Archive for the ‘Religionen1’ Category

Gespräch zwischen Bergoglio und Skorka

Friday, May 3rd, 2013

In einem Buch wurde das Gespräch des gegenwärtigen Papstes mit Rabbi Abraham Skorka zu unterschiedlichsten Themen unserer Zeit angesprochen. Es ist interessant: http://www.welt.de/politik/ausland/article115790684/Wo-Papst-und-Rabbi-sich-einig-sind-ein-Gespraech.html Könnte ein solches Gespräch auch manche Gemeinsamkeiten mit Muslimen zeigen? Allerdings wäre es gut, wenn nicht ein Muslim aus Europa, sondern einer aus Saudi Arabien oder Ägypten das Wort ergreifen würde. Wie auch die von mir neulich genannte Umfrage so manche Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen im Gegensatz zu areligiösen Menschen aufzeigte, so könnte auch hier so manche Gemeinsamkeit sichtbar werden. Von hier aus ist verständlich, dass Atheisten alle Religionen in einen Topf werfen. Was aber nicht unbedingt Kenntnis verrät, sondern Fixierung auf bestimmte Fragestellungen.

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Dalai Lama + Selbstverbrennungen

Tuesday, March 5th, 2013

Der Dalai Lama scheint Tipps zu geben, wie man sich protestierend mit der größt möglichen Wirkung selbst verbrennen kann: http://www.hindustantimes.com/world-news/China/Dalai-Lama-has-published-guide-book-on-self-immolations-China/Article1-1019641.aspx? (gefunden über Kybeline)

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Sondergruppen-Sekten

Wednesday, February 20th, 2013

Ein Film zu Scientology: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=film&news[action]=detail&news[id]=6329

Einer, der die Zeugen Jehovas verlassen hat, berichtet: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=6330

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Zarathustra

Saturday, February 16th, 2013

Zarathustra gehört zu den ganz großen der Religionsgeschichte. Rein religionsgeschichtlich gesehen: Zarathustra, Moses, Buddha (evtl.), Jesus. Wer war Zarathustra? http://de.wikipedia.org/wiki/Zarathustra#Grundz.C3.BCge Freilich muss man bei ihm sehr aufpassen: Was hat er wirklich gesagt – und was ist von Fans hineingelesen worden?

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Scientology

Thursday, January 31st, 2013

In welt-online gibt es einen Artikel über ein Buch zu Scientology: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article113162671/Die-Geheimnisse-eines-gefaehrlichen-Glaubens.html Lawrence Wright: Going Clear. Scientology, Hollywood, and the Prison of Belief. Vielleicht ein kleiner Beitrag von mir – der nicht kleinlich sein soll, aber auf Wesentliches hinweist. “Glaube” heißt vertrauen. Scientology hat nichts mit Gott-Vertrauen zu tun. Es ist eine eigene Weltanschauung, eine Ideologie, die von Scientology vertreten wird, kein Glaube im genannten Sinn. Sie ist für Außenstehende eher lustig – lustig in dem Sinn: Wie Science-Fiction Menschen religiös erregen kann, das ist faszinierend.

Ob ich jetzt wieder eine Mail oder Kommentar bekomme?

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Jesus oder Osama

Tuesday, August 28th, 2012

Wer ist denn da zu sehen? Jesus oder Osama bin Laden? So etwas ist witzig – aber man sollte das Gedönst mit ihren Zeichen anderen überlassen. In dem Artikel gibt es weitere Zeichen: http://www.spiegel.de/panorama/jesus-gesicht-auf-friedhof-in-belfast-a-849206.html Und das ist freilich eine für Muslime äußerst liebe Tradition, das Allahzeichen irgendwo zu finden. Apropos Kreuz: Fensterkreuze gibt es überall, das “+” – zeichen gibt es auch überall, selbst in manche Tomate, darum mag eine bestimmte andere Religion all diese Gegenstände und Zeichen auch nicht so besonders gerne. Neulich sah ich am Himmel übrigens einen Wolkenengel. Natur ist faszinierend – die menschliche Deutungskraft bestimmter zufälliger Bilder ebenso. Warum? Und das ist aus psychologischer Sicht und der des Überlebens in einer gefährlichen Urzeit sicher spannend: Warum deutete man im Unterholz ein Gesicht? Das Gesicht eines Feindes, eines gefährlichen Tieres? Ach nein, das war nur ein komisch geformter Busch…

