Archive for the ‘Missst’ Category

Unfreie Wissenschaft

Mittwoch, Juli 22nd, 2015

Man kann manchem Forscher nur raten, das Land zu verlassen, damit er frei forschen und der Menschheit einen Dienst erweisen kann. Das gilt vor allem für Forscher, die an Tieren forschen: http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/hirnforscher-wolf-singer-ueber-experimente-mit-affen-13574605.html und: http://news.sciencemag.org/europe/2015/05/embattled-max-planck-neuroscientist-quits-primate-research Ärgerlich ist, dass diese Wissenschaftler von wissenschaftlichen Organisationen keine Hilfestellung erwarten können. Feigheit zeigt sich auch hierin. Nicht nur hierin. Auch sonst werden Wissenschaftler nicht selten allein gelassen, die Angriffe von Außen zu erdulden haben. Ich sage nur: Humboldt Uni Berlin.

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Da wir gerade bei dem Thema sind: Der Bund entlastete die Länder durch die Übernahme der Bafög-Kosten. Die Länder sollten dafür das Geld in Hochschulen und Schulen investieren. Was macht nun NRW mit dem eingesparten Geld? Es wird für frühkindliche Bildung ausgegeben und Inklusion.

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In dem Heft “Forschung&Lehre” (6/15) finden wir einen guten Beitrag zum Thema: “`Leider müssen wir Ihnen mitteilen…´. Der missgünstige Gutachter”. Er wird so manchem aus dem Herzen sprechen. http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/

Liest man das Heft, so liegt im Uni-Betrieb vieles im Argen. “Drittmittelfetisch”, Veröffentlichungszwänge, Verschulung statt Bildung, Ranking als Öffentlichkeitsarbeitsarbeit – sonst aber irrelevant, Freiraum und Muße als Grundbedingung für Wissenschaft sind nicht mehr vorhanden, Fehlerhafte Gesetze müssen revidiert werden, Uni in der Hand der Wirtschaft, Bildungszentralismus… Wenn es die intellektuelle Elite – zumindest denkt man es sich so – das alles auch gefallen lässt, muss man sich doch nicht wundern.

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Darf man das sagen? Feiges Pack! + Ausweisungen

Samstag, Juli 18th, 2015

Fünf Männer haben eine Radlerin vom Fahrrad geholt, sie verprügelt, auf sie eingetreten. http://www.mannheim24.de/mannheim/mannheim-neckarstadt-west-fuenf-maenner-schlagen-21-jaehrige-fahrradfahrerin-brutal-zusammen-5254107.html Was kann man da anderes sagen als: Feiges, erbärmliches Pack! Natürlich hat jeder Mensch Würde. Aber manchmal entwürdigen sich manche selbst so sehr, dass man einen festen Würde-Glaube haben muss, um sie nicht als feiges erbärmliches Pack zu bezeichnen.

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Man sieht, angesichts des Zuwachses an Migranten, gerät mancher Staat unter Druck. Dass Norwegen kriminelle Migranten ausweist (bislang meines Wissens über 800), ist bekannt. Nun beginnt auch die Schweiz entsprechende Asoziale auszuweisen: http://www.blick.ch/news/politik/bundesgericht-entscheidet-ein-arbeitsscheuer-und-ein-krimineller-bosnier-muessen-ausreisen-id3978708.html (Darf man wiederholt kriminell Gewordene als Asoziale bezeichnen – oder gilt das in unserer Zeit als asozial, sie so zu bezeichnen? Wenn das als asozial gilt, distanziere ich mich natürlich von diesem Wort.)

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Wenn die Politik versagt, explodieren die Gemüter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-gewaltsame-proteste-gegen-fluechtlinge-a-1044270.html In dem Artikel wird munter gemischt: Migranten – Flüchtlinge. Zu mischen ist politisch gewollt, da die Bevölkerung eher bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen statt Migranten. Darum erklärt man nicht selten alle Migranten zu Flüchtlingen.

