Sophie und Hans Scholl

Über die letzten Minuten von Sophie Scholl: http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/zweiter-weltkrieg/zeitzeugen-bericht-was-sophie-scholl-bei-sich-trug-als-zum-fallbeil-ging_id_6108924.html

Was wären wir ohne solche Menschen, die in Diktaturen das Menschsein adeln. Von Sophie Scholl wissen wir. Aber wie viele gibt es, die in den Dreck getreten wurden, aber hoch erhobenen Hauptes die Unmenschen besiegten – tapfere Menschen, von denen wir nicht wissen?

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Islamisten + Muslime + Bürgerkrieg + Säureanschlag

In Frankreich wurden mutmaßliche muslimische Fanatikerinnen und andere inhaftiert http://www.spiegel.de/politik/ausland/paris-festgenommene-frauen-planten-anschlag-auf-gare-de-lyon-a-1111641.html und: http://www.spiegel.de/politik/ausland/paris-verdaechtige-frauen-handelten-im-auftrag-der-terrormiliz-is-a-1111739.html

Belgien hat wieder etwas zu berichten: https://www.jihadwatch.org/2016/09/belgium-son-of-imam-was-planning-jihad-attack-on-christians-with-chainsaw-in-mall

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Sind diejenigen, die zwei Familien angegriffen haben, weil die Frauen Shorts trugen – Islamisten oder Muslime? http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/08/two-families-attacked-in-southern-france-for-women-wearing-short/ Nur so eine Anfrage an spiegel-online wegen deren Volk verdummenden Beitrag zur Unterscheidung von Islam und Islamismus.

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Der Islamwissenschaftler Kepel sieht einen Bürgerkrieg in Europa als Ziel mancher Islamisten. Was er sagt ist nicht neu. Salafisten versuchen die Unzufriedenheit von Muslimen zu nutzen, sie werden von den Einheimischen isoliert und isolieren sich dann selbst immer stärker.

Was ich allerdings aufgreifen möchte: „Kepel sieht die Intellektuellen, die islamischen Gelehrten und die Führung der islamischen Verbände in der Pflicht, diese (salafistische) Interpretation des Islams zurückzuweisen. `Einige sind sehr mutig und tun dies. Sie werden aber häufig nicht so gehört, wie sie gehört werden müssten.´“  Und diese Aussage finde ich schlimm: In Europa müssen manche muslimische freiere Menschen Mut haben, einen freieren Islam anzusprechen? Zeigt uns das nicht, dass es im Grunde schon 5 vor 12 ist? Wobei ich all das auch schon geschrieben habe und mutige Muslime immer wieder bewundere.

Er sieht nicht, dass man alle Muslime ausweisen sollte, wie extreme Rechte fordern – was zu „einem Bürgerkrieg führen würde“. Diese Antwort zeigt wiederum: a) wie stark der Islam in manchen Ländern geworden ist; b) das wäre auch unmenschlich, weil sich manche integriert haben und unser Europa als Heimat ansehen; c) sollte aber der Politik zu denken geben, was den Zuzug an Muslimen betrifft.

Der Islamwissenschaftler sieht Bildungspolitik und Polizeiarbeit als wichtig an, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. http://www.focus.de/politik/ausland/islamwissenschaftler-warnt-die-lage-soll-sich-zu-einem-buergerkrieg-entwickeln_id_5915310.html Ich möchte auf die CSU verweisen: Und es sollte ein weiterer Zuzug muslimischer Migranten (nicht Flüchtlinge) möglichst verhindert werden. Außer, es läuft geregelt ab.

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Deutschland bleibt Deutschland: http://www.focus.de/regional/berlin/brutale-attacke-in-berlin-maenner-beweisen-zivilcourage-und-werden-brutal-verpruegelt_id_5912908.html – Deutschland bleibt Deutschland, das sich mutig gegen Aggressoren wehrt.

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Kampf für Frauen, die einen Säureanschlag erleiden mussten: http://www.spiegel.de/panorama/leute/reshma-qureshi-saeureopfer-modelt-auf-new-york-fashion-week-a-1111646.html

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Mutter Teresa und heilige Atheisten + Dennis Mukwege

Ich bin Protestant – also als ein solcher heilig. Ich benötige keine Heiligsprechung wie andere Christen auch nicht. Das sei einmal vorangestellt. Wer das bezweifelt, der mag Paulus lesen.

Wenn die katholische Kirche einen der Ihren heilig sprechen möchte, dann ist das etwas, das die katholische Kirche angeht. Einen Atheisten bestimmen lassen zu wollen, und das ist nun einmal Christopher Hitchens, ist schon kurios: http://www.zeit.de/2016/37/mutter-teresa-heiligsprechung-papst-franziskus-mythos Es ist ja auch nicht meine Aufgabe als protestantischer Christ zu entscheiden, ob Christopher Hitchens nun ein wahrer Atheist war oder nicht.

Und nun hat die katholische Kirche entsprechend auch zu entscheiden, nach welchen Kriterien eine Person heilig ist. Nicht nach protestantischen oder atheistischen Vorgaben.

Und so schaue man einmal in die Vergangenheit, wer da alles heilig ist. Heilig sein heißt nicht: Vollkommen sein. Heilig sein heißt, sein Leben oder einen entscheidenden Lebensabschnitt im Dienst Gottes gelebt zu haben – und das in einer ganz besonders sozialen und erstaunlichen Weise. Das sage ich einmal so knapp. Und Mutter Teresa hat ihr Leben besonders sozial und in erstaunlicher Weise gelebt.

