Bienensterben – Honig + Kultur der Zustimmung: Windelwechseln

Das ist doch sehr interessant, dass auch spiegel-online nicht mehr in das Horn der Trübsal über die Honigbiene bläst: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltbienentag-die-honigbienen-sterben-nicht-a-1208252.html

Dazu siehe meinen Beitrag: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/08/10/bienensterben-ehrliche-naturschuetzer/

Freilich müssen wir auch auf die Insekten aufpassen. Nicht nur davon träumen, dass wir endlich mehr zu essen haben: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/insekten-als-alternative-zu-fisch-oder-fleisch-a-1207617.html

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Säuglinge muss man fragen, ob man die Windel wechseln darf, um Missbrauch zu verhindern: http://www.bento.de/gefuehle/kinder-sexualpaedagogin-deanne-carson-will-dass-man-babys-vor-dem-wickeln-um-erlaubnis-fragt-2410304/#ref=ressortblock

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Amseln brutal + Langsamer Fink

Amseln fetzen sich brutal: http://www.iberia-natur.com/biotop/20130416%20Amsel-%20blutiger%20Revierkampf.html

Aber es gibt nicht immer ein Happy End, wie vermutlich der Kampf, der unter dem Link beschrieben wird. Bei uns war eine Amsel so geschafft, dass sie sich kaum mehr bewegen konnte und sich in eine Ecke verkroch und als ich dann hinkam, sah ich wie eine andere Amsel sie traktierte, mit Federn im Schnabel unwillig weg flog, weil ich sie vertrieb. Ein wenig später war die Angegriffene tot.

Ich liebe ihren Gesang.

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Ein Fink flog ganz langsam. Ich dachte schon, mit dem sei etwas los. Doch er hatte nur auf einen anderen gewartet. Als der dann kam flogen sie in gewohnter Weise flink weiter. Ich wusste gar nicht, dass kleine Vögel auch langsam fliegen können.

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com Der Blog wird in den nächsten Wochen nur sehr unregelmäßig bestückt werden können.

Bileam und der Esel + Tierschutz + Fleischkonsum

Im Buch Numeri (4. Buch Mose) finden wir in Kapitel 22 die Geschichte von Bileam und dem Esel. Es ist eine sonderbare Geschichte, die Barbeitungen zeigt, aber wie auch immer: Es geht um den Propheten Bileam, der von Feinden Israels gebeten wird, das Volk zu verfluchen. Gott verbietet es ihm. Doch letztlich geht er doch mit, weil er meint, Gott habe es ihm erlaubt. Also gegen den Befehl Gottes, meint er, Gottes Stimme zu hören, die es ihm erlaube, mitzugehen. Der versprochene Lohn / Bestechung war auch zu reizvoll. (Oder zeigt dieser Abschnitt, dass Gott dann doch auf die Wünsche der Menschen eingeht – sich dann aber doch durchsetzt?)

Nun macht er sich mit seiner Eselin auf, um zu den Feinden Israels zu reisen. Aber Gott stellt ihm seinen Engel in den Weg – den kann nur die Eselin sehen. Sie reagiert auf den Engel – und Bileam schlug wütend auf die Eselin ein. Dann ließ Gott die Eselin sprechen: „Was habe ich dir getan? Warum hast du mich geschlagen?…“ Dann öffnete Gott dem Bileam die Augen und er konnte den Engel auch sehen. Der Engel macht dem aggressiven Propheten den Vorwurf, die Eselin geschlagen zu haben. Der Engel lässt den Propheten zu den Feinden gehen, aber nicht, ohne ihn ermahnt zu haben nur das zu sagen, was Gott ihm in den Mund gibt. Geläutert segnet der Prophet dann Gottes Volk mit vier Segen.

Das ist eine schöne Geschichte, die in der damaligen Zeit vermutlich die Bockigkeit der Esel erklären soll: Sie sind so, weil sie Engel wahrnehmen. Die Geschichte wird ausdrücklich im Mittelalter als ein Text angesehen, der zeigt, dass Tiere nicht grausam behandelt werden dürfen. Maimonides (12. Jh. n. Chr.) beruft sich dabei schon auf die weisen Vorfahren.

