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20.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Ein schlimmer Text. Da erschlägt ein Diener Allahs einfach einen Jungen - Moses ist entsetzt, doch der Diener Allahs meint nur, Moses könne nicht richtiger Diener sein, weil er niht verstehe. Die Tat wird dann in 80 begründet: Wir (Allah?) waren besorgt, er könnte seinen frommen Eltern Schande durch Gottlosigkeit bereiten. Und er wünscht, dass sie einen besseren Jungen zum Tausch bekommen.
Ich mag die Seite “Meine-Islam-Reform”, weil sich ein Muslim redlich Mühe gibt, dem gewalttätigen Islam Paroli zu bieten und den Koran so auszulegen, dass er diesen nicht unterstützt: http://meine-islam-reform.de/index.php/ueber.html Darum lass ich diese Seite den Text auslegen.
In “Meine-Islam-Reform” wird dieser Text (mit seinem Kontext, den ich hier nicht wiedergegeben habe) als Parabel verstanden: Weil wir die Zukunft nicht kennen, müssen wir demütig angesichts der Entscheidungen Allahs sein. “Überlegen wir einmal: Der Fremde (sc. Diener Allahs) tötet einen Jüngling. Entweder ist der Jüngling ein guter Mensch, so erwartet er das Paradies und ist aller Prüfungen ledig. Für ihn an sich eine positive Situation. Dies sollten - bei aller Trauer - auch die Eltern nicht vergessen. Doch ist er ein schlechter Mensch, so ist sein Tod letztlich doch eine Erleichterung für die Eltern, die sie auf Grund des Trennungsschmerzes gar nicht wahrnehmen können, doch wird sie Gott (sc. Allah) letztlich darüber informieren, worüber sie sich grämten. Der eine oder andere übereifrige Gläubige mag möglicherweise nun dazu neigen in einer solchen Geschichte eine Aufforderung dazu sehen, plötzlich Dinge zu zerstören oder gar Menschen zu töten, wenn er bestimmte Dinge bzw. Situation erwartet. Dies wäre jedoch eine grundfalsche Interpretation, denn es besteht ein Unterschied zwischen der Kenntnis und der Vermutung. In Vers 65 erfahren wir, dass der Fremde Wissen von Allah hatte…” http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/allgemein/678-sure-18-vers-65-81.html
Ein für Muslime schwerer Text - vor allem, weil Menschen nicht davor gefeit sind, ihren eigenen Willen als Willen einer höheren Macht anzusehen. Nun, wenn einer also aus diesem falsch verstandenen Grund etwas zerstört oder einen Menschen umbringt, dann wird er - zum Trost für die Angehörigen - sicher von Allah nach seinem Tod in die Hölle geschickt werden, während der zu Unrecht ermordete fromme Jüngling im Paradies weilt? Das vermute ich. Irrtum meinerseits ist aber möglich.
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20.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Ein “trockener” Muslim, der sich gegen Muslime wendet, die ihn, den freien Geist, bekämpfen, schreibt: http://europenews.dk/de/node/50693 Islamgate nennt er die “unkritische, desinformierte, absolute Verteidigung des Islam durch die westliche Elite…”, “Wir haben das Wohlergehen der `muslimischen Welt´ vor unsere Selbstverteidigung gestellt.” Die Einen werden diesen Artikel mit Gewinn lesen - die anderen mit Zorn. Freie Muslime (auch Ex-Muslime) sind nicht besonders gut auf die Muslime zu sprechen, die deren Freiheit massiv bedrohen.
Vorsicht Satire http://www.wulffmorgenthaler.de/strip/2011/12/19/ Schaut einmal, was der Stier nicht brüllt. Warum nicht? Ein angezündeter Zeitungsverlag im Jahr genügt. Dass wir mit unserer Tradition der meinungsfreiheit, in unserem Land so vorsichtig umgehen müssen, das ist schon ein starkes Stück.
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10.12.2011 von Wolfgang Fenske.
