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20.1.2009 von Wolfgang Fenske.
Wie kann Gott Leiden zulassen? Wenn man bedenkt, was alles Leiden verursachen kann, kann man diese Frage nicht mehr stellen. Nicht nur anerkannt große Leiden, sondern auch die vielen alltäglichen Leiden sind für den, der sie gerade erfährt, groß. Es müsste eher die Frage nach der Leidensfähigkeit gestellt werden. Wie kann Gott Leidensfähigkeit zulassen? Wenn es diese jedoch nicht mehr gäbe, wären wir noch Menschen? — Das soll kein Versuch sein, die Theodizee-Frage zu beantworten. Ist nur ein Gedanke.
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19.1.2009 von Wolfgang Fenske.
Am Freitag habe ich auf das Video über das kurze Leben hingewiesen. Wenn Glaubende in den Augen anderer auch nicht viel haben, eins haben sie sicher: das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lukasevangelium 15). Ich möchte es auch auf Sterben und Tod beziehen. Wir sind weit weg vom Zuhause. Uns geht es schlecht. Wir sind dem Tod nahe. Sterben bedeutet: Heimkehr. Wir überlegen, was wir Gott alles zu unserer Entschuldigung sagen wollen. Je näher wir zu Hause ankommen, detso ängstlicher werden wir, das Herz schnürt sich zusammen - die Tür öffnet sich: Gott, der Vater Jesu Christi und unser Vater, kommt herausgerannt, nimmt uns in den Arm und sagt: Mein Kind! Ich freue mich, dass du bei mir bist. Und dann nimmt er uns mit in unser wahres Zuhause, nimmt uns zu sich.
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8.10.2008 von Wolfgang Fenske.
Manche Menschen können angesichts des Leidens nicht glauben - andere Menschen kommen gerade wegen des Leidens zu Gott in Jesus Christus, weil er Kraft, Hilfe, Fröhlichkeit im Leiden schenkt und auch selbst gelitten hat. In den nächsten Wochen möchte ich das Thema auch hier im Blog mal ansprechen. Ich denke, dass dieses Thema auch der eigentliche Hintergrund so manchen atheistischen Buches ist. Ich habe es zwar in manchem meiner Bücher erwähnt, aber das in einem Blog zu thematisieren, bedeutet doch eine Herausforderung ganz anderer Art.
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