Bileam und der Esel + Tierschutz + Fleischkonsum

Im Buch Numeri (4. Buch Mose) finden wir in Kapitel 22 die Geschichte von Bileam und dem Esel. Es ist eine sonderbare Geschichte, die Barbeitungen zeigt, aber wie auch immer: Es geht um den Propheten Bileam, der von Feinden Israels gebeten wird, das Volk zu verfluchen. Gott verbietet es ihm. Doch letztlich geht er doch mit, weil er meint, Gott habe es ihm erlaubt. Also gegen den Befehl Gottes, meint er, Gottes Stimme zu hören, die es ihm erlaube, mitzugehen. Der versprochene Lohn / Bestechung war auch zu reizvoll. (Oder zeigt dieser Abschnitt, dass Gott dann doch auf die Wünsche der Menschen eingeht – sich dann aber doch durchsetzt?)

Nun macht er sich mit seiner Eselin auf, um zu den Feinden Israels zu reisen. Aber Gott stellt ihm seinen Engel in den Weg – den kann nur die Eselin sehen. Sie reagiert auf den Engel – und Bileam schlug wütend auf die Eselin ein. Dann ließ Gott die Eselin sprechen: „Was habe ich dir getan? Warum hast du mich geschlagen?…“ Dann öffnete Gott dem Bileam die Augen und er konnte den Engel auch sehen. Der Engel macht dem aggressiven Propheten den Vorwurf, die Eselin geschlagen zu haben. Der Engel lässt den Propheten zu den Feinden gehen, aber nicht, ohne ihn ermahnt zu haben nur das zu sagen, was Gott ihm in den Mund gibt. Geläutert segnet der Prophet dann Gottes Volk mit vier Segen.

Das ist eine schöne Geschichte, die in der damaligen Zeit vermutlich die Bockigkeit der Esel erklären soll: Sie sind so, weil sie Engel wahrnehmen. Die Geschichte wird ausdrücklich im Mittelalter als ein Text angesehen, der zeigt, dass Tiere nicht grausam behandelt werden dürfen. Maimonides (12. Jh. n. Chr.) beruft sich dabei schon auf die weisen Vorfahren.

Was das Essen von Fleisch betrifft: Interessanterweise hören wir beim Propheten Jeremia (7,22), dass Gott keine Opfer befohlen habe, Opfer werden mit Heiden in Verbindung gebracht. Vorher hat schon Amos 5,20ff. ähnlich gesprochen. Ebenso lehnt Gott laut Hosea 6 Opfer ab – er fordert stattdessen ein soziales Handeln. Psalmisten beten ähnlich (40,6; 51,16). Und diese opferkritische Strömung durchzieht auch das NT (z.B. Hebräer 10,18) – entsprechend haben Christen auch vielfach nicht mehr an Opfermahlzeiten teilgenommen (weil sie heidnischen Göttern geopfert waren) und selbst auch keine Opfer mehr vollzogen. (Vgl. auch Paulus Römer 14: So essen die einen alles, ohne dass ihr Glaube in Gefahr gerät, während andere meinen, sich zu versündigen, wenn sie Fleisch essen [es geht auch hier wohl um Opferfleisch]) Von den Nestorianern heißt es, dass sie kein Fleisch gegessen haben und auch der Kirchenvater Hieronymus meint, dass Jesus wieder an das Paradies angeknüpft habe, in dem kein Fleisch gegessen wurde, somit sei Christen der Fleischgenuss nicht erlaubt. Wobei Jesus selbst vermutlich auch Fleisch gegessen hat, aber eigenartiger Weise werden die Abendmahlsworte (mein Leib) nicht mit dem Passalamm verbunden, sondern mit Brot. Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn, in dem vom gemästeten Kalb gesprochen wird, das zur Feier des Tages geschlachtet wird, muss nicht bedeuten, dass Jesus selbst Fleisch gegessen hat, es kann darauf hinweisen, dass er damit ein Bild aufgegriffen hat, das die Zuhörer gut als äußerst große Feier verstanden haben. Das soll alles nicht heißen, dass die Bibel nicht Fleischkonsum kennt. Fleisch zu essen ist gängig, wobei wir allerdings daran denken müssen, dass Fleisch – je nach Zeiten – selten gegessen wurde, weil es eben wenig gab. Fleisch essen gehört zur gefallenen Schöpfung, zum Sündig-Sein des Menschen. Das wird den Menschen immer wieder bewusst, auch wenn der Mensch sich aus welchen Gründen auch immer (nicht nur im Fleischessen) als Sünder (Hochmut, Intoleranz, Geiz…) geriert.

