Archive for the ‘Missst’ Category

Islamisten+Flüchtlinge+Erdogans Truppen+Pegida

Mittwoch, Dezember 31st, 2014

Gibt es in Libyen echt Regierungstruppen? http://www.focus.de/politik/ausland/machtkampf-in-libyen-eskaliert-groesstes-oellager-libyens-steht-in-flammen-kaempfe-dauern-an_id_4371749.html

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80% der Bootsflüchtlinge kommen aus Libyen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-bamf-chef-schmidt-fuer-aufnahmezentren-in-nordafrika-a-1010727.html

Wie kommen sie nach Libyen? Diese Frage muss beantwortet werden, denn wenn man in Libyen Auffanglager einrichten will, um den Menschenschmugglern zuvor zu kommen, dann heißt das, sie kommen ohne Menschenschmuggler nach Libyen und das halte ich für nicht besonders denkbar. Durch die Wüste? Gibt es schon in Nigeria Menschemugglerdrehkreuze? Das ist mir einleuchtender als die andere Version.

Viele kommen angeblich aus Syrien, Afghanistan, Irak. Wie kommen sie nach Libyen?

Da gibt es noch so manches zu klären, um den Menschenschmugglern wirklich das Handwerk legen zu können.

Gibt es eine neue Qualität von Flüchtlingsüberfahrten? Bewaffnete entern Frachter, um die Flüchtlinge in Massen nach Europa zu bringen? http://www.spiegel.de/panorama/notruf-vor-korfu-passagierschiff-meldet-bewaffnete-an-bord-a-1010754.html Das wäre schon der zweite Flüchtlingsfrachter mit über 600 Menschen an Bord.

Und wenn sich das mit der Fähre bewahrheiten sollte, dass auch darauf Flüchtlinge waren: Welche Rolle spielt der Ausgangshafen – wenn ich recht sehe: Griechenland? Korruption?

Das alles bringt die wohlmeinendste Willkommenspolitik an den Rand der Verzweiflung.

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Deutsche haben sich an dem Krieg gegen die Taliban beteiligt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/taliban-jagd-in-afghanistan-deutschland-lieferte-daten-a-1010743.html Echt? Bei manchen Artikeln wird man sarkastisch. Es wäre schlimm, wenn sich Deutschland nicht daran beteiligt und die Däumchen gedreht hätte, während diese Extremisten die Bevölkerung drangsaliert. Das wäre unterlassene Hilfeleistung gewesen – wie eine Flucht der Nato aus Afghanistan aus meiner Sicht unterlassene Hilfeleistung ist.

Kurden entdecken Massengräber mit Jesiden, von der ISIS ermordet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-kurden-entdecken-neun-massengraeber-mit-jesiden-a-1010791.html Ich warte schon darauf, dass es bald Artikel dergestalt gibt: Bei den Bombardements der ISIS-Terroristen sind ISIS-Kämpfer ums Leben gekommen. Was wohl auch keiner vorher gedacht haben dürfte.

Wie steht es eigentlich um Kobani – man hört seit Ende November nichts mehr darüber.

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Zwei Muslime wurden festgenommen: Vorwurf: Terroranschlag gegen Supermarkt: http://www.jihadwatch.org/2014/12/russia-two-muslims-imprisoned-for-jihad-mass-murder-plot-against-moscow-supermarket

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Das Töten von einjährigen Kindern ist Teil des Widerstandes gegen Israel: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/189262#.VKMOi9KG-So

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Das ist eine klasse Diskussion, die Memet Kilic angeregt hat, und sie vermag die Augen zu öffnen: einmal über die neutralen deutsch-türkischen Nachrichten ;-)  (AKP ist der CDU ähnlich), dann über die türkische Community in unserem Land, die äußerst uneinheitlich ist und heftigst diskutiert, dann dazwischen die Stimmen von Deutschen. “Wer Islamisten nicht bekämpft, kann Pegida nicht bekämpfen” und Islamisten sind “Erdogan und seine Truppen.” (Truppen wahrscheinlich seine Statthalter in Deutschland) http://deutsch-tuerkische-zeitung.de/gruenen-politiker-bezeichnet-tuerkische-migranten-als-islamisten-und-erdogans-truppen/

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Apropos Pegida: Es gibt immer noch Nachzügler, die nicht gemerkt haben, dass man mit dem Totschlag-Argument Rassismus oder Nazi nicht mehr alle Bürger zum Verstummen bringt. Nicht, weil sie Rasisten oder Nazis sind, sondern weil sie erkannt haben, dass man sie mit dieser Keule nur antidemokratisch mundtot machen möchte: http://www.welt.de/politik/deutschland/article135863474/Integrationsbeauftragte-wirft-Pegida-Rassismus-vor.html Wenn alles mögliche als rassistisch oder jeder mögliche Gegner als Nazi beschimpft wird, verwässert man diese Begriffe, verharmlost sie und ist mit für die Verharmlosung dieser unmenschlichen Weltbilder verantwortlich.

