Was man auf dem Weg so alles findet
und in den Pfützen,
wenn man sehen gelernt hat.
Sogar den Himmel.
(Kein Fake!)
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Was man auf dem Weg so alles findet
und in den Pfützen,
wenn man sehen gelernt hat.
Sogar den Himmel.
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Eigentlich ein ganz munteres Lied:
Eigentlich. Wenn man es allerdings singt, wenn man zu mehreren spazieren geht, kommt man in Marschschritt. Und – was hat das für Folgen? Das ist Nazi – so habe ich es irgendwo gelesen. Nun, um alle Unwissenden zu beruhigen: Früher sind Menschen gemeinsam gewandert – und wenn man beim Wandern singt, dann wird es munter und man kommt gut voran, auch wenn sich die Schritte einander angleichen. Versucht es mal untergehakt das Lied singend zu wandern: klappt vorzüglich – wenn die Männer nicht ganz so große Schritte machen… Aber das ist natürlich kein Grund, das Lied zu singen. Vielleicht aber das: Es stammt aus Schweden um 1900 herum – und es macht Spaß. Detaillierte Infos: http://www.liederlexikon.de/lieder/im_fruehtau_zu_berge
Apropos Nazi: Für manche ist alles Nazi, was vor 1945 war – auch die Nazigegner hatten irgend sowas Nazihaftes an sich – zumindest für unsere Geschichtsbanausen, für die alle Katzen grau sind, das heißt alle vor 1945 Nazis waren. Deutsche Geschichte besteht für sie aus: Kreuzzügen – Hexenverfolgungen – Nazis. Nun, zumindest das haben sie sich merken können. Aber ein bisschen wenig. In manches Hirn passt aber leider nicht mehr rein – Gott sei es laut und heftig geklagt. Zur Internationalen kann man übrigens auch gut marschieren.
Damit nun niemand auf die Idee kommt, dass ich damit den Nationalsozialismus verleugne oder verharmlose: Nein, das tue ich nicht. Man sollte nur wahrnehmen, dass es vor dem Nationalsozialismus auch schon ganz normale Menschen gab. Die haben zwar nicht solche Lieder gesungen wie wir heute,
aber eben auf ihre Art. Für manche mag das neu sein. Darum rate ich: Nehmt Geschichtsbücher zur Hand – es gibt zurzeit auch vorzügliche Geschichtszeitschriften, bzw. Zeitschriften, die Themen der Geschichte aufarbeiten.
Warum ich Cascada heranziehe? Vergleicht mal den Text mit dem Lied im Frühtau zu Berge…
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Nicht wahr, Ihr habt immer alle Messer dabei, um Wildpinkler vom Pinkeln abzuhalten. Was das wohl für ein Typ war: http://www.express.de/duesseldorf/gefaehrlicher-drang-messerattacke-nach-wildpinkelversuch,2858,22818190.html
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Einmal kein angenehmes Bild.
Für manche, die das unappetitlich finden, sollten sich das Bild nicht ansehen.
Wenn ich das richtig deute, habe ich einen Fadenwurm erwischt:
Und das ist schon faszinierend, dass solche Wesen leben können: https://de.wikipedia.org/wiki/Fadenw%C3%BCrmer
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Nun, das mit Rübezahl habe ich nie verstanden. Wie kann eine Sagenfigur die Heimat schützen? Aber die Melodie fand ich immer sehr ansprechend. Ein wenig melancholisch – und es ist schon Lagerfeuer-Erinnerung mit verbunden: Mundorgel im Flackerlicht des Lagerfeuers (Schweiz) – und Gitarrenklänge. Der Clip ist ohne Bild.
Der Text + spätere Veränderungen: http://www.volksliederarchiv.de/text1228.html Interessant finde ich die Pfadfinderveränderung möglicherweise als Reaktion auf die Änderung in der NS-Zeit. Hier finden wir Informationen darüber, dass es gefährlich war, das Lied in der Nazi-Zeit zu singen – vor allem wenn es mit einer gegen die Nationalsozialistische Diktatur gerichteten Strophe verbunden war: http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?S=53&G=30&S=24 : “Rübezahl, hör, was wir dir sagen, / die bündische Jugend ist nicht mehr frei. / Schwingt den Spaten der Edelweißpiraten. / Schlaget die bündische Jugend wieder frei.” bzw. “schlagt die Hitler-Jugend entzwei”.
Das scheint mir ein wirkliches Volkslied zu sein, wenn es vom Volk in so verschiedener Weise verwendet wurde – auch gegeneinander. Das Volk kämpfte um das Volk. 1923 war es zum ersten Mal im Liederbuch der deutschen Ringpfadfinder veröffentlicht worden. Was es mit den Ringpfadfindern auf sich hat, ist hier zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ringpfadfinder Sie versuchten der Eingliederung in die Hitler-Jugend zu entkommen, was freilich nicht gelang.