Leute mit komischen Ansichten provozieren Witzbolde, um ihrerseits komische Ansichten in die Welt zu setzen: http://www.straight.com/article-557496/vancouver/did-islamic-cleric-really-ban-women-touching-cucumbers So finde ich ja besonders witzig die Idee der Milchschwester: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M573e7648e87.0.html Oder dazu zähle ich auch die Ansicht, dass eine Gruppe glaubt, sie sei die Herren der Welt - und die Könige auf dem Meer Tirallala, tirallala, hoi! hoi! Wir sind die Herren der Welt und die Könige auf dem Meer: http://europenews.dk/de/node/50477 Wer das Lied nicht kennt: Der mächtigste König im Luftrevier… http://ingeb.org/Lieder/DerMacht.html
Zur Ehrenrettung der kanadischen Muslime sei gesagt, dass fast die Hälfte von ihnen gegen die Errichtung eines globalen islamischen Staates sei: http://europenews.dk/de/node/50424 - da sind wir doch beruhigt, dass nur ein paar über die Hälfte dafür sind.
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10.12.2011 von Wolfgang Fenske.
“Die westliche Illusion vom `gemäßigten Islamismus´” http://freie.welt.de/2011/12/09/die-westliche-illusion-vom-gemasigten-islamismus/
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29.11.2011 von Wolfgang Fenske.
Die Gita als Pflichtlektüre an indischen Schulen - zur Hinduisierung des Unterrichts: http://www.katholisches.info/2011/11/19/katholische-kirche-wehrt-sich-gegen-hinduisierung-des-schulwesens/ Das ist schon interessant. Da wollten die Hindus auch so etwas Schönes wie die Evangelien, haben dann aus ihrem Gesamtwerk die Inkarnation Krischnas herausgesucht - und jetzt soll sie als Bibelersatz den indischen Schülern vorgelegt werden. Und was sagt die Gita? Oh, Mann: Fragen wir erst einmal: Wollen wir sie entschärfen, philosophisch deuten oder wörtlich nehmen? Wörtlich nehmen wäre schon hart: Du musst töten, sogar deinen Bruder, wenn es verlangt wird. Ach, lesen wir sie doch lieber philosophisch, mit ihren Liebhabern: http://prabhupada.de/bg/bg.htm Und was ist mit der Schlacht? Sie ist Sinnbild für den Kampf des Guten gegen das Böse: http://vishnupedia.org/wiki/index.php?title=Bhagavad-Gita Ach so…
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4.11.2011 von Wolfgang Fenske.
Muslime sollten sich mehr für die Christen interessieren - das sagt die in der Türkei geborene Canan Topcu: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=4625 - denn der Dialog laufe sehr einseitig - von den Christen ausgehend.
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4.11.2011 von Wolfgang Fenske.
Ein langer Artikel, in dem dargelegt wird, wie europäische Kinder dem Islam nahegebracht werden sollen: http://europenews.dk/de/node/49129 Darüber müsste man diskutieren. Ich denke nämlich nicht, dass ein Moscheebesuch bedeutet, die Kinder zu islamisieren, sondern bedeutet, dass man sie informiert. Es kommt freilich auf die Lehrkraft an - aber dennoch: Wenn ich mir vorstelle, europäische Schüler müssten jedes Mal, wenn der Name Mohammed fällt, sagen: Friede sei mit ihm - ich glaube, dass deren munteres Lachen mit jeder weiteren Nennung zunimmt. Und dann käme irgendwann die Frage: Warum soll man ihm das ständig wünschen, hat er es nötig? Usw. usw.
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19.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Es ist eigentlich eine Diskriminierung der Hindus und Buddhisten - vor allem der Berliner Atheisten - dass sie an dem Sakralbau nicht beteiligt werden, den Evangelische, Juden und Muslime in Berlin errichten wollen: http://www.kath.net/detail.php?id=33528 Agnostiker werden nicht diskriminiert: denn der gesamte Bau kommt ihnen sehr gelegen - wenn denn Hindus, Buddhisten und Atheisten auch einen Raum bekämen. Äh - die Esoteriker - soweit sie nicht irgendwie Hindus sind, sondern Schamanisten der alten germanischen, indianischen, keltischen, inuitischen, afrikanischen… Garde - natürlich auch.