Ich lerne daraus immer stärker: Unangemessenes Verhalten gegen Tiere ist abzulehnen, Fleisch zu essen sollte etwas sein, das nicht selbstverständlich wird, sondern dass man sich bewusst wird, was man tut. Tierquälerei mag manchen Tieren nicht schaden, weil sie es nicht spüren (Insekten). Aber das zeigt doch, wes Ungeistes Kind Tierquäler sind (eine Schnake erschlagen quält sie nicht. Aber ihr die Beine und Flügel ausreißen, bevor man sie tötet, zeigt den Ungeist eines Menschen).  Die Unmenge an Fleisch, die weggeworfen wird, weil eine Überproduktion herrscht, sollte auch eingeschränkt werden.

Für mich geht der Mensch immer vor. Sonst müsste man auch so manches Halten eines Schoßhündchens verbieten. Wie viele sind wohl schon an einer Überdosierung menschlicher Liebe und Zuwendung gestorben.

Zudem denke ich mir, dass man Menschen, die in Schlachtereien arbeiten, die Möglichkeit geben sollte, wenn sie es nicht mehr tun wollen, einen anderen Beruf zu finden. Ich denke mir, dass manche Skrupel bekommen können. Das heißt nicht, dass ich gegen den Beruf des Metzgers oder Schlachters, des Jägers bin. Die Menschen dienen unserer Ernährung. Er ist sehr wichtig. Gegen sie vorzugehen ist anmaßend und Menschen verachtend. Aber wenn es Menschen geben sollte, die ihn nicht mehr ausüben können, sollte ihnen nicht die Armut drohen, sondern eben Möglichkeiten gegeben werden, eine Umschulung zu bekommen.

Ich weiß, all das müsste detaillierter, argumentativer dargelegt werden, aber das sprengt diesen Rahmen.

(Wie ging es mit Bileam weiter? Er wurde von den Männern des Mose getötet – 31,8. Es wurde eine Inschrift [9./8. Jahrhundert vor Christus] gefunden, die ihn als Seher der Götter bezeichnet. In seinem Mund findet sich eine Prophezeiung – die auf David [um 1000 v. Chr.] hinweisen soll: „Noch ist er nicht da, aber ich kann ihn schon erkennen. Ein Stern steigt auf von den Nachkommen Jakobs, ein Zepter erhebt sich in Israel.“ (24,17) – Das heißt, dass dem heidnischen Propheten, der ca 800 lebte, nachträglich [600-500?] ein Wort in den Mund gelegt wurde, das David [ca. 1000] als von Gott Angekündigten legitimieren sollte. Christen haben das Wort dann als Ankündigung des Nachfahren Davids, Jesus Christus, gesehen. Ich finde diese Jahresangaben spannend, weil es sich um Jahrhunderte (!) handelt.)

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Klimaziele nicht erreicht + Wahnsinn: Geoengineering

Ich hatte es neulich nicht so hart ausdrücken wollen – aber hier wird es dargelegt: Menschen zahlen viel in unserem Land für nichts: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/schlechtes-zeugnis-fuer-die-klimakanzlerin/

Wenn jetzt jemand denken sollte: Oh, Werbung für Kernenergie – dann mag er es denken. Aber gleichzeitig: Nur da, wo Konkurrenz herrscht, kommt man zu richtigen Fakten. Wer wie bei uns nur im eigenen erlaubten Saft schmort, wird einseitig informiert. Von daher tut ein solcher Blick auch mal gut – und das, was man fühlte, wird begründete Zahl.