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Ärzte ohne Grenzen beschwert sich, weil Sizilien nicht 700 Migranten aufnehmen – konnte! 150 hätten noch in die Aufnahmelager gepasst, aber keine 700. http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-sizilien-weist-700-bootsfluechtlinge-ab-a-1044306.html Wenn kein Platz da ist, dann ist keiner da. Dieses Gesetz sollte auch für Migranten gelten. Denkt man sich so. Aber manche denken halt, bei Menschen ist das anders. In einen Aufzug, in dem 20 reinpassen, passen auch 100 rein. Das ist die Migrantenpolitik, die unrealistisch ist, die Realitäten verkennt – und aus diesem Grund nicht merkt, dass sie damit ganze Gesellschaften zersprengen kann. Es geht nicht anders: Mit Hilfe der Weltgemeinschaft müssen die Bedingungen in den Herkunftsländern verändert werden. Und das möglichst schnell. Die Frage ist nur, was ist, wenn sich diese Länder weigern, weil sie von den Flüchtlingen profitieren?

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Migrationspolitik ist heftigst umstritten: http://www.faz.net/aktuell/politik/debatte-zur-asylpolitik-eskalation-im-bayerischen-landtag-13706332.html
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Länder-Schulden + Links-Skandal

Mittwoch, Juli 8th, 2015

Am wenigsten Schulden haben die Sachsen, dann die Bayern, dann (noch) Baden Württemberg, dann Hessen… http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/bayern-nur-zweiter-so-schuldenfrei-sind-die-deutschen-bundeslaender_H1331996417_189562/ Wer hat die meisten Schulden? Die meisten Schulden hat Bremen, dann Berlin, dann Saarland. Deutschland selbst hat 2,2 Billionen € Schulden – ca. 76% (Sachsen 4%, Bremen 67%)

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Es ist schon ein demokratischer Skandal, wenn die Regierung Linke und Linksextreme unterstützt, damit sie gegen Rechte demonstrieren können. Die Regierung – wenn sie keine Diktatur sein will – darf Weltanschauungen nicht vorgeben! Parteien sind nur ein Teil des Meinungsspektrums. Und Steuergelder dürfen von Parteien (Regierungen bestehen aus Parteien) nicht für Parteipolitik verwendet werden. http://www.blu-news.org/2015/07/06/steuergeld-fuer-linke-gegendemos/

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Bettlern nichts mehr geben

Sonntag, Juli 5th, 2015

Die Polizei in Regensburg fordert die Bürger auf, den Bettlern nichts mehr zu geben. 95% der Bettler seien organisiert und müssten die gesammelten Geldern Hinternmännern geben. Würde man also nichts mehr geben, würde die Bettlerei aufhören. http://www.focus.de/politik/deutschland/appell-an-regensburger-polizei-bittet-buerger-keine-almosen-mehr-an-bettler-zu-geben_id_4794001.html

Ich habe damit ein Problem: Unsere Bettler benötigen Geld. Aber durch diese organisierte Kriminalität geraten sie ständig ins Hintertreffen. Angeblich soll die Obdachlosen-Zeitung regional auch von den mafiösen Bettlern quasi übernommen worden sein, die Obdachlosenunterkünfte seien verstopft von diesen Bettlern, die Bettler selbst würden von den organisierten ausgenommen werden…

Dürfen wir die wahren Obdachlosen wirklich zugunsten dieser Kriminellen benachteiligen? Macht es sich die Polizei dort nicht zu einfach, wenn sie sagt, Bürger sollen kein Geld mehr geben – das ist im Grunde eine Bankrott-Erklärung unter der Obdachlose zu leiden haben.

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Unicefs Erbe?

Freitag, Juli 3rd, 2015

Unicef beharrt auf sein Erbe –  aber auch auf das, was es nicht geerbt hat?: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/erbstreit-mit-unicef-ein-zeichen-ganz-besonderer-gier-a-1041645.html

Auch caritative Organisationen sollten Bescheidenheit da üben, wo es angebracht ist. Bescheidenheit ist werbewirksamer als so manche geschenkte Briefkarte und teure Werbung.