Im Ernst: Sprechen wir uns mal in 10 Jahren nach dem Bau wieder - es wird sicher spannend.
In Wien tut sich auch was: Der Saudische König Abdullah plant dort ein ”International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue”. http://europenews.dk/en/node/48506 Das stößt aber bei Muslimen anderer Richtung nicht auf große Gegenliebe: http://europenews.dk/de/node/48490 . Denn die Saudis gehören den Wahhabiten an - das heißt, es müsste erst einmal der Dialog innerhalb der muslimischen Community stattfinden. Aber sie haben nur noch nicht begriffen, warum es dem Saudi so sehr an diesem Zentrum gelegen ist: Propaganda - lautet das Schlüsselchen. Nun werden sicher einige Leserinnen und Leser sagen: Unterstellung! Aber haben sie eine Ahnung, wie missionarisch die Wahhabiten sind? In Europa, in Afrika - wie sie mit dem vielen Geld so manche missionarische Aktivität vergolden? Das wissen die anderen Muslime - und darum haben sie etwas gegen das Vorhaben des Saudis.
Was mit diesem Bau in New York geschieht? Abwarten: http://www.domradio.de/aktuell/77184/ground-zero-moschee-auf-der-kippe.html
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17.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Es ist schon fatal, wenn Menschen, die unter Muslimen zu leiden haben, sagen: “Mit Muslimen zu diskutieren bringt nichts, zumindest nicht im Sudan. Wir (sc. Christen und Muslime) sind wie zwei Geleise, die nie zusammenkommen werden. Was mich stört ist, dass wir als Katholiken - auch in Europa - viel zu wenig über den Islam wissen.” Und: “Muslime sind Fatwas gewohnt, sie wollen immer ein Ja oder ein Nein hören. Sie verstehen nicht, worum es beim Glauben geht: Verantwortung.” So der Bischof Macram Max Gassis, der im Sudan, Khartum, geboren wurde. http://www.oecv.at/?page=01-08 (auf der heruntergeladenen pdf-Datei Seite 16) Da auch Muslime Menschen sind, muss es doch langfristig gesehen eine Möglichkeit geben, die Geleise einander anzunähern. Vielleicht weist der zweite von mir genannte Satz auf eine Möglichkeit hin: Das Problem ist die Gesetzlichkeit. Eigenständig Verantwortung zu tragen, selbstständig zu entscheiden - die Liebe als Maßstab - kennt keine Gesetzlichkeit. Eine Gruppe, die ihre Religion ”Religion des Friedens” nennt und die Freiheit, Verantwortung, Selbstständigkeit ablehnt, kann nicht zum Frieden führen, zum Schalom. (Ich führte Schalom hinzu, denn das bedeutet lebendigen Frieden und nicht Frieden im Sinne von “Friedhof”.) Ich freue mich, dass es Muslime gibt, die auch so denken.
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12.10.2011 von Wolfgang Fenske.
Ich habe lange mit einer Süd-Äthiopierin gesprochen. Sie ist orthodoxe Christin, die aber zu bestimmten Strömungen in ihrer Kirche ein sehr distanziertes Verhältnis hat. Sie erzählte mir, dass sie nach längerer Zeit wieder in Äthiopien gewesen sei. Und das Folgende wird die muslimischen Leser meines Blogs möglicherweise freuen - sie berichtete, dass sie ihre Heimat kaum mehr wieder erkannt hat: In jedem Dorf stand mindestens eine Moschee. In manchen sogar vier. Und wenn sie mit manchen konvertierten Bekannten gesprochen habe, seien sie ihr gegenüber so aggressiv geworden, dass sie keine Lust mehr gehabt habe, mit ihnen zu sprechen. Sie fragt sich: Woher haben die Menschen dort auf einmal so viel Geld, dass sie sich Moscheen leisten können? Warum bauen sie von dem Geld nicht Krankenhäuser, Sozialstationen, Schulen, echte Schulen?
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