönlichen Herz- und Gedankenöffner finden – das ist der erste Schritt.

(Fortsetzung folgt.)

Geld und Gebet

„Der sympathischste Rat des Abends“  lautete laut faz.net – Kommentar zu Hart aber Fair zum Thema Finanzkrise:

„Auch obligatorisch: der Einzelgesprächsgast, dem sich Frank Plasberg etwa fünf Minuten alleine widmen darf. Diesmal war es der Psychologe Borwin Bandelow, der in „Hart aber fair“ als Angstforscher ausgewiesen wurde und dementsprechend vor allem vor Panik warnte. Für sein eigenes Geldvermögen, so Bandelow, bete er lieber, als es panisch umzuschichten. Das war der sympathischste Tipp, den Plasbergs Gäste zu bieten hatten.“

Ohne Kommentar … – nur eine Frage: Was würde Jesus Christus dazu sagen?

PS: Es gibt eine neue Göttin: www.sueddeutsche.de/panorama/163/313071/text/

Was ich schon weiß 1

(Fortsetzung von Fragen über Fragen 2:) Was für eine Frage, mit der Gestern der Blog geschlossen hat: Was möchte ich in mir sehen? Wie möchte ich in meinem Innern aussehen? Glücklich, schmerzlos, fröhlich, frei, sorglos, angenommen, … Eine alte Weisheit sagt: Der Weg auf den Berggipfel geht immer durch dunkle Täler, der Weg auf den Gipfel erfordert Planung, Ausdauertraining und Geduld. Habe ich den Berggipfel, den ich besteigen will, überhaupt schon ausgesucht – oder will ich nur planlos irgendwie glücklich, schmerzlos, fröhlich, frei, sorglos sein, angenommen werden, … ? Habe ich einen Gipfel ausgesucht, den ich mit meiner jetzigen Planungsfähigkeit und meiner jetzigen Fitness auch erreichen kann? Sich gleich am Anfang zu viel vorzunehmen, bedeutet Überforderung. An kleineren Dingen üben, glücklich, fröhlich, frei zu sein … – damit beginne ich heute. 

(Fortsetzung folgt.)

Palästinenser

Der Sohn eines Hamas-Führers, der Christ geworden und darum geflohen ist, sagt: > „Ihr Hebräer müsst wissen, dass es nie Frieden geben wird mit der Hamas; die Ideologie, die sie leitet, gestattet es nicht. Eine ganze Gesellschaft heiligt den Tod und die Selbstmordterroristen. In der palästinensischen Kultur wird ein Kamikaze-Terrorist zum Helden, zum Märtyrer. Die religiösen Führer sprechen zu ihren Studenten vom ‚Heroismus der Märtyrer’, die sich gegenüber allen rächen, die Mohammed nicht anerkennen.“< (Corriere della Sera, 2. August 2008) Aus: Zukunft-ch.ch.

Das Heft von Open Doors hat in diesem Monat das Thema: Gefährlicher Glaube: Christen in islamischen Ländern. Bestellbar: info@opendoors-de.org.

PS: Am 6.10.1973 – also vor 35 Jahren Jahren – ist der Jom-Kippur-Krieg bzw. Oktober-Krieg ausgebrochen.

Leiden + Glauben

Manche Menschen können angesichts des Leidens nicht glauben – andere Menschen kommen gerade wegen des Leidens zu Gott in Jesus Christus, weil er Kraft, Hilfe, Fröhlichkeit im Leiden schenkt und auch selbst gelitten hat. In den nächsten Wochen möchte ich das Thema auch hier im Blog mal ansprechen. Ich denke, dass dieses Thema auch der eigentliche Hintergrund so manchen atheistischen Buches ist. Ich habe es zwar in manchem meiner Bücher erwähnt, aber das in einem Blog zu thematisieren, bedeutet doch eine Herausforderung ganz anderer Art.