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4.2.2012 von Wolfgang Fenske.
Dietrich Bonhoeffer sagte: “Schweigen im Angesicht des Bösen ist selbst böse: Gott wird uns nicht als schuldlos betrachten. Nicht zu sprechen ist sprechen. Nicht zu handeln ist handeln” http://baptistenbernburg.wordpress.com/2011/06/12/schweigen-im-angesicht-des-bosen/
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25.1.2012 von Wolfgang Fenske.
… durch fehlerhafte Google-Übersetzung
: http://www.wulffmorgenthaler.de/strip/2012/01/24/
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23.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Mir wurde wieder einmal freundlich gesagt: “Man muss nicht alles sagen, was man weiß.” Sicher. Darum antworte ich freundlich: Ich sage ja auch nicht all das, was ich weiß. Denn wenn ich alles im Blog bringen würde, was ich weiß, dann…
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17.1.2012 von Wolfgang Fenske.
Adam UEFA.
Musste mal sein.
Aber, damit Ihr nicht so ganz gekalauert wieder den nächsten Beitrag anklickt, eine Frage:
Warum ist geteiltes Leid halbes Leid - und geteilte Freud doppelte Freud?
Ist das logisch? Ist das Erfahrung? Ist das Blödsinn? Was auch immer: Teilen wir es.
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30.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Was für ein Cartoon: Frauen gehen munter und bunt in die Wahlurne - heraus kommen: Schwarzlinge: http://frontpagemag.com/2011/12/29/lessons-on-the-long-road-to-hijab/ Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
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29.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Die PCs sind inzwischen so gut, dass der Mensch davor erneuert werden müsste.
Der beste PC hilft nichts, wenn das Gehirn, das davor sitzt, ausgeschaltet ist.
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26.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Ausnahmsweise werde ich am heutigen 2. Weihnachtstag nur ein Thema ansprechen: Das Verhältnis von Weltanschauungen und Religionen.
Es ringen zahlreiche Weltanschauungen und Religionen miteinander. Damit sie miteinander ringen können, muss Freiheit herrschen. Wenn eine Weltanschauung oder Religion anfängt, die Menschen zu bedrohen, gar zu töten, die ihr nicht folgen, herrscht ein Ungleichgewicht zwischen den Kontrahenten. Eine weltanschauliche oder religiöse Mafia, die unfaire Mittel anwendet, muss von den freiheitsliebenden Weltanschauungen und Religionen, die miteinander fair ringen, verhindert werden, denn gegen Gewalt hat man keine Chance. Und wenn die ersten Angst haben, sich frei zu äußern, dann wird es immer schwieriger den Krakenarmen der religiösen oder weltanschaulichen Mafia zu entkommen. Gesetzt den Fall, wir ringen alle in Freiheit miteinander, dann hat der Islam genau so eine Chance, sich durchzusetzen wie der Atheismus, der Buddhismus, wie esoterische Gruppen oder das Christentum. Und diese Chance muss er in unserem Land auch bekommen - denn wir sind ein freies, demokratisches Land. In einem freien, demokratischen Land erkennt man auch die Spielregeln des Wettbewerbs an. Und um die Grundregeln geht es: Gelten Menschenrechte? Sind alle Menschen gleich? Ist keinem Menschen die Würde zu nehmen? Diese Fragen müssen frei und offen, ohne verbale Tricksereien mit einem Ja beantwortet werden. In einem solchen Land wird auch kein Druck ausgeübt durch Drohungen, beleidigte Schnuten, wird nicht diffamiert und diskriminiert, nicht verspottet und verlacht. Man wagt einander frei und offen die Meinung zu sagen - argumentiert und begründet und ist sich seiner Begrenztheiten bewusst. Wenn man seiner Begrenztheiten bewusst ist, kann man auch Ansätze der Konkurrenzgruppen übernehmen… Alle Menschen in diesen Gruppen, die guten Willens sind, verteidigen nicht Gewalttäter in den eigenen Reihen, unterstützen sie nicht, verharmlosen sie nicht, sondern gehen aktiv gegen sie an.
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26.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Damit (Weltanschauungen + Religionen 1) habe ich ein Idealbild gezeichnet - aber es wäre schon sehr viel Wert, wenn wir dem zumindest nachstreben würden.
Die Schwächen der Gruppen sind erkennbar: Nichtreligiöse Gruppen sehen ihre Definition von Verstand als das A und O an, religiöse Gruppen sehen das Wort ihres jeweiligen Gottes als A und O an. Wie kann man dem sich Widersprechenden entgehen? Menschen, die ihrer Definition von Verstand folgen, sehen bewusst, dass der Verstand nur Weltbilder mit Mängeln zu produzieren vermag, die Religionen sehen, dass ihr jeweiliger Gott das muntere Zusammenleben seiner Geschöpfe liebt, dem also nachzustreben ist - und dass eben dieses Nachstreben auch mit menschlichen Fehlverhalten behaftet ist.
Der Fehler an dieser Sichtweise? Es wird eine Art Meta-Religion erschaffen, eine Art Überreligion, deren Maßstab und Gesetz die Mitmenschlichkeit ist - und dazu gehört, dass man sich seiner menschlichen Grenzen bewusst wird. Und diese Meta-Religion trägt stark die Züge des jesuanischen Christentums. Kann man das jedoch nicht auch anders sehen? Jesus hat das erkannt, was die Welt zusammenhält. Das hat nicht allein Jesus erkannt. Buddhisten sagen: Buddha habe das erkannt. Hindus sagen: Viele ihrer religiösen Traditionen folgen auch diesem Grundprinzip. Und es gibt Muslime, die das entsprechend zu sehen vermögen. Atheisten, die sich als Humanisten sehen, sehen das in ihren Augen sowieso auf diese Weise. (Fortsetzung folgt.)
