Neulich sprach eine Rednerin statt von “Person” von “Personin”. Ich fand das ganz witzig. Bald heißt es auch nicht mehr “Frau”, sondern “Frauin”. Was für Kapriolen!
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Neulich sprach eine Rednerin statt von “Person” von “Personin”. Ich fand das ganz witzig. Bald heißt es auch nicht mehr “Frau”, sondern “Frauin”. Was für Kapriolen!
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Man träumt sich eine Welt und greift jeden an, der diesen Traum nicht teilt, weil er auf die Welt reagiert wie sie wirklich ist. Traumtänzer können jedoch nur so lange tanzen, so lange ihnen eine Traum-Bühne geboten wird.
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Irgendwo im Vorübergehen gelesen: Wer Angst hat, gegen Tyrannei zu kämpfen, ist bereits Sklave.
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Soll ein Kloster aus dem 5. Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Türkei moscheeisiert werden? http://europenews.dk/de/node/65052
Hassreden in der Türkei passen dazu: Islamisierung bedeutet Aggressionen gegen Juden und Armeniern: http://europenews.dk/de/node/65050
Verlierer kämpfen mit Bomben und Gewalt – Sieger kämpfen mit Geist.
Ein Beispiel dafür, wovor die Hardliner Angst haben: Ein Muslim wird Christ: http://www.kath.net/detail.php?id=40375
Darf ein Arzt bei der Geburt dabei sein? Nein: http://europenews.dk/de/node/65033 - darin wird auch wieder die Verachtung der Frau aus religiösen Gründen deutlich.
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Eine emotionalisierte Bevökerung lehnt sachliche Argumente empört ab.
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Wir fragen nicht: Was ist in der Welt falsch? Denn die Diagnose wurde schon längst gestellt. Wir fragen: Wie ist das damit, Salz und Licht der Welt zu sein? (Nach John R.W. Stott https://www.facebook.com/mission.net/posts/10151235531002447 )
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Die Kunst beim Schachspielen ist, sich in den anderen hineinzudenken. Das ist vielleicht auch die Kunst der Politik. Wenn man sich aber diese Kunst verbietet, weil man denkt, huch, da denkt man aber Böses, der will mich ja besiegen – und das ist eine bösartige Unterstellung gegen den Schachgegner! – dann verliert man im Schachspiel sehr schnell. Und in der Politik sicher auch. Empathie nennt man bekanntlich die Fähigkeit, sich in andere hineinversetzen zu können. Nicht nur, um zu wissen, woran die leiden, um dann das Leiden abzustellen, sondern auch, um zu wissen, was sie an Angriffen vorhaben. Oder auch, um selbst besser angreifen zu können, weil man weiß, wo sie ihre Schwachstellen haben. Manche verweigern sich dieser Empathie: Böse ist sie, böse. Manchmal lebensnotwendig, wenn man es zum Beispiel mit bösen Menschen zu tun hat. Aber da unsere moderne Ideologie ja behauptet, dass es keine bösen Menschen gibt – außer denen, die anderen Böses unterstellen, lassen wir uns gerne von anderen unterbuttern. Manche mögen Masochisten sein. Ich nicht so gerne.
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Wenn man nur noch etwas für einen Sachverhalt sagen darf – aber nicht mehr gegen ihn…
wenn man nur noch gegen einen Sachverhalt etwas sagen darf – aber nicht mehr für ihn…
- dann müssen alle Freiheit liebenden Menschen äußerst hellhörig werden.
Am Rande:
Die Wahrheit ist: Es gibt keine Wahrheit. Und dafür, dass die Wahrheit ist, dass es keine Wahrheit gibt, müssen wir massiv eintreten – so verzwirbelt könnte man die Denkweise so manches Zeitgenossen charakterisieren.