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Der menschliche Hochmut ist nicht zu stoppen: Geoengineering, Versuche, die Welt kühler zu machen, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Und dann kommt irgendwann ein Vulkanausbruch, Welt wird kühler – und wie will man sie dann wieder wärmen? Massive Eingriffe des Menschen sind einfach Wahnsinn. Das Schlimme: Solche Leute sind wohl nicht zu stoppen, weil es mit Profilierungssucht verbunden ist, wie der Beitrag schon sagt: Welt retten. Nein, Wissenschaftler und Politiker sollen sich nicht als Weltretter aufspielen – das ist noch nie gut gegangen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/geoengineering-debatte-kommt-der-sunblocker-fuer-die-erde-a-1172630.html

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Klimaziele + ElektroGolf

Klimaziele sollten bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% gesenkt werden. Und nun wird es vermutlich nichts damit. Warum nicht? Die Wirtschaft brummt, AKWs wurden abgeschaltet…

Wir müssen diese 40% unbedingt erreichen. Warum? So das Argument in der Tagesschau: Weil Deutschland vermutlich massiv an Ansehen weltweit verlieren wird, weil man sich dieses Ziel gesetzt hat, aber nicht erreichen wird.

Ich setze mir das Ziel, morgen 20m weit zu springen. Ich kann es nicht erreichen? Upps, dann verliere ich ja an Ansehen!

Verliert einer an Ansehen, wenn er sich unerreichbare Ziele setzt, um damit angeben zu können? (Ich erwähne das nur, weil ich die Argumentation mal wieder klasse finde, die uns medial in die Ohren gedröhnt werden.)

Nun denn, es wurde ja schon um 32% gesenkt. Lasst es gut sein damit die Leute zu plagen mit weiteren Plänen, noch mehr Auflagen (Bau), noch mehr Risiko durch Abschalten von Kohlekraftwerken, durch Einschränkungen beim Autofahren.

Interessant fand ich übrigens die Meldung aus Norwegen: Das meistverkaufte Elektroauto ist nicht Tesla, sondern der VW Golf. Wusste hierzulande jemand, dass VW-Golf als Elektroauto zu haben ist? Die Werbung für Tesla läuft bei uns  medial also wie geschmiert.

Was klasse wäre: Neue Stadtkonzepte, die es ermöglichen ElektroAutos aufzuladen. Und dass keine Staus entstehen – auch nicht an Baustellen, wenn es umgänglich wäre. Statt kleine, machbare Aktionen, plant man riesig auf Kosten der Bürger.

Und was ist mit Wasserstoffautos? Nix: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/fachtagung-warum-das-wasserstoffauto-das-klima-nicht-rettet-seite-2/3438142-2.html

Aber die Ökobilanz des ElektroAutos ist auch nicht optimal. Von daher: Führen wir doch die Pferde wieder ein. Aber wie sieht da die Ökobilanz aus?

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Wölfe fallen Wahlkampf zum Opfer + Begrünung der Sahelzone

Wölfe scheinen dem Wahlkampf in Niedersachsen zum Opfer zu fallen: http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-mehreren-zwischenfaellen-niedersachsen-will-ganze-wolfsrudel-abschiessen-lassen_id_7652779.html

Oder wie soll man sonst diese Entscheidung verstehen. Handelt es sich um Fake News? Übrigens kommt hier der sonderbare Vorfall in Griechenland ja gerade recht, um das durchsetzen zu können – auch wenn man noch nicht so sicher ist, was da eigentlich los war: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/griechenland-woelfe-toeten-englische-touristin-a-1170323.html

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Man lese einmal diesen Artikel. Es stellen sich Fragen an die Experten, die was anderes dachten als:

Nicht der Sand sei schuld an der Wüstenbildung, es läge vielmehr am geringen Niederschlag, der hohen Bevölkerungsdichte und der unausgewogenen Landwirtschaft. In diesem trockenen Gebiet könnten auch Bäume nicht viel ändern, sie hätten nur eine Überlebenschance von 20 Prozent.