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Verletzung religiöser Gefühle

Thursday, August 23rd, 2012

Auch beim Buddhismus gibt es das, dass religiöse Gefühle verletzt werden können: http://www.welt.de/reise/Fern/article108736923/Touristen-wegen-anstoessiger-Buddha-Fotos-verurteilt.html Jede Religion, aber auch Nicht-Religion hat etwas, das man nicht in den Schmutz gezogen lassen möchte. Manche Verhaltensweisen schicken sich einfach nicht, sind ungehörig – auch wenn andere Gruppen das wieder nicht einsehen mögen. Und man hat das zu respektieren. Freilich: Immer auch in der Abwägung zur Frage der Meinungsfreiheit. Und da muss man fragen: Soll etwas lächerlich gemacht werden? Oder ist das Teil der Argumentation? Manche in unserem Kulturkreis haben das nicht mehr im Blick – und machen alles lächerlich, was anderen heilig ist. Ich bin mir sicher, auch bei ihnen ließe sich so manches finden, was sie nicht ins Lächerliche gezogen wissen wollen.

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Religiosität

Saturday, August 11th, 2012

Religiosität in Deutschland nimmt angeblich ab. Noch 51% bezeichnen sich als religiös. Die Menschen der ärmsten Länder bezeichnen sich als besonders religiös. Nun, was ist “religiös”? Zumindest halten sich diejenigen, die sich nicht als religiös ansehen, auch nicht für Atheisten, denn als Atheisten bezeichnen sich in Deutschland 15%. http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=186621&cHash=b1910b6c067b6b00cfac9abbe4b78a57

Und wie steht es mit den USA, die ja nicht gerade zu den ärmsten Ländern gehören? Darüber erfahren wir hier nichts, aber wir erfahren hier http://www.jesus.de/freunde/mitgliederprofil/blog.html?blogDetail=1897 , dass Christen in den USA besonders unwissend sind über die Religionen anderer, sogar über die eigene. Witzig ist: Fragt einmal neutestamentliche Wissenschaftler, wo Jesus geboren ist. Zumindest in Westeuropa werden die wenigsten aus voller Überezugung  ”Bethlehem” sagen. Aber in dem Artikel ist die Antwort “Bethlehem” Kriterium für Wissen.

Der Schreiber meint, dass diese Umfrage ein Grund dafür sei, in Gottesdienste einmal über andere Religionen zu reden, denn es sei wichtig, dass Christen mehr über andere Religionen wüssten. Er hat im zweiten Punkt recht: Es ist wichtig, dass Christen mehr über andere Religionen wissen – denn dann weiß man erst, was man an der eigenen hat! Aber in Gottesdienste gehören andere Religionen nicht hinein. Da gibt es andere Möglichkeiten, zum Beispiel: meinen Blog oder  www.evangelische-religion.de zu lesen ;-) Im Ernst: Es gibt so viel Möglichkeiten, Christen in den Gemeinden und über Medien über andere Religionen zu informieren, da benötigt man keinen Gottesdienst dazu. Zu den Religiösen in den USA erfahren wir hier mehr http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&news[action]=detail&news[id]=5680 es sind 60%.

Wie kommt es nur, dass in China so viel Atheisten wohnen? Nachdem man alle Religiösen ermordet oder in Lager gesperrt hat, ist es kein Wunder, dass sich hier so viele den Atheisten zurechnen.

Aber ich will ja keine Lanze für Religiöse brechen, denn Religiosität hat, wie alles, auch teil an der Sünde des Menschen. Das sehen wir hier wieder an der islamischen Sekte, die letzter Zeit durch die Medien geistert: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108565636/Das-bizarre-Kellerlabyrinth-der-russischen-Sekte.html  oder an den Salafisten http://www.welt.de/politik/deutschland/article108566593/Deutsche-Salafisten-fliehen-nach-Aegypten.html die sicher nicht aus Deutschland fliehen, sondern nur in Ägypten Urlaub machen, um für ihre Taten hier Kraft zu tanken und Freunde für Deutschland anzuwerben. Entprechend auch Staaten: http://www.kath.net/detail.php?id=37647 wie Malaysia, die es unter Strafe stellen, wenn sich Muslime zu Gott, den Jesus Christus und wir Vater nennen, wenden wollen. Aber nicht nur islamische Gruppen sind hier zu nennen. Wer ein wenig Ahnung von Kirchengeschichte hat, sieht in der Kirche selbst so manche Finsternis, und – was es alles an Sondergruppen gab und gibt, darüber kann man nur entsetzt sein. (S. zum Beispiel immer wieder ein paar Hintergründe in meiner Reihe “Kirchenväter”.)