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26.12.2011 von Wolfgang Fenske.
(Fortsetzung…) Für uns Christen ist diese Sichtweise nicht problematisch. Wie neulich im Blog dargestellt, ist der Gottesgeist in der Schöpfung weiterhin wirksam. Wir können auch den anderen theologischen Ansatz heranziehen: den Logos. Jesus Christus als Logos, als Schöpfer, hat in der Schöpfung seine Spuren hinterlassen. Von daher ist der Gottesgeist bzw. der Logos auch in nichtchristlichen Gruppen aktiv. Weil Jesus als Logos angesehen wird, der in allen Völkern handelt, musste er ja auch als Mensch diese menschlichen, liebenden Spuren verdeutlichen können. Er wurde Mensch, um eben auf diese sozialen Spuren Gottes in der Schöpfung hinzuweisen, sie vor Augen zu stellen, dazu anzuhalten, der Liebe zu folgen. Das ist die von Gott gewollte Grundlage für das Miteinander.
Wer die Evolutionslehre betont, sieht die Grundlage anders: der Stärkere setzt sich durch - wie sich auch immer seine Stärke äußern mag (körperliche Kraft, Geist, Gerissenheit, bessere Angepasstheit…). Das sehen wir Christen ja auch so - nur ist das eine Äußerung der gefallenen Welt, der Welt, die sich von Gott abgewendet hat und nicht der Grundtenor der Schöpfung.
Oder: Im Islam gibt es viel Ehrungen Allahs - vor allem auch durch die Unterwerfung unter das Gesetz Allahs. Das Gesetz Allahs hat - wie alle Gesetze - seine Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, ist aber nur als Zeichen der gefallenen Schöpfung notwendig gewesen, der Schöpfung, die sich von Gott abgewendet hat.
Die Grundlage aller Schöpfung ist jedoch der Gottesgeist, der die Erkenntnis für richtiges Zusammenleben gibt - diese ist: die Liebe. Ich bringe hier - um meine christlichen Freunde zu beruhigen - keine neue Lehre. Sie ist so alt wie das Christentum. Wer mir nicht glaubt, der lese den Brief des Paulus an die Galater. Und sie ist älter als das Christentum: Spuren finden wir im Alten Testament - als Hoffnung. Und, liebe atheistischen Philosophen, Ihr kennt sicher die Stoa. Buddhisten und Hindus bestimmter Strömungen können hier sicher auch eigene Traditionen wiedererkennen, auch wenn deren Vorfahren diese Verhaltensweise nicht unbedingt “Liebe” genannt haben.
Wir Menschen verdunkeln gern alles - vor allem das Gotteslicht. Wenn wir unsere Schwächen und Stärken erkennen, können wir zumindest versuchen, uns dem Licht zu öffnen - uns ihm gemeinsam zu öffnen.
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26.12.2011 von Wolfgang Fenske.
(Fortsetzung) Nun haben wir jedoch ein massives Problem. Das Problem besteht darin, dass keine Weltanschauung oder Religionen jetzt neu in die Welt gekommen ist, sondern sie sind alle schon älteren Datums und alle haben dunkle Vergangenheiten hinter sich.
Das Christentum ist dabei, die dunklen Zeiten aufzuarbeiten, sie zu erkennen - und zu versuchen, es besser zu machen. Wobei es freilich immer noch Christen gibt, die ihren Glauben in eine Ideologie umprägen. Der Atheismus kann noch nicht so genau erkennen, dass auch er dunkle Phasen in der Geschichte hatte, doch kann er den National-Sozialismus und Kommunismus wie die Auswüchse der Aufklärung aus seiner Sicht einfach so ausklammern? Vertreter des Islam sehen auch noch nicht so ganz ein, dass seine Geschichte sehr dunkle Züge enthält. Doch ohne die Aufarbeitung der eigenen Vergehen und Versagen, kann das Miteinander nicht funktionieren. Warum? Das Misstrauen sitzt zu tief. Wenn Muslime nicht erkennen, dass die Vorgehensweisen ihrer Vorfahren viel Leiden über die Menschen gebracht haben, wenn sie meinen, dass sei alles der Wille Allahs gewesen, dann müssen sie sich nicht wundern, dass man die Wurzeln des Leids in den Blick nimmt und sich vor ihnen scheut. Ebenso Atheismus: Wenn Vertreter des Atheismus nicht sehen, dass so viele religiöse Menschen unter dem Vorzeichen der Anti-Religion verfolgt und ermordet wurden, dann bleibt der Dialog misstrauisch und konfrontativ. Freilich kann man als Atheist sagen: Ich bin Atheist - aber unideologisch; doch gibt es das? Wie sieht der Umgang nicht-ideologischer Atheisten mit dem Kreationismus aus? Wie sieht er mit denen aus, die noch an Gott glauben? An dieser Stelle sind auch all die zu nennen, die meinen, sich aus allem heraushalten zu können: sie seien weder religiös im Sinne der großen religionen, noch atheistisch, sie seien einfach nur Menschen. Doch auch als “einfach nur Mensch” hat man seine Standpunkte, kann man sich daneben benehmen, kann man sich sozial angemessen verhalten. Kann man sich gegen andere Gruppen abschotten - auch wenn es nur ein Nachbardorf ist, kann auf andere Menschen zugehen, sich ihnen öffnen. Und die Menschen, die sich “einfach nur Menschen” zuordnen, sind ebenso leicht zu emotionalisieren, zu manipulieren, gegen andere aufzuhetzen. Und in der Geschichte des ganz normalen, auf erstem Blick unideologischen Bürgertums, sind auch zahlreiche Auswüchse zu beklagen.
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