Die Aussage: Wissenschaftler zweifeln am Mythos der barmherzigen Ordensschwester… Am Mythos mögen sie zweifeln – das tut man nicht erst seit heute und all diese Zweifel dürften der Kurie bekannt sein. Und dass Wissenschaftler über eine Heiligsprechung entscheiden sollen, ist auch gelinde gesagt: witzig.

Nun spielen auf einmal eine ganze Menge advocatus diaboli. Aber das ist auch gut, dass sie als Anwälte des Teufels auftreten. Wenn sie als Unheilige versuchen, den heiligen Menschen wenigstens gerecht zu beurteilen, dann ist das doch schon was.

Ich meine, dass auch ein wenig Neid aus der Kritik an der katholischen Kirche spricht: Haben Atheisten so großartige Personen? Sicher, ich habe im Blog auch schon manche unter Vorbilder bzw. Biographisches genannt – aber eben leider keine Heiligsprechung. Ob Hitchens einmal atheistischer Heiliger – Heilig ist zu sehr religiös konnotiert: besser: Most Bright – genannt werden darf, weil er sagte, wenn er in seinen letzten Lebensstunden Christ werden solle, solle man ihn nicht ernst nehmen. Das ist doch heroisch, heroischer geht es als Atheist nicht. Oder ist das Mythos.

Übrigens, um Missverständnisse vorzubeugen: Der Artikel von Julius Müller-Meiningen ist gut!

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Ich möchte an dieser Stelle wieder an Dennis Mukwege erinnern, dem bewundernswerten Arzt im Kongo: http://www.emma.de/artikel/kongo-arzt-der-hoelle-264684

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Mutter Teresa + Martin Luther King

Tariq Ali findet die Heiligsprechung von Mutter Teresa lächerlich und dumm. http://www.focus.de/wissen/mensch/heiligsprechung-am-4-septembe-muss-die-wahren-taten-sehen-autor-offenbart-dunkle-seite-von-mutter-teresa_id_5868382.html Vielleicht spielt er den Advocatus Diaboli, den Anwalt des Teufels, der in solchen Prozessen wichtig ist. Dieser Kollege von Christopher Hitchens, der Mutter Teresa auch ständig bekämpfte, sieht es wohl als sein Lebenswerk an, das Lebenswerk der heiligen Frau herunterzuziehen. Manche haben ja auch tatsächlich nichts besseres zu tun und Alter schützt bekanntlich vor Torheit nicht. Und somit sind – wenn man Christopher Hitchens hört – all diese Anwürfe schon alt und auch aus christlicher Perspektive gibt es viele Dinge, die Mutter Teresa angekreidet werden, alles wurde schon x mal aus unterschiedlichen Perspektiven durchgekaut. So mag man fragen: So what? Tariq Ali bleibt das Verdienst Anwalt des Teufels zu sein. Ist doch was. Kann nicht jeder.

Wie auch immer Mutter Teresa als Mensch gewesen sein wird – ob diese atheistischen Genossen das wirklich einschätzen können, bezweifle ich – sie hat etwas geleistet, was diese Ankläger eben nicht leisten: https://de.wikipedia.org/wiki/Missionarinnen_der_N%C3%A4chstenliebe Seit Jahrzehnten sind die Missionarinnen der Nächstenliebe weltweit unterwegs, um den Ärmsten der Armen zu helfen, um Menschen, um die sich sonst keiner kümmert. Auch kein Tariq Ali. Christopher Hitchens kann es natürlich nicht mehr. Er ist seit 2011 Jahren tot.

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Am 28.8.1963 wurde von Martin Luther King eine der wichtigsten (die wichtigste?) Rede der Neuzeit gehalten: Ich habe einen Traum. Und dieser Traum wartet immer noch drauf Wirklichkeit zu werden:

http://nationalgeographic.org/thisday/aug28/i-have-dream-speech/?sf34219942=1

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Verrückte Draghi Geschäfte + Frankreich Streiks + Arztschulden gekauft

Wenn Kommunen Schulden machen, bekommen sie Geld geschenkt: https://www.berlinjournal.biz/kommunen-bekommen-fuers-schuldenmachen-geld/ Banken dürfen kein Geld parken, von daher sind sie gezwungen, reichen potentiellen Kreditnehmern Anreize zu bieten, auch Kredite zu nehmen.

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Auf HR-Info (6.6.) wurde über die Streiks in Frankreich berichtet. Dazu wurde gesagt, dass die Regierung taktisch unklug vorgegangen sei. Sie habe nicht das Gespräch mit den politischen Kräften (Gewerkschaften) gesucht. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Manche Gewerkschaften dort scheinen mir sehr kurzsichtig zu denken: Nicht an die Gemeinschaft, sondern daran, dass man möglichst bei den fetten Fleischtöpfen sitzen bleibt. Die Gewerkschaften sollten vernünftiger werden – stärker an das Ganze denken und eben nicht nur an das Wohl der eigenen Truppe.

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Das ist bewundernswert. Der Late-Night-Moderator John Oliver hat Arztschulden von 9000 Amerikanern im Wert von 15 Millionen Dollar bezahlt: http://www.spiegel.de/panorama/leute/john-oliver-erlaesst-amerikanern-schulden-in-hoehe-von-15-millionen-dollar-a-1096191.html