Religion hat Teil an der Sündhaftigkeit der Menschen. Es ist Gott selbst, der durch seinen Heiligen Geist Menschen berufen muss. Selbst dann macht man noch so manchen Mist – aber bei solchen, die von Gott berufen wurden, kann man zumindest hoffen: Sie werden immer besser darin, Gutes zu tun.

Bin ich religiös? Ich würde auch antworten: Nein. Gott hat mich in Jesus Christus angerührt, das ja. Doch diese Antwort passt sicher in kein Umfrageschema.

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Religiöse Zeichen

Friday, July 27th, 2012

Nun, nicht nur Muslime finden das Schriftzeichen Allahs in Tomaten und anderen Dingen (http://www.der-islam.com/Wissenschaft/Bilder.htm + http://www.ayatallah.co.nr/), sondern auch Christen können die Maria in einem Baumloch finden: http://www.spiegel.de/panorama/angebliche-marien-erscheinungen-in-west-new-york-a-846252.html Religiöse Menschen haben manchmal so ihre Eigenarten.

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Sure 18,74

Tuesday, December 20th, 2011

Ein schlimmer Text. Da erschlägt ein Diener Allahs einfach einen Jungen – Moses ist entsetzt, doch der Diener Allahs meint nur, Moses könne nicht richtiger Diener sein, weil er niht verstehe. Die Tat wird dann in 80 begründet: Wir (Allah?) waren besorgt, er könnte seinen frommen Eltern Schande durch Gottlosigkeit bereiten. Und er wünscht, dass sie einen besseren Jungen zum Tausch bekommen.

Ich mag die Seite “Meine-Islam-Reform”, weil sich ein Muslim redlich Mühe gibt, dem gewalttätigen Islam Paroli zu bieten und den Koran so auszulegen, dass er diesen nicht unterstützt: http://meine-islam-reform.de/index.php/ueber.html Darum lass ich diese Seite den Text auslegen.

In “Meine-Islam-Reform” wird dieser Text (mit seinem Kontext, den ich hier nicht wiedergegeben habe) als Parabel verstanden: Weil wir die Zukunft nicht kennen, müssen wir demütig angesichts der Entscheidungen Allahs sein. “Überlegen wir einmal: Der Fremde (sc. Diener Allahs) tötet einen Jüngling. Entweder ist der Jüngling ein guter Mensch, so erwartet er das Paradies und ist aller Prüfungen ledig. Für ihn an sich eine positive Situation. Dies sollten – bei aller Trauer – auch die Eltern nicht vergessen. Doch ist er ein schlechter Mensch, so ist sein Tod letztlich doch eine Erleichterung für die Eltern, die sie auf Grund des Trennungsschmerzes gar nicht wahrnehmen können, doch wird sie Gott (sc. Allah) letztlich darüber informieren, worüber sie sich grämten. Der eine oder andere übereifrige Gläubige mag möglicherweise nun dazu neigen in einer solchen Geschichte eine Aufforderung dazu sehen, plötzlich Dinge zu zerstören oder gar Menschen zu töten, wenn er bestimmte Dinge bzw. Situation erwartet. Dies wäre jedoch eine grundfalsche Interpretation, denn es besteht ein Unterschied zwischen der Kenntnis und der Vermutung. In Vers 65 erfahren wir, dass der Fremde Wissen von Allah hatte…” http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/allgemein/678-sure-18-vers-65-81.html

Ein für Muslime schwerer Text – vor allem, weil Menschen nicht davor gefeit sind, ihren eigenen Willen als Willen einer höheren Macht anzusehen. Nun, wenn einer also aus diesem falsch verstandenen Grund etwas zerstört oder einen Menschen umbringt, dann wird er – zum Trost für die Angehörigen – sicher von Allah nach seinem Tod in die Hölle geschickt werden, während der zu Unrecht ermordete fromme Jüngling im Paradies weilt? Das vermute ich. Irrtum meinerseits ist aber möglich.

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