Aber gut ist, dass man dazu lernen kann: http://ze.tt/warum-in-afrika-eine-riesige-gruene-mauer-entsteht/

Wie sieht es eigentlich aus mit meinem Vorschlag, Gülle nach Afrika in die Sahara zu bringen – damit auf einem bestimmten Testgebiet etwas angebaut werden kann? Angeregt war das durch das Orangenschalenexperiment in Mittelamerika. http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/06/orangenschalen-vergroessern-urwald-guelle-fuer-die-wueste-methanloecher/

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Wahnsinn: Wilderei

Was für ein Wahnsinn – Wilderei in Afrikas Tierwelt: http://www.achgut.com/artikel/das_afrikanische_drama_um_die_wilderei

Und vieles nur wegen so etwas idiotischem wie Aberglaube und Scharlatanerie und Prestige.

Selbst in europäischen Zoos wird gewildert. Wer wildert hier?

Diesen Wahnsinnigen darf man nicht sagen, dass menschliche Fingernägel wie das Nashorn-Horn aus Keratin besteht – vielleicht bringen sie dann entsprechend viele Menschen um. Wie manche afrikanische Stämme Menschen mit Albinismus töten, um ihrem Aberglauben zu frönen.

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Erdbeben und Hurrikan + GrünenWahl

Gebeuteltes Mittelamerika: Erst der Hurrikan, dann das Erdbeben… Neulich las ich, dass der Hurrikan auch in Erdbebenwarten registriert wird. Kann er ein echtes Beben auslösen?

Was so schlimm ist: Sehr, sehr viele Menschen sind den Naturgewalten einfach ausgeliefert. Menschen waren den Naturgewalten immer ausgeliefert und wussten das, dass sie angesichts dieser Gewalten nur kleine Eintagsfliegen sind. Dann kamen wir Menschen und dachten, wir können alles in den Griff bekommen. Naturgewalten müssen nicht dieses Ausmaß haben – aber sie machen immer wieder weltweit deutlich: Wir können die Natur nur begrenzt an uns anpassen. Wir müssen uns ihr anpassen. Das würde eben bedeuten: Wir können nicht überall hinbauen, wir können nicht leichtfertig bauen – wir müssen uns eben anpassen oder die Konsequenzen tragen. Ich weiß: Es trifft eben sehr, sehr arme Menschen, die eben da leben müssen, wo sie leben und so leben müssen, wie sie leben. Das macht die Sache auch so tragisch.

Zu den modernen Hochmütigen, die meinen, die Natur überlisten zu können, zähe ich übrigens auch die Genderfans, die meinen, von der menschlichen Natur absehen zu können, um einen neuen Menschen zu kreieren.

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Ich bin gespannt, wie viel Stimmen der Hurrikan den Grünen zuweht: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168473135/Die-Gruenen-sollten-Katastrophen-nicht-fuer-ihre-Sache-nutzen.html

Wider aller wissenschaftlichen Vernunft. Menschen wollen keine Wissenschaft – sie zehren von der Emotion. Oder sind sie doch klüger geworden?

