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Archiv der Kategorie Religionen

Christenverfolgung

Man könne nicht überall da, wo Christen umgebracht werden, von Christenverfolgung reden, weil in Diktaturen alle Religionen verfolgt werden würden oder Ermordung von Christen soziale Gründe haben könne, oder wenn Muslime Christen töten würden, könne man nicht von Christenverfolgung reden, weil die Mörder selbst religiös seien. http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/wird-der-begriff-christenverfolgung-leichtfertig-verwendet.html Ich gehe damit von dem aus, was in idea zu finden ist. Das letzte Argument ist so sinnvoll wie wenn man sagen würde: Als die Nationalsozialisten Kommunisten verfolgt haben, könne man nicht von Kommunistenverfolgung reden, weil sie auch Ideologen gewesen seien. Sagt eigentlich irgendeiner, dass hinter Christenverfolgung nicht mannigfache Gründe stehen können? Im Gegenteil: Immer wieder wird deutlich, dass christliche Mädchen entführt werden, weil irgendeiner sie gerne zur Ehefrau haben möchte, wenn sie nicht will, dann ist es um sie geschehen - weswegen wurde sie nun gedemütigt: Wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer Standhaftigkeit? Oder: Wenn ein Muslim in Pakistan die Schafe eines Christen haben will und dieser nun von ihm beschuldigt wird, Mohammed beleidigt zu haben: Wird der Christ dem Mob vor die Füße geworfen, weil er Christ ist oder weil einer sein Schaf haben will? Im Irak: werden Christen umgebracht, weil sie Christen sind oder weil sie beschuldigt werden, mit den Amerikanern unter einer Decke zu stecken? Usw. usw. Kein vernünftiger Mensch kann davon ausgehen, dass sozialen Einbindungen keine Rolle spielen bei der Christenverfolgung. Es spielen so viel Faktoren eine Rolle - und sei es die der Reinhaltung des Islam, des Hinduismus, des Buddhismus… vor dem Einfluss des Glaubens, der Nächstenliebe im christlichen Sinn. Von daher frage ich mich, was solche Statements eigentlich bezwecken. Wollen sie bezwecken, dass man vor lauter Differenzierungen gar nicht mehr von den verfolgten Christen spricht? Wollen sie bezwecken, dass man nicht mehr über sie spricht, um die Verfolger nicht in ein schräges Licht zu stellen? Was soll die Aussage, dass fundamentalistische Christen zur Verfolgung beitragen? Abgesehen davon, dass man wieder die Opfer zu Tätern macht: Haben diese Länder eigentlich die Menschenrechtscharta unterschrieben oder nicht? Darf Religionsfreiheit gefordert werden oder nicht? Oder die freie Meinungsäußerung? - Und dazu gehört es auch, den Glauben zu äußern.

Ich weiß, es ist nicht fair, diesen Artikel, der viele Grausamkeiten beschreibt, in diesem Kontext zu nennen. Aber darf man das - in allen Bemühungen um ein gutes Miteinander - außer Acht lassen? Andere haben schließlich auch Erfahrungen gemacht - bis in die neuste Neuzeit hinein - die führen dazu, dass man zumindest auf der Hut sein sollte:  http://koptisch.wordpress.com/2010/03/09/islamisch-gerechtfertigte-bestialitat/   

Und auch das: Wieder Botschafterin von der Türkei zurückgerufen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,683127,00.html#ref=rss

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Massai

Bei Kybeline fand ich einen Artikel über Kinderhochzeiten in Kenya: http://www.kybeline.com/2010/03/09/kinderhochzeiten-in-kenya/#more-12091 - da ich bisher wenig über Massai wusste: Eine vorläufige Einführung bietet: http://de.wikipedia.org/wiki/Massai - freilich kann ich nicht beurteilen, ob der Artikel richtig ist. Darum nur: eine vorläufige Einführung. Kurz-Informationen über afrikanische Völker gibt es: http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/voelker-in-afrika/massai.php - der Kontinent ist so groß - und ich weiß so wenig über ihn.

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China und der Dalai Lama

China und der Dalai Lama - eine never ending story: http://www.handelsblatt.com/politik/international/dalai-lama-in-den-usa-china-schickt-neue-drohungen-nach-washington;2528891 Ich bin zwar kein Freund des Dalai Lama - aber dass China immer dasselbe Spiel beginnt, ist doch eigenartig. Naja, jeder hat so seine Marotten. Warum ich kein Dalai Lama Fan bin? Dazu haben nicht zuletzt die Trimondis beigetragen: http://www.iivs.de/~iivs01311/Lamaismus/Krieg.htm Kurzüberblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Trimondi

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Scientology

Ein Hinweis: http://www.welt.de/fernsehen/article6236507/Der-geheime-Scientology-Film-der-ARD.html

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Weisheiten der Religionen

Es gibt viele weise Menschen in allen Religionen. Ich bewundere Sätze von Konfuzius, von Buddha, von Bahá, es gibt auch viele Weise in der islamischen Tradition, z.B. Rumi. Nur der Koran hat mich in dieser Hinsicht sehr enttäuscht. Ich fand nur hier und da mal ein Körnchen, das tiefgehender ist. Aber dafür war Mohammed ein großer Kriegsherr und Gesetzgeber - man kann ja nicht alles tun. Irgendwo habe ich mal von Mohammed die Weisheit gelesen: Die Weisheit ist das verirrte Schaf des Gläubigen, wo immer er sie findet, da ergreift er sie. ;-)   Passt zu Mohammed.