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Ich bin mal gespannt, wie es mit Pegida weitergeht. Ich denke, sie würden irgendwann aufhören, wenn die Özoguz-Leute nicht ständig Öl ins Feuer gießen würden. Zudem befürchte ich, dass man prügelnde Linkschaoten als Hilfstruppen erwarten wird, damit gemütliche Bürger Angst bekommen, hinzugehen – und diejenigen, die hingehen, sich als solche von allen Medien beschimpfen lassen müssen, gewalttätig zu sein – wir kennen das alles ja schon. Das gemütliche Dresden hat diese Linkschaoten überrascht – in Köln wären sie sofort auf der Straße gewesen um alle Demos undemokratisch im Keim zu ersticken. Oder die Pegida-Leute halten durch, sodass irgendwann auch die Linkschaoten müde werden, ständig aus ganz Deutschland nach Dresden zu reisen – das mindert auf Dauer auch das Budget, wenn es keine Finanziers dieser Chaoten-Reisen gibt.

Ich bin als Beobachter gespannt, wie die Pegida-Verantwortlichen dieses Thema phantasievoll weiterführen werden, um undemokratische Linkschaoten ins Leere laufen zu lassen. Das wäre eine Lehre in Sachen Demokratie für die totalitär angehauchte Bevölkerung in unserem Land.

Ich unterstütze Pegida nicht – aber was ich nicht mag, sind die undemokratischen Anwandlungen, die von vielen Politikern und dem entsprechenden Fußvolk ausgehen. Diese Leute machen nämlich genau das, was Pegida der Gesellschaft vorwirft. Damit führen sie diese Leute wie Nasenbären an der Kette öffentlich herum – und sie merken es nicht einmal:

Ich bin empört, dass ihr behauptet, dass man in unserem Land nicht alles sagen darf – also verbiete ich dir den Mund!

Ich wüsste übrigens gerne, was sich alles im Hintergrund abspielt, was die Veranstalter alles aushalten müssen, welche Intrigen gesponnen werden… – vielleicht gibt es ja darüber einmal ein Buch?

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Hoffentlich hat die Kanzlerin das nicht so gesagt, wie es hier wiedergegeben wird: Sie fordert die Pegida-Anhänger “zur Umkehr” auf! Zur Umkehr! Das ist ein religiöser Begriff: Kehrt um, wendet euch wieder Gott zu! Wer ist in diesem Fall Gott? Kanzlerin, Mainstream? “Folgen Sie denen nicht” – Folgen – Nachfolge: Jesus Christus nachfolgen – und hier: der Kanzlerin nachfolgen? Hat Hintze ihr die Rede geschrieben? Das wird wohl von den Demonstranten als Adelung durch die Kanzlerin angesehen werden. Wie kann man politisch nur so blind sein? Wie gesagt: ich hoffe, die Zeitung hat alles falsch wiedergegeben. http://www.welt.de/politik/deutschland/article135886217/Merkel-warnt-vor-Pegida-Folgen-Sie-denen-nicht.html Nur am Rande: Gegen Flüchtlinge, die am Leben bedroht werden – haben soweit ich weiß die Pegida-Leute auch nichts. Mit Unterstellungen darf eine Kanzlerin auch nicht arbeiten.

Leider gibt es zum Thema Russland und Ukraine auch keine Selbsterkenntnis und neue Ansätze, wenn man dem Artikel folgt.

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Was Erwachsene Kindern antun: Sexualität

Dienstag, Dezember 30th, 2014

Immer mehr Promis werden vom Thron gestürzt, weil sie ihre Sexualität nicht im Griff hatten. Wie in dem Artikel steht: Es war die Zeit, in der Tabus gebrochen werden sollten, weil die Traditionen böse waren: Sie haben Krieg gefördert – indem sie Kinder vor sexualisierten Eltern schützen wollten: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/missbraucht-geschlagen-prostituiert-tochter-von-karlheinz-boehm-ueber-vater-er-war-nackt-und-wollte-mich-kuessen_id_4370940.html

Inzwischen wissen wir viel mehr – über die Abgründe, über die Vergewaltigungen von Kindern, diese ganzen Ideologien waren nichts anderes als der Versuch, Kinder und Frauen gefügig zu machen. Es war nicht nur körperliche Vergewaltigung, sondern es war der Versuch, Vergewaltigungen ideologisch zu begründen – also als gut und richtig für den Weltfrieden und eine goldene Zukunft darzustellen.