Ich habe gelesen, dass manche gegen das Wort Kamerad – Kameradschaft ankämpfen. Daran sieht man, dass es gar nicht mehr um Nationalsozialismus geht, gegen Menschenrechtsverletzungen schon einmal gar nicht, denn dann müsste es auch gegen den Kommunismus mit demselben Engagement gehen, sondern allein gegen Tradition. Oder sind manche so vernebelt, dass sie unsere Tradition mit Nationalsozialismus gleichsetzen?
Zum Thema, dass Christen auch heute “auf moderne Weise verprügelt werden” – hat der Papst Einiges zu sagen: http://www.kath.net/detail.php?id=39552 Er hat es ja schon häufig zu spüren bekommen.
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Vorgestern ein bisschen Priol geschaut. Das Lachen kommt den Menschen nicht mehr so leicht über die Lippen, wenn über die Regierung Witze gemacht wird. An den Scherzen lag es nicht. Die waren wie immer.
Ich fand das schon interessant. Oder täusche ich mich?
Ich muss sagen: Kabarett oder Satire – das trifft auf unterschiedliche Satire-Sendungen zu – , die auf das äußere Aussehen von Politikern negativ anspielen, finde ich ätzend, zum Abschalten der Sendung. Das ist kein politischer Witz, das ist der krampfhafte Versuch, witzig sein zu wollen auf Kosten eines anderen Menschen. Sicher, als Politiker muss man das vielleicht einstecken können – aber es zeigt nicht gerade intellektuelle Brillanz des Satirikers, sondern dessen geringes Niveau. Darf man eigentlich auch Satiriker und Kabarettisten kritisieren? Oder ist das ein Privileg, dass sie Menschen durch den Kakao ziehen dürfen, selbst aber Immunität genießen?
Kabarett-reif war einer der Tagesschau-Interviewten zur GEZ: Er sagte, dass diejenigen, die kein Radio und Fernsehen hätten, eben einen Solidarbeitrag leisten. Ist das nicht ein übler Witz? Da werden Leute dazu gezwungen Geld für Dinge auszugeben, die sie nicht in Anspruch nehmen und dann sagt man: Habt euch nicht so, ist ein Solidarbeitrag! Und Schönenborn? Er spricht von Demokratie-Abgabe – und meint damit sicher nicht, dass wir nun mit dieser Vorgehensweise die Demokratie abgeben: http://www.welt.de/politik/deutschland/article112310172/Weihnachtlicher-Shitstorm-gegen-WDR-Chefredakteur.html Oh Mann. Die Verteidiger der GEZ Zwangsabgabe tun sich auch nicht gerade leicht. Inzwischen wird jede Massenreaktion als Shitstorm bezeichnet. Ich denke, das ist undemokratisch. Shitstorm iost doch, wenn Leute über einen anderen herfallen und ihn mit verbalen Schmutz bewerfen und nicht, wenn sie gegen seine Aussage argumentieren.
Und dass die Kanzlerin zu wenig verdient, meinte Steinbrück, ein Sparkassendirektor verdiene mehr. Nun: Vielleicht sollte man Sparkassendirektoren und Fernsehintendanten und ähnliche Leute, die wohl zu viel verdienen, dazu bringen, angemesseneren Lohn zu bekommen, statt überhöhten. Aber das ist wahrscheinlich schwerer durchzusetzen als die Lohnspirale immer höher zu drehen.
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Nun, das muss man wohl Kreuzphobie nennen: Im Besucherraum des Verbraucherministeriums hängt ein Kreuz – das Grüne den Widerspruchsschweiß auf die Stirne treibt: http://www.taz.de/!108043/ Wie Vampire und böse Geister vor dem Kreuz zurückweichen – so auch Menschen: Weg, weg mit dem Kreuz! Seine Macht stört mich, es blendet mich in meiner dunklen Seele! Magisches Denken hat sie ergriffen. (Mein Sohn würde jetzt sagen: Papa, das war nicht witzig! Und ich würde sagen: Macht nichts. Musste raus.)
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