Orangenschalen vergrößern Urwald + Gülle für die Wüste + „Methanlöcher“

Für ein Experiment sollten Orangenschalen, die als Abfall angefallen waren, auf unfruchtbarem Boden in einem Urwaldstück abgeladen werden, um zu sehen, welche Folgen das für den Urwald haben würde. Das Projekt konnte nur begonnen werden, weil dagegen geklagt wurde (Müllentsorgung) und ein Gericht dem Kläger Recht gegeben hatte – und es geriet in Vergessenheit. Ein Forscher stieß auf das Projekt, fuhr hin – und es war wieder wunderbarer Urwald entstanden: http://ze.tt/wie-12-000-tonnen-orangenschalen-aus-nichts-einen-urwald-machten/

Diese Idee bringt mich dazu zu fragen: Wie wäre es, Gülle, die wir zuviel haben, einfach in einem Teil der Wüste abzuladen – und dann zu schauen, was daraus wird? Ort, Menge und Zeitdauer müssten Forscher festlegen. Wird wohl auch nichts, weil Umweltschützer dagegen wären?

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Aus Bohrlöchern tritt eine Menge Methan aus – nicht ungefährlich für das Klima: http://www.focus.de/wissen/videos/methan-in-nordsee-bohrloecher-groessere-gefahr-als-bisher-gedacht_id_7550121.html

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Schönheit

Ein alter Beitrag zum Thema Schönheit:

Hat diese Frage mit der Evolution zu tun? Die Frage nach der Schönheit des Menschen. Was für das Gesicht gilt, gilt auch für den gesamten Körper: Warum sind die Haarfarben so unterschiedlich – überhaupt der Haarschmuck oder der nicht mehr vorhandene Haarschmuck? Warum diese vielen Farben der Iris, verbunden mit den Farben der Augenbrauen, der Wimpern und Pupillen? Die vielen Formen der Nase und der Ohren, die faszinierende Vielfalt der Rottöne der Lippen – auch verbunden mit den weißen Zähnen? Übrigens: das Lachen, das Strahlen, die Offenheit, die Liebe des Gesichtes nicht vergessen! Nun mögen mich manche für naiv halten und sehr Schlaue das evolutionsmäßig erklären können. (Aber bitte immer bis zu Ende denken und nicht auf halbem Wege stehen bleiben – die Forderung ist gemein, ich weiß. Die Schönheit bitte auch nicht nur mit der Fortpflanzung begründen – das ist zu kurz gedacht. Denn Fortpflanzung funktioniert auch ohne Schönheit – wie man auch an anderen Geschöpfen sehen kann. Andererseits: Sicher ist Sexualität nicht von der Schönheit ausgenommen – im Gegenteil.)

Mit einem Augenzwinkern: Für mich ist die folgende Frage spannender als die nach der Evolution: Wenn Gott den Körper des Menschen geschaffen hat – in all seiner körperlichen Schönheit – welchen Eindruck hinterlässt das von Gott? Er muss einen Grund haben, den Menschen so schön zu schaffen. Das große Staunen bestimmt die Schöpfungsgeschichte – nicht nur über all das, was es gibt, sondern auch über den Menschen. Natürlich – auch hier muss ich mich absichern, damit mir keiner zu schnell Naivität, Dummheit und Kurzsichtigkeit vorwirft: Der Mensch kann sich auch hässlich machen: Wie hässlich sind hassverzerrte Gesichter, wie hässlich ist der arrogante Mensch. Kann ein Mensch auch von Geburt an hässlich sein? Ich denke, das ist keine Frage des Seins, sondern eine der Kultur, des anerzogenen Geschmacks. Manche finden zum Beispiel auch Falten im Gesicht hässlich oder Körper, die das Leben ermüdete – ich finde sie schön, ich finde höchstens Gesichter und Körper gewöhnungsbedürftig, denen man Manipulationen anmerkt. Übrigens kenne ich auch Untersuchungen, die zu beantworten suchen, welches Gesicht dem Idealgesicht bzw. dem Idealkörper entspricht. Diese halte ich für anregend aber auch für überflüssig: Denn die Wahl des Partners hat nicht unbedingt etwas mit einem fiktiven Idealgesicht oder der Idealstatur zu tun. Es ist – auch wenn mancher lächeln mag – die Schönheit maßgebend, die der einzelne Mensch als “Innere” Schönheit, als Charakter, als Klugheit, als Gewandtheit usw. des anderen wahrnimmt…

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