Ein Schelm, wer an die Bestrebungen Baden-Württembergs und Niedersachsens, und Thüringens usw. usw. denkt, mit dem Versuch, Kindern die Genderideologie aufzudrücken. Es dient wie immer nur wieder manchen Erwachsenen.

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Diktatoren + Pegida + Flüchtlingshilfe

Freitag, Dezember 26th, 2014

Man soll sich von Diktatoren und ihren Helfershelfern und Trittbrettfahrern nicht beeinflussen lassen – trotz Terrordrohungen und Hackerangriffen. 200 Kinos zeigen den Nordkorea-Film trotz Drohungen: http://www.spiegel.de/kultur/kino/the-interview-sony-film-wird-in-mehr-als-200-kinos-gezeigt-a-1010211.html Sony stellt nun den Film online: http://www.welt.de/politik/ausland/article135734898/Sony-stellt-The-Interview-online-Nordkorea-schaeumt.html

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Ein Beitrag zu den Wutpolitikern gegen Pegida von Cora Stephan: http://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Populisten-Poebel-und-Politiker,pegida144.html Dem Vorwurf, dass diffuse Ängste die Menschen von Pegida beherrscht, wird entgegengehalten, dass man in der Politik gerne mit den diffusen Ängsten sonst spielt – was Klimaerwärmung und den Finanzmarkt betrifft. Und inzwischen hat sich der Vorwurf, in Sachsen gäbe es ja kaum Ausländer, warum demonstrieren sie dagegen, abgenutzt – er wird auch hier als absurd dargestellt.

Sachsen leben nicht nur in ihrem Sachsen, sondern haben eben Deutschland bzw. Europa im Blick. Darf man das als Bürger nicht? Wie kleinkariert sind denn diejenigen, die den Sachsen vorwerfen, nicht nur sächsisch zu denken?

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Die Politik tut alles Mögliche, um die Umweltpolitik finanziell zu unterstützen. Wie wäre es mit der Flüchtlingshilfe: Boni für Helfer? http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-eichstaett-creditpoints-fuer-fluechtlingshilfe-a-1008193.html Zum Beispiel: Eine Stunde helfen = eine Stunde vom Arbeitsplatz fernhalten (für staatlich Bedienstete…). Ich denke, da wäre mancher bereit, wirksame Hilfe zu leisten: Sprachlehrgänge, Unterstützung in Amts- und Rechtsfragen, …

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Es wird vielfach unterstellt, dass Menschen, die gegen falsche Zuwanderungspolitik sind, gegen Zuwanderungspolitik überhaupt sind.

Diese Unterstellung dient einem Zweck: Von der Schuld, falsche Zuwanderungspolitik zu betreiben, abzulenken.

Und viele lassen sich ablenken, indem sie den Vorwerfenden nachplappern und die Vorwürfe noch durch weitere Vorwürfe verstärken (Rassismus usw.).

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Apropos Klima: 2014 das wärmste Jahr seit…: http://donnerunddoria.welt.de/2014/12/23/globale-erwaermung-wird-2014-ein-neues-rekordjahr/ Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht.

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Pegida+Deutsche wollen

Montag, Dezember 22nd, 2014

Das ist nicht neu, was Fahimi sagt, das hatte ich auch schon im Blog: Es könnten sich Menschen durch Pegida dazu ermuntert fühlen, gegen Asylanten vorzugehen. Nur: Das darf kein Grund sein, gegen Pegida vorzugehen, sondern es bedarf großer Anstrengungen von Pegida, sich im Voraus von solchen Leuten abzugrenzen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article135606989/Pegida-Organisatoren-sind-geistige-Brandstifter.html  Soll man in den USA diejenigen verurteilen, die gegen Polizeigewalt demonstrieren, weil ein Irrer Polizisten erschießen könnte – inzwischen schon erschossen hat? Nein. Man darf demokratisch legitimierten Protest nicht einschränken wollen, weil es irre Menschen gibt. Das sollte solchen Leuten wie SPD-Fahimi auch bekannt sein, wenn sie denn demokratische Gepflogenheiten unterstützen. Wir haben es im Blog aber wiederholt erkannt: Fahimi benötigt Aufmerksamkeit, von daher wählt sie Begriffe, die neben der Spur sind.

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Meine Stellung zu Pegida habe ich häufig dargestellt: Ich stehe dem Ganzen mit Skepsis gegenüber – verteidige die Pegidas aber, weil dieses undemokratische Verhalten, das manche Politiker und Medien an den Tag legen, einfach unter aller Kritik ist – obgleich ich selbst noch nicht einschätzen kann