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Weihnachten

Ich hinke meiner Zeit nicht hinterher, es geht nur um eine Richtigstellung: http://blog.wolfgangfenske.de/2009/12/24/weihnachten-islam/ Ein Imam hatte gegen Weihnachten gewettert - und alle Mohammedaner verteidigten Weihnachten, zumindest nach spiegel-online. Nun hat der Imam gar nicht gegen Weihnachten gewettert, das war nur eine falsche Übersetzung, er wetterte nur wegen der Kommerzialisierung von Weihnachten durch muslimische Händler. http://www.welt.de/politik/ausland/article5794280/Das-Maerchen-vom-Muslim-der-Weihnachten-stiehlt.html Nun, da steht er ja dann da wie wir Christen, die wir auch immer wieder gegen die Kommerzialisierung von Weihnachten kämpfen - oder uns damit abgefunden haben? Also, reiche ich ihm die Hand - ob er sie nimmt? Ihn ärgerte nämlich auch, dass eine fremde Religion auf diese Weise Eingang in islamische Staaten habe. 

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Tannenbaum

Der Tannenbaum sei eine türkische Erfindung. http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=the-christmas-tree-made-in-turkistan-2009-12-24 Freuen wir uns mit ihnen angesichts dieser bahnbrechenden Erfindung! Aber vielleicht soll nur der Imam, der neulich gegen das Weihnachstfest wetterte, sanft gestimmt werden. Nun: Der Tannenbaum hat viele Väter, da weiß man heute nicht mehr so recht, wer der wahre Vater ist. Historische Genforschung kann da noch nicht viel Licht ins Dunkel bringen. Übrigens: Auch Jesus ist eine Erfindung: Der Jesus des Koran ist - zumindest in dieser Zusammenstellung - Mohammeds Erfindung.

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Spiegel

Ein Beitrag zum Spiegelartikel: http://www.kath.net/detail.php?id=25019 

Übrigens finde ich den Spiegel-Titel - Wer hat den stärkeren Gott - nun ja, sagen wir: hinterm Mond. Seit dem Babylonischen Exil, in dem Juden leben mussten, spielt die Frage nach der Stärke Gottes im Glauben “eigentlich” keine Rolle mehr: Nicht der Gott ist stärker, der die Heere hat, sondern derjenige, der die fremden Heere auch gegen seine Menschen herbeipfeifen kann - so sagten schon die Propheten. Das sieht man ja auch in Jesu Tod am Kreuz: Ist Gott schwach, weil Jesus gekreuzigt wurde? Da sind doch Christen seit 2000 Jahren ganz anderer Meinung. Der Spiegel scheint das noch nicht mitbekommen zu haben? Nein: Er hat die muslimische Perspektive eingenommen, denn die denken im Gefolge Mohammeds noch immer so: Starkes Heer - starker Allah. Und interessant fand ich, dass im Spiegel-Titel Gott und Allah getrennt werden. Das findet man auch nicht so häufig in den Medien. 

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Spannend

Der Artikel ist nicht gerade glänzend, aber er zeigt doch, dass man sich stärker um die Geschichte am Hindukusch kümmert. Was Alexander den Stämmen dort gebracht hat, wird wohl untersucht. http://www.welt.de/kultur/article5601697/Alexander-verbreitete-am-Hindukusch-Zivilisation.html Was ich freilich interessanter finde ist: Wieweit war Afghanistan für die Religion relevant. Schon früh scheinen Christen über Afghanistan in den Osten gezogen zu sein. Es gibt ja Vermutungen, dass auch buddhistische Traditionen von diesen Christen beinflusst worden seien (Bodhisattva, Vegetarismus) - und freilich gibt es auch Thesen, dass manche Texte des Christentums buddhistisch beeinflusst worden seien. Soweit ich sehe, liegt das alles aber noch ziemlich im Dunkeln. Der Grund: Buddhistische Schriften sind im Lauf der Zeit immer weitergeführt worden, so dass zum Teil kaum mehr ersichtlich ist, was alte Tradition ist, was Einfluss durch andere Gruppen. So scheint es auch äußerst schwer zu sein, den Einfluss buddhistischer Texte auf neutestamentliche Traditionen zu beweisen - es können nämlich auch christliche Traditionen gewesen sein, die buddhistische Erzählungen beeinflussten. Aber die Forschung ist, soweit ich weiß, noch kaum richtig angelaufen.

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Glauben

Was den Unglauben betrifft, haben in den östlichen Bundesländern National-Sozialismus und Kommunismus Hand in Hand fast ganze Arbeit geleistet. Seit wann kam eigentlich der Vorwurf auf, dass Religionen an allen Kriegen Schuld sind? Das muss irgendein Argument gewesen sein, das von der eigenen Aggression ablenken sollte. Denn waren Assyrer-Babylonier religiöse Eroberer? Alexander? Die Römer? Die Germanenstämme? Die Mongolen? Napoleon? … Wie wars mit dem National-Sozialismus und dem Kommunismus? - Nun gut, Ihr habt Recht. Diese beiden waren Pseudo-Religionen.

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