Unicef sollte aus seinem Spendenskandal gelernt haben.

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Veganer bekommen immer mehr Gegenwind + Halal-Skandal und Tierschutz

Dienstag, Juni 30th, 2015

Militante Verganer bekommen immer mehr Gegenwind – und das ist gut so. Denn die Selbstsicht, dass sie die Welt mit ihrem veganen Lebensstil retten, wird nicht mehr so kritiklos hingenommen: http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/kritik-veganer-ernaehrung-sarah-wiener-rechnet-vegan-trend-30728256

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Ich will auch einmal das Wort “Skandal” unter die Tasten nehmen. Da lädt Landtagspräsidentin die Herrschaften zum Fastenbrechen ein – und vergaß, dass es Halal-Fleisch sein muss – also nach einer Form geschlachtet, die viele nicht mehr mit dem Tierschutzrecht konform gehen sieht. Und so gab es lange Gesichter und das kostbare Fleisch, Lamm und Hühnchen, blieb auf den Tellern liegen: http://preussischer-anzeiger.de/2015/06/29/tatsaechlich-war-das-fleisch-nicht-halal/ Auch für Politiker scheint es schwer zu sein, sich den Herrschaften anzupassen. Dass vor einem Jahr das Nicht-Halal-Fleisch mit Genuss gegessen wurde, somit die Essenden der Hölle nahe geführt wurden, liegt wohl daran, dass man doch auch manchmal fünfe gerade sein lässt und nicht im Essen rumstochert, sondern dankbar dafür ist, dass man etwas zu essen hat. Und was geschieht nächstes Jahr? Alboga will sich darum kümmern: Nur Fleisch nach einer Art geschlachtet, die alle Tierliebhaber, ob Vegetarier, Veganer oder nicht, schaudern lässt. Aber den Herrschaften zu gefallen geht natürlich vor Tierschutz.

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Sterbehilfe + Palästinenser-Hilfe

Samstag, Juni 27th, 2015

Sterbehilfe – also die tödliche Form der Sterbehilfe, zum Tod verhelfen (nicht Hilfe im Sterben) ist nicht ungefährlich. Sie ist vor allem billiger als alte Menschen zu versorgen. Belgien macht es vor: http://www.kath.net/news/51078 Angeblich gibt es 1000de Menschen, die bislang von Ärzten ohne Einwilligung der Patienten getötet wurden. Ich finde diese Meldung kurios – aber vermute bzw. hoffe, dass jetzt Untersuchungen dazu stattfinden werden. Es ist nur schwer, das wirklich zu untersuchen – denn das würde erst recht teuer.

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Ich hatte das schon vor langer Zeit einmal im Blog: Die EU unterstützt die Palästinenser. Wie sie das macht, wird auch hier deutlich: Sie entlohnt Beamte, die nicht arbeiten. Irgendwie muss das Geld ja zu den Palästinensern kommen. Der Rechnungshof hat da irgendwas Politisches nicht verstanden: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/11/bruessel-bezahlt-gehaelter-fuer-palaestinensische-beamte-die-keine-arbeit-haben/

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Vera Lengsfeld zur Lage unserer Gesellschaft

Freitag, Juni 19th, 2015

Ein lesenswerter Beitrag, in dem wir zum Beispiel diese Aussage finden: “Kurz, die Gesellschaft ist unfreier, als sie vor zwanzig Jahren war und der Prozess wird von steuergeldfinanzierten Interessensgruppen weiter vorangetrieben. Für den Kampf gegen Rechts werden gegenwärtig 40 Millionen Euro jährlich ausgegeben. Wer alles davon profitiert, ist nicht nachvollziehbar, besonders seit der Versuch, die Ausgabe von Steuergeld an die Verpflichtung, das Grundgesetz anzuerkennen, zu binden, gescheitert ist. Das ist eine fatale Niederlage, denn so gelangen extremistische Gruppierungen ungehindert an Geld. Die RAF musste noch Banken überfallen, um an Geld zu kommen. Die heutigen Radikalen müssen nur die richtigen Förderanträge stellen, um mit aller Gewalt , wie in Frankfurt, gegen die Banken zu demonstrieren.”

