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11.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Ist es Rassismus, den Muslimen einen eigenen Friedhof zu verweigern - oder ist es Rassismus, wenn Muslime einen eigenen Friedhof fordern, weil sie nicht mit Ungläubigen bestattet werden möchten? Tja, liebe Freunde, nun habt Ihr etwas zu grübeln. Bei manchen wird das Weltbild verrutschen. Aber vielleicht wird es wieder richtig rutschen, wenn man ihnen ein Argument mitliefert - auch wenn es vollkommen falsch ist - aber Hauptsache, das Weltbild stimmt wieder: Muslime wollen nur einen eigenen Friedhof, weil die Ungläubigen als Rassisten sie verdrängen. Hab ich zu viel versprochen? Bei manchen stimmts Weltbild wieder. Ich möchte es doch wieder ein wenig durcheinanderbringen, mit der berühmt berüchtigten Fatwa der Al-Azhar Nr. 3819: Stirbt eine Christin, die von einem muslimischen Vater ein Kind trägt, darf sie nicht auf einem muslimischen Friedhof bestattet werden, weil die toten Muslime dann gequält werden - aber sie darf auch nicht auf einen christlichen Friedhof bestattet werden, weil das muslimische Kind dann gequält wird. Fazit: Das Kind muss entnommen werden, wenn keine andere Lösung gefunden wird. Übrigens: Nicht alle Muslime können mit dieser Fatwa etwas anfangen, sondern ärgern sich über solche Fatwa-Erlasser. Also ist die Welt zumindest wieder halb in Ordnung.
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11.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Selbst wenn moderaten Muslime die Mehrheit haben, die Minderheit der Extremisten kann großen Einfluss auf sie haben: http://www.jihadwatch.org/2011/10/shocker-in-egypt-christians-facing-rising-discrimination-increasingly-strident-islamic-supremacism-a.html - es geht um Ägypten, aber nicht nur. Und das ist eine wichtige Frage für Kopten: Werden sie von den Muslimen als Dhimmis angesehen oder als Ungläubige? http://www.persecution.org/2011/10/08/are-christian-copts-dhimmis-or-infidels-thats-the-question-in-post-revolutionary-egypt/ Für alle, die das nicht so recht begreifen: Ägypten ist nicht irgendein Ländchen am Rand der welt - so dass es uns nichts angehen muss, wie man dort mit Christen umgeht. Ägypten ist für Muslime ein wichtiges Land, das auch Vorzeichen setzt.
Ist die Friedensnobelpreisträgerin nun liberal oder Islamistin? Das die Muslimbrüder überall mitmischen, um die Diktatoren vom Thron zu stürzen, kann man sie leicht als liberal einstufen - aber dass dann wieder eine neue Diktatur aufgebaut werden soll - dieses Mal nur auf der Grundlage der Religion, macht sie nicht besser: http://www.tagesspiegel.de/meinung/ehrung-fuer-eine-islamistin/4733646.html
Und außerdem haben Frauen nichts zu sagen - und wenn sie in der Mehrheit wären: Der Kampf gegen unzüchtige Bikinis - Männerhorden wachen über die Reinheit der Strände: http://www.jihadwatch.org/2011/10/russia-islamic-supremacists-bomb-bikini-clad-women-to-enforce-islamic-dress-codes.html
Weiter zu Ägypten und die Radikalen: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Die-Salafisten-wollen-die-aegyptische-Revolution-stehlen-/story/27800395 und: es kommt der islamische Winter: http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/tid-23789/hamed-abdel-samad-aktuelle-krise-hat-die-zutaten-fuer-einen-weltkrieg_aid_671250.html (gefunden über pi) Liebe Kritiker: Hamed Abdel Samad ist Sohn eines Imam, nicht einfach so ein Kritiker wie ich. Vielleicht sollte man ihn ernster nehmen.
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4.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Das Büßen von Sünde hat schon skurile Folgen. Nun, da haben wir Christen auch einige Schmankerl zu bieten: Sich kreuzigen lassen, in der Geburtskirche unter dem Tisch durchkrabbeln, sich Geißeln - das sind alles so Verhaltensweisen, die Religionen weltweit kennen. Dass Christen das allerdings machen, gehört schon zu den Kuriositäten: Da will Gott den Menschen ihre Sünde(n) vergeben, einfach so - und sie wollen sich das aber unbedingt selbst dankend verdienen, dass ihnen vergeben wurde (absichtlich so formuliert!). Das alles dient als Einleitung zu dem folgenden Beitrag: http://www.welt.de/vermischtes/article13638169/Extrem-Piercing-als-Akt-der-Reinigung-von-der-Suende.html - manche Kuriositäten muss man in eine ebensolche Sprache packen, um sie aussprechbar zu machen. Mir ist allerdings bewusst, dass nicht jeder so etwas versteht - vor allem dann, wenn Bierernst die Gemüter regiert. Leute, lächelt ein wenig - auch über Religionen - über bierernsten Atheismus freilich auch.