Und heute? Die “arische Jugend” versucht es in Beschlag zu nehmen – und die linke Jugend spricht von Nazi Geschiss. So ist das, mit diesem Lied. Und diejenigen, die weder rechtsextrem noch linksextrem sind, singen es munter und ohne Hintergedanken weiter.
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Akeleien – vom Winde verwackelt. Und dann kam der Regen in Strömen.
Manchmal denke ich daran: Gut, dass wir nicht mehr in natürlichen Höhlen wohnen, sondern dass wir uns inzwischen künstliche Höhlen geschaffen haben, in denen wir es uns gemütlich machen können. Wir können uns mit netten Menschen treffen, können sinnvolle und sinnlose Sachen machen… Auch die Entscheidung dazu, sinnlose Sachen machen zu wollen, ist ein Fortschritt. Generationen vorher mussten immer um ihr Essen kämpfen, ringen. Manche von uns haben dieses Kreisen um das Essen noch immer nicht abgestellt und manche von uns entscheiden sich nur noch dafür, sinnlose Sachen zu machen.
Wie dem auch sei: Ich wünsche Euch einen Pfingstmontag, an dessen Abend Ihr im Bett sagen könnt: Danke, er hat mir gefallen.
Bei mir wird er in Arbeit ertrinken. Aber dann kann ich wenigstens sagen: Ich habe eine ganze Menge abarbeiten können. Hoffe ich zumindest.
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Ich bin ein Pfingstochse oder ein Pfingstlümmel (http://www.derweg.org/feste/pfingsten/pfingst1.html) – darum hatte ich gestern kaum etwas zum Feiertag – ich komme also zu spät:
Komm Heiliger Geist:
Komm, Heiliger Geist
Komm, Heiliger Geist / Bo Ruach Elohim
Ich habe also verschiedene Pfingstlieder hier angeführt. Alle bitten um das Kommen des Heiligen Geistes. Und das finde ich spannend: Vor lauter Bitten, dass er kommen möge, scheint man zu vergessen, ihn willkommen zu heißen.
Liebe Freunde, er ist schon da! Hallo, Heiliger Geist, Geist Gottes, schön, dass Du da bist!
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Das ist ein großes Übel. Das Tratschen. Und eben nicht besonders gutes Reden über die anderen und den anderen. Eigentlich hat man mit der Verbreitung der guten Botschaft genug zu tun. Man hat genug damit zu tun, das Leben so zu gestalten, dass es anderen hilft. Aber es gibt viele Christen, die den Weg der Nachfolge verlassen und lieber zu tratschen beginnen oder anderen etwas in die Schuhe schieben, was nicht stimmt – und damit anderen das Leben schwer machen, statt sich für das Leben, die Liebe, die Nachfolge einzusetzen. Auch Christen können geistlich, spirituell krank sein – die Tratschkrankheit und die Verunglimpfungskrankheit sind insofern gefährlich, weil diejenigen, die von ihr befallen sind, ihre Krankheit nicht einsehen. Es ist eine Art Suchtverhalten erkennbar.
Der Papst: >Aus diesem Grund handle Jesus mit uns wie mit Petrus, wenn er ihn tadelt: „Was geht das dich an? Du folge mir nach!“. So weise der Herr den Weg: „Das Geschwätz wird dir nicht gut tun, weil es dich zu diesem Geist der Zerstörung in der Kirche führen wird. ‚Folge mir nach!’: Dieses Wort Jesu ist schön, es ist so klar, so liebevoll mit uns. Es ist, als sage er: ‚Bildet euch ja nicht ein, dass das Heil darin liegt, sich mit den anderen zu vergleichen, oder im Geschwätz. Das Heil liegt darin, mir nachzufolgen’. Jesus nachfolgen! Wir wollen heute Jesus, den Herrn, bitten, dass er uns diese Gnade gebe, uns nie in das Leben der anderen einzumischen, nie Christen mit … schlechten Gewohnheiten zu werden, Jesus nachzufolgen, hinter Jesus zu gehen, auf seiner Straße. Und das genügt!“.< http://www.kath.net/news/41338
Gott segne Euch, die Ihr nicht tratscht und nicht verunglimpft,
die Ihr aufbaut, statt zerstört,
die Ihr danach trachtet, Liebe zu üben, statt Hass und Misstrauen zu säen,
die Ihr dem Frieden dient und nicht dem Zorn, dem Hass, der Uneinigkeit,
die Ihr das Licht weitertragt und nicht Diener der Finsternis seid.
Gott segne Euch, die Ihr ihm dient.
Der Herr ist mein Helfer
Nun – gewöhnungsbedürftig…
Aima Moses
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Werden sie Früchte tragen?
Die Blüten sind verheißungsvoll.
Doch vor der Ernte, soll man die Ernte nicht loben.
Man kann jedoch schon träumen,
von den roten Beeren,
den süßen…
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