Und sie gibt der CDU einen Tipp: “Das wirft die Frage auf , welche Politikangebote die Union machen muss, um dieses Wählerpotential für sich zu gewinnen. Sie kann das nur schaffen, indem sie wieder eine echte Alternative bietet, nicht die Alternative für Deutschland, sondern eine solide alternative Plattform gegen die von Rot-Rot-Grün angestrebte „Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Verhältnisse“. Das heißt, sie muss den Kampf um die Deutungshoheit aufnehmen, ihre eigenen Begriffe setzen oder verteidigen. Die Wiederbelebung des antitotalitären Konsenses wäre ein guter Anfang.”

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sed_ist_immer_noch_unter_uns

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Heime für Schwererziehbare

Dienstag, Juni 16th, 2015

Irgendwann werden alle Heime für Schwererziehbare schließen – weil die Menschen, die mit solchen Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern nie zu tun haben, nicht wahrhaben wollen, dass es überhaupt solche Menschen gibt.

Der Druck auf diese Heime ist immens, weil sie Druck ausüben und jede bzw. jeder, der darin ist, sich über den Druck beschweren kann, übertreiben kann, über psychische Probleme durch den Druck klagen kann (wenngleich die psychischen Probleme wohl schon vorher da waren – aber so hat man eben einen Sündenbock).

Was ist dann mit den Jugendlichen, wenn diese Heime schließen? Kommen sie in die Psychiatrie und werden ruhig gestellt? Überlässt man sie gleich der Drogen- und Prostituiertenszene?

Diese Grauzonen menschlichen Zusammenlebens sind äußerst kompliziert. Zu bewundern sind die Menschen, die dort freiwillig arbeiten. Natürlich müssen diese Einrichtungen auch überprüft werden, damit keine unzumutbaren Zustände einreißen. Aber aus dem gemütlichen Wohnzimmer heraus, angefüllt mit purer Emotion – oh, die armen Mädchen – ist niemandem geholfen. Erst recht den Mädchen nicht. http://www.zeit.de/2015/24/jugendheim-friesenhof-misshandlung-schliessung/seite-2

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Muslima tragen Kopftücher freiwillig + Buchverbot + Arbeitgeber und Ramadan

Samstag, Juni 13th, 2015

Ein muslimischen Mädchen wollte kein Kopftuch mehr tragen. Die Freundinnen schrien auf sie ein, weil sie, wenn sie kein Kopftuch mehr trage, von Jungs auf den falschen Weg geführt werden würden. Das klingt nach O-Ton der Eltern. Das klingt nach dem verzweifelten Aufschrei: Wenn du dein Kopftuch ausziehst, dann würden wir es ja gerne auch tun – aber die bösen Jungs! Die Eltern werden dem Mädchen auch schon noch zeigen, was es heißt, das Kopftuch freiwillig zu tragen.

Buschkowsky zu dem Kopftuchurteil: http://www.bild.de/politik/inland/kopftuch/buschkowsky-kopftuch-41326688.bild.html : “Angriff auf das Neutralitätsgesetz des Staates” – gerichtlich unterstützt. Was sind das für Richter?

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Ein meinte, dass ihm das alles nichts angehe. Tut es auch nicht. Er hat recht. Noch nicht. Und ich denke, das ist die Haltung so manches Mitmenschen, der keine Lust hat, sich zu positionieren: Geht mich nichts an.