Was würde man eigentlich dazu sagen, wenn Jesus dieses Gleichnis heute erzählt hätte? Merkt Ihr den Sarkasmus, den Angriff, merkt Ihr, dass er da einen guten Menschen in die Pfanne haut? Auweia! - würden alle heute schreien. Wie unsensibel!!!
“Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme!
Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem.” (Lukas 18,10ff.)
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19.9.2011 von Wolfgang Fenske.
Die zehn bizarrsten Fatwas werden hier aufgelistet. Ich hatte in meinem Blog schon zum Teil bizarrere - macht aber nichts. Da - ich sag es mal ein wenig apologetisch so - im Islam jeder Imam eine Fatwa erlassen kann, der sich wichtig genug fühlt, bleiben komische Dinge nicht aus: http://listverse.com/2010/02/25/top-10-bizarre-or-ridiculous-fatwas/ Stellt Euch mal vor, Ihr müsstet Euch an so etwas halten - bzw. an Aussagen von Koran und Hadithe, die in unseren christlich-aufgeklärten Augen - sagen wir: - sehr gewöhnungsbedürftig sind. Sollen sich unsere Kinder daran halten müssen?
Ich komme bei meinen Recherchen auf sehr viele massiv antiislamische Seiten. Blanker Hass und Verachtung spricht aus vielen. Vielleicht haben sie schlimme Dinge erlebt, vielleicht wächst der Zorn auch mit der Menge an Informationen, die einen Menschen hilflos zurücklassen und darum die Wut steigern. Es ist kein Rezept, den Wütenden zu beschuldigen, dass er wütend ist - es ist eine Frage kluger Politik, die Ursachen der Wut zu erkennen und entsprechend zu handeln. Kein gutes Rezept gegen Wut sind Verharmlosungen, sind Beruhigungen, Falschaussagen, Lügen, Unterdrückungen. Und wenn Medien und Politik hier nicht klug sind, fördern sie durch ihre Unachtsamkeit den Knall. Wenn Politiker meinen, sie müssten den Wütenden zur Raison rufen, indem sie ihn noch wütender machen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn ihnen irgendwann ihr ganzes Getue um die Ohren fliegt. Noch sehen Menschen Atomkatastrophen als das Schlimmste aller Übel an. Wenn sie aber merken, dass eigentlich andere Fragen viel mehr auf den Nägeln brennen, weil die Einschläge immer näher kommen - wer hält sie auf?
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13.9.2011 von Wolfgang Fenske.
Hintze laut http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=4427 ”Die Geschichte der Menschheit zeige, dass jeder Glaube in der gefahr steht zu pervertieren. Die Stärke einer jeden Religion erweise sich darin, dass sie diese Perversion erkennt und isoliert. `Da hat sich seit 9/11 auf muslimischer Seite viel getan, die Sensibilität ist gewachsen. Wichtig ist zu erkennen: Fanatismus ist ein Menschheitsthema und nicht das Thema einer bestimmten Religion.´”
Ist klar: Auch Religion - und davon ist die christliche Religion nicht ausgenommen, wurde pervertiert und wird pervertiert. Menschen maßen sich an, Gott in der Hand zu halten und ihn anderen einbläuen zu müssen. Da hat auch Religion Anteil an dem, was die Bibel Sünde nennt: Alles - nicht nur Religiöses -, das der Mensch tut, birgt die Gefahr in sich, nicht sozial zu sein, sich damit gegen Gottes Willen zu richten. Die Frage ist jedoch: Was fördert dieses unmenschliche Verhalten - was mindert das unmenschliche Verhalten. Jesus vor Augen zu haben, das fördert menschliches, soziales Verhalten: Vergebung, Nächsten- und Feindesliebe… Was fördern die buddhistischen Schriften und Traditionen? Was fördert der Koran und mit ihm der Islam? Was fördern hinduistische Schriften und Traditionen? Was fördern atheistische Ansätze der letzten 200 Jahre? Was fördert der Kapitalismus? (Kommunismus nenne ich nicht besonders, weil er für mich Teil des Atheismus ist.)
Eine weitere Frage habe ich: Worin sieht Hintze die Sensibilisierung der muslimischen Seite? Sieht er sie im weltweiten Islam? Dazu sollte das interessant sein: http://europenews.dk/en/node/47187 Sieht er sie in den deutschen Islamverbänden? Oder sieht er das bei einzelnen Muslimen, denen man so im Alltag begegnet? Sie sind vielfach nett, freundlich, lehnen Gewalttaten ab - wie andere Zeitgenossen auch. Bei den öffentlich auftretenden Muslimen sehe ich noch immer einen großen Nachholbedarf. Denk ich an Kolat, Mazyek, Kizilkaya an jedem Tag - dann hat mein Hirn viel große Plag. (Ich wollt nicht schreiben: Denk ich an Kolat… in der Nacht - dann bin ich um den Schlaf gebracht, denn da denke ich an Erfreulicheres…)
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11.9.2011 von Wolfgang Fenske.