Was das Essen von Fleisch betrifft: Interessanterweise hören wir beim Propheten Jeremia (7,22), dass Gott keine Opfer befohlen habe, Opfer werden mit Heiden in Verbindung gebracht. Vorher hat schon Amos 5,20ff. ähnlich gesprochen. Ebenso lehnt Gott laut Hosea 6 Opfer ab – er fordert stattdessen ein soziales Handeln. Psalmisten beten ähnlich (40,6; 51,16). Und diese opferkritische Strömung durchzieht auch das NT (z.B. Hebräer 10,18) – entsprechend haben Christen auch vielfach nicht mehr an Opfermahlzeiten teilgenommen (weil sie heidnischen Göttern geopfert waren) und selbst auch keine Opfer mehr vollzogen. (Vgl. auch Paulus Römer 14: So essen die einen alles, ohne dass ihr Glaube in Gefahr gerät, während andere meinen, sich zu versündigen, wenn sie Fleisch essen [es geht auch hier wohl um Opferfleisch]) Von den Nestorianern heißt es, dass sie kein Fleisch gegessen haben und auch der Kirchenvater Hieronymus meint, dass Jesus wieder an das Paradies angeknüpft habe, in dem kein Fleisch gegessen wurde, somit sei Christen der Fleischgenuss nicht erlaubt. Wobei Jesus selbst vermutlich auch Fleisch gegessen hat, aber eigenartiger Weise werden die Abendmahlsworte (mein Leib) nicht mit dem Passalamm verbunden, sondern mit Brot. Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn, in dem vom gemästeten Kalb gesprochen wird, das zur Feier des Tages geschlachtet wird, muss nicht bedeuten, dass Jesus selbst Fleisch gegessen hat, es kann darauf hinweisen, dass er damit ein Bild aufgegriffen hat, das die Zuhörer gut als äußerst große Feier verstanden haben. Das soll alles nicht heißen, dass die Bibel nicht Fleischkonsum kennt. Fleisch zu essen ist gängig, wobei wir allerdings daran denken müssen, dass Fleisch – je nach Zeiten – selten gegessen wurde, weil es eben wenig gab. Fleisch essen gehört zur gefallenen Schöpfung, zum Sündig-Sein des Menschen. Das wird den Menschen immer wieder bewusst, auch wenn der Mensch sich aus welchen Gründen auch immer (nicht nur im Fleischessen) als Sünder (Hochmut, Intoleranz, Geiz…) geriert.

Ich lerne daraus immer stärker: Unangemessenes Verhalten gegen Tiere ist abzulehnen, Fleisch zu essen sollte etwas sein, das nicht selbstverständlich wird, sondern dass man sich bewusst wird, was man tut. Tierquälerei mag manchen Tieren nicht schaden, weil sie es nicht spüren (Insekten). Aber das zeigt doch, wes Ungeistes Kind Tierquäler sind (eine Schnake erschlagen quält sie nicht. Aber ihr die Beine und Flügel ausreißen, bevor man sie tötet, zeigt den Ungeist eines Menschen).  Die Unmenge an Fleisch, die weggeworfen wird, weil eine Überproduktion herrscht, sollte auch eingeschränkt werden.

Für mich geht der Mensch immer vor. Sonst müsste man auch so manches Halten eines Schoßhündchens verbieten. Wie viele sind wohl schon an einer Überdosierung menschlicher Liebe und Zuwendung gestorben.

Zudem denke ich mir, dass man Menschen, die in Schlachtereien arbeiten, die Möglichkeit geben sollte, wenn sie es nicht mehr tun wollen, einen anderen Beruf zu finden. Ich denke mir, dass manche Skrupel bekommen können. Das heißt nicht, dass ich gegen den Beruf des Metzgers oder Schlachters, des Jägers bin. Die Menschen dienen unserer Ernährung. Er ist sehr wichtig. Gegen sie vorzugehen ist anmaßend und Menschen verachtend. Aber wenn es Menschen geben sollte, die ihn nicht mehr ausüben können, sollte ihnen nicht die Armut drohen, sondern eben Möglichkeiten gegeben werden, eine Umschulung zu bekommen.

Ich weiß, all das müsste detaillierter, argumentativer dargelegt werden, aber das sprengt diesen Rahmen.

(Wie ging es mit Bileam weiter? Er wurde von den Männern des Mose getötet – 31,8. Es wurde eine Inschrift [9./8. Jahrhundert vor Christus] gefunden, die ihn als Seher der Götter bezeichnet. In seinem Mund findet sich eine Prophezeiung – die auf David [um 1000 v. Chr.] hinweisen soll: „Noch ist er nicht da, aber ich kann ihn schon erkennen. Ein Stern steigt auf von den Nachkommen Jakobs, ein Zepter erhebt sich in Israel.“ (24,17) – Das heißt, dass dem heidnischen Propheten, der ca 800 lebte, nachträglich [600-500?] ein Wort in den Mund gelegt wurde, das David [ca. 1000] als von Gott Angekündigten legitimieren sollte. Christen haben das Wort dann als Ankündigung des Nachfahren Davids, Jesus Christus, gesehen. Ich finde diese Jahresangaben spannend, weil es sich um Jahrhunderte (!) handelt.)

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Klimaziele nicht erreicht + Wahnsinn: Geoengineering

Ich hatte es neulich nicht so hart ausdrücken wollen – aber hier wird es dargelegt: Menschen zahlen viel in unserem Land für nichts: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/schlechtes-zeugnis-fuer-die-klimakanzlerin/

Wenn jetzt jemand denken sollte: Oh, Werbung für Kernenergie – dann mag er es denken. Aber gleichzeitig: Nur da, wo Konkurrenz herrscht, kommt man zu richtigen Fakten. Wer wie bei uns nur im eigenen erlaubten Saft schmort, wird einseitig informiert. Von daher tut ein solcher Blick auch mal gut – und das, was man fühlte, wird begründete Zahl.

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Der menschliche Hochmut ist nicht zu stoppen: Geoengineering, Versuche, die Welt kühler zu machen, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Und dann kommt irgendwann ein Vulkanausbruch, Welt wird kühler – und wie will man sie dann wieder wärmen? Massive Eingriffe des Menschen sind einfach Wahnsinn. Das Schlimme: Solche Leute sind wohl nicht zu stoppen, weil es mit Profilierungssucht verbunden ist, wie der Beitrag schon sagt: Welt retten. Nein, Wissenschaftler und Politiker sollen sich nicht als Weltretter aufspielen – das ist noch nie gut gegangen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/geoengineering-debatte-kommt-der-sunblocker-fuer-die-erde-a-1172630.html

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Klimaziele + ElektroGolf

Klimaziele sollten bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% gesenkt werden. Und nun wird es vermutlich nichts damit. Warum nicht? Die Wirtschaft brummt, AKWs wurden abgeschaltet…

Wir müssen diese 40% unbedingt erreichen. Warum? So das Argument in der Tagesschau: Weil Deutschland vermutlich massiv an Ansehen weltweit verlieren wird, weil man sich dieses Ziel gesetzt hat, aber nicht erreichen wird.

Ich setze mir das Ziel, morgen 20m weit zu springen. Ich kann es nicht erreichen? Upps, dann verliere ich ja an Ansehen!

Verliert einer an Ansehen, wenn er sich unerreichbare Ziele setzt, um damit angeben zu können? (Ich erwähne das nur, weil ich die Argumentation mal wieder klasse finde, die uns medial in die Ohren gedröhnt werden.)

Nun denn, es wurde ja schon um 32% gesenkt. Lasst es gut sein damit die Leute zu plagen mit weiteren Plänen, noch mehr Auflagen (Bau), noch mehr Risiko durch Abschalten von Kohlekraftwerken, durch Einschränkungen beim Autofahren.

Interessant fand ich übrigens die Meldung aus Norwegen: Das meistverkaufte Elektroauto ist nicht Tesla, sondern der VW Golf. Wusste hierzulande jemand, dass VW-Golf als Elektroauto zu haben ist? Die Werbung für Tesla läuft bei uns  medial also wie geschmiert.

Was klasse wäre: Neue Stadtkonzepte, die es ermöglichen ElektroAutos aufzuladen. Und dass keine Staus entstehen – auch nicht an Baustellen, wenn es umgänglich wäre. Statt kleine, machbare Aktionen, plant man riesig auf Kosten der Bürger.

Und was ist mit Wasserstoffautos? Nix: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/fachtagung-warum-das-wasserstoffauto-das-klima-nicht-rettet-seite-2/3438142-2.html

Aber die Ökobilanz des ElektroAutos ist auch nicht optimal. Von daher: Führen wir doch die Pferde wieder ein. Aber wie sieht da die Ökobilanz aus?

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Wölfe fallen Wahlkampf zum Opfer + Begrünung der Sahelzone

Wölfe scheinen dem Wahlkampf in Niedersachsen zum Opfer zu fallen: http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-mehreren-zwischenfaellen-niedersachsen-will-ganze-wolfsrudel-abschiessen-lassen_id_7652779.html

Oder wie soll man sonst diese Entscheidung verstehen. Handelt es sich um Fake News? Übrigens kommt hier der sonderbare Vorfall in Griechenland ja gerade recht, um das durchsetzen zu können – auch wenn man noch nicht so sicher ist, was da eigentlich los war: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/griechenland-woelfe-toeten-englische-touristin-a-1170323.html

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Man lese einmal diesen Artikel. Es stellen sich Fragen an die Experten, die was anderes dachten als:

Nicht der Sand sei schuld an der Wüstenbildung, es läge vielmehr am geringen Niederschlag, der hohen Bevölkerungsdichte und der unausgewogenen Landwirtschaft. In diesem trockenen Gebiet könnten auch Bäume nicht viel ändern, sie hätten nur eine Überlebenschance von 20 Prozent.

Aber gut ist, dass man dazu lernen kann: http://ze.tt/warum-in-afrika-eine-riesige-gruene-mauer-entsteht/

Wie sieht es eigentlich aus mit meinem Vorschlag, Gülle nach Afrika in die Sahara zu bringen – damit auf einem bestimmten Testgebiet etwas angebaut werden kann? Angeregt war das durch das Orangenschalenexperiment in Mittelamerika. http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/06/orangenschalen-vergroessern-urwald-guelle-fuer-die-wueste-methanloecher/

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Wahnsinn: Wilderei

Was für ein Wahnsinn – Wilderei in Afrikas Tierwelt: http://www.achgut.com/artikel/das_afrikanische_drama_um_die_wilderei

Und vieles nur wegen so etwas idiotischem wie Aberglaube und Scharlatanerie und Prestige.

Selbst in europäischen Zoos wird gewildert. Wer wildert hier?

Diesen Wahnsinnigen darf man nicht sagen, dass menschliche Fingernägel wie das Nashorn-Horn aus Keratin besteht – vielleicht bringen sie dann entsprechend viele Menschen um. Wie manche afrikanische Stämme Menschen mit Albinismus töten, um ihrem Aberglauben zu frönen.

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