Aber: Dass jedes Mädchen, das zu einem Kopftuch gezwungen wird, dazu beiträgt, dass immer mehr Mädchen zu Kopftüchern gezwungen werden, geht diesen Leuten nicht in den Kopf. Dass selbst hier und da schon nichtmuslimische Mädchen aufgefordert werden, sich muslimischen Kleidungsvorschriften entsprechend zu kleiden, ist auch vorgekommen.

Was ich besonders eigenartig finde ist, dass ich schon häufiger Muslima beobachtet habe, die leichter bekleidete Frauen schamlos anschauen. Ich dachte erst, dass sie Sehnsucht danach haben, auch so herumzulaufen. Inzwischen scheint es mir aber zur Taktik zu gehören, diese Frauen durch diese Blicke dazu zu bringen, sich auch anders zu kleiden.

Und all das geht die Gesellschaft als ganze etwas an, weil die Freiheit eingeschränkt wird. Das Handeln der Individuen ist für die Gesellschaft bedeutsam.

Das sieht man nicht zuletzt an den Abtreibungen: Das Individuum treibt ab – und die gesamte Gesellschaft veraltet bzw. hat, in anderen Staaten, zu wenig Mädchen, weil diese abgetrieben werden. Das Handeln jedes Individuum hat Auswirkungen.

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Ein Uni in den USA hat einen Artikel von einer Muslima, die nicht mehr Muslima sein will, gestrichen, weil sie um deren Sicherheit fürchtet.

Wenn unsere Gesellschaft einmal nachgibt, dann zieht das einen ganzen Rattenschwanz an schlimmen Folgen nach sich: http://www.jihadwatch.org/2015/06/university-of-california-berkeley-students-article-about-why-she-left-islam-pulled-from-school-paper-over-fears-for-her-safety

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Islamverbände sollten vorsichtig sein, Buchverbote zu verlangen. Eines der ersten Bücher, das dann auf den Index kommen könnte, wäre der Koran: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/islamverbaende-fordern-buchverbote.html Von daher kann ich mir kaum vorstellen, dass sie das wirklich tun, sondern dass diese Aussage eine Verkauf fördernde Masche ist.

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Sehr schön dass den Arbeitgebern nun gesagt wird, wie sie ihre muslimischen Arbeitnehmer richtig Ramadan feiern lassen. So gehen also Arbeitgeber adäquat mit den Feiernden um. Wie gehen die Feiernden adäquat mit den Arbeitnehmern um? Gibt es dafür auch einen Leitfaden? http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/06/513616/fastenmonat-ramadan-so-machen-sie-als-arbeitgeber-alles-richtig/ Ramadan habe Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Ebenso halten muslimische Geschäftspartner nicht immer die vereinbarten Termine ein. Und wenn sie dann kommen, soll man auf Bewirtung verzichten. Ebenso sollte man mit den Öffnungszeiten der Kantine und mit dem Speiseplan darauf Rücksicht nehmen.

Nach diesen besonders erfrischenden Hinweisen möchte ich auf die Broschüre hinweisen: http://www.iga-info.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Einzelveroeffentlichungen/iga-Broschuere-Ramadan_Arbeiten_final.pdf

Ich frage mich nur: Wenn nun ein muslimischer Geschäftspartner kommt, und ich ihn nicht bewirten darf – er es aber mit dem Ramadan nicht so eng sieht, empfindet er es nicht als Diskriminierung, wenn er nichts bekommt? Denn fastende Muslime – sind sie eher die Regel oder die Ausnahme in unserem Land? Werden dann die Nichtfastenden gezwungen, sich einzuschränken, nur weil manche sich an diese Regeln halten? Darf ich dann bei einem Meeting auch die Nichtmuslime nicht mit einem Gläschen Wasser bewirten?

Ramadan – die christliche Welt wünscht sich – vor allem in islamischen Ländern, diese Zeit wäre schnell vorbei, weil dann wieder die Zeit der höchsten Aggressionen und Gefährdungen gegeben sind. Wer hungert – wird aggressiv. Wie viel Menschenleben wird dieser Ramadan kosten?

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