Gott macht die Glaubenden frei - ich meine damit Gott, den Jesus und die Christen “Vater” nennen - allen diktatorischen Anwandlungen zu trotzen: http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news[action]=detail&news[id]=4415 Freilich gehört Mut dazu, damit man sagen kann: Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 4,19): “Die können so diktatorisch sein, wie sie wollen, unser Herr ist weit, weit drüber.” (Göring-Eckardt)
Zum 11.9.: Für Atheisten mag alles einerlei sein: Jeglicher Glaube an einen Gott ist Blödsinn - jeglicher Glaube an einen Gott ist gewalttätig. Nun, dass der dreieinige Gott ein in sich ein liebender und kommunikativer Gott ist und somit andere Auswirkungen auf den Glauben der Menschen hat als der menschliche Glaube an einen autarken und absoluten Gott, der über allem steht, dem man sich nur unterwerfen muss - sollte jeder soziologisch Geschulte einsehen. Dass auch der Glaube an ein unpersönliches Karma wiederum andere gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat, ist am hinduistischen Gesellschaftssystem erkennbar. Ebenso hat der Glaube, dass es keinen Gott gibt und der Mensch das Zentrum aller Dinge ist - äh, dass ich, der Mensch schlechthin das Zentrum aller Dinge bin - , sich somit gegen alle anderen Erheben muss, Auswirkungen auf das Zusammenleben. Diese paar Gedanken sollen auf den Artikel “Die rosa Islamlegende” vorbereiten: http://www.kath.net/detail.php?id=33020
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31.8.2011 von Wolfgang Fenske.
Eine sehr interessante Seite zum Thema Religionskritik habe ich gefunden: http://www.dober.de/religionskritik/uebersichtelkri1.html
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3.8.2011 von Wolfgang Fenske.
Ich las neulich eine Zusammenstellung guter Mohammed-Worte. Mir kamen sie alle sehr bekannt vor: sie sind von Paulus übernommen worden. Da kursieren also Worte Mohammeds, die ein Mohammed-Fan als besonders eindrucksvoll ansieht, sonst hätte er sie ja nicht genannt. Ich wünsche ihm, die Quelle zu lesen, das Original. Ist klar, dass das jetzt von mir kommen muss, aber ich kann es mir nicht verkneifen: Paulus, das Original lesen, bringts mehr. Mohammed hatte Glück, dass man damals noch nicht Wert aufs Copyright gelegt hat. Übrigens: Wer die letzte Sure liest, denkt unwillkürlich an den Buddhismus.
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3.8.2011 von Wolfgang Fenske.
Vor langer Zeit habe ich schon mal auf einen solchen Artikel hingewiesen - Kybeline hat ihn wieder ausgegraben: http://www.zeit.de/2003/04/Schuld_im_Islam Kurz gesagt: Der Orient schiebt die Schuld auf andere, der Okzident nimmt alle Schuld auf sich. Der Artikel hat freilich noch weitere Spitzen: Im Orient möchten religiöse Führer die intakte islamische Gesellschaft vor schädlichen, säkularen Einflüssen bewahren - im Okzident beklagen die religiösen Führer die schädlichen Einflüsse der Säkularen. Darüber könnte man auch lange diskutieren.
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6.7.2011 von Wolfgang Fenske.
Das weiß jeder: “Islamunterricht an Schulen wird zur Verfestigung islamischer Parallelgesellschaften führen” http://michael-mannheimer.info/2011/07/05/islamunterricht-an-deutschen-schulen-wird-zur-verfestigung-islamischer-parallelgesellschaften-fuhren/ - und weil es jeder weiß und es dennoch gefordert bzw. angestrebt wird, fragt man sich staunend: Warum? Ist der Staat auch in der Lage, angesichts des real existierenden Islam einen integrationsfördernden Lehrplan aufzustellen? Ist er tatsächlich in der Lage, die Umsetzung auch zu überprüfen? Ist er überhaupt Willens, das zu tun? Die vielen Zugeständnisse an bestimmte Gruppen, die bisher immer wieder durch die Medien geistern, lassen massive Zweifel daran aufkommen. Denn darauf kommt alles an: Auf den Lehrplan, die fundierte, freie Ausbildung des Lehrpersonals (Lehrer + Lehrerinnen!), die Unabhängigkeit der Lehrerinnen und Lehrer von fremden Nationen und deren Ortsgruppen, die Wachsamkeit gegenüber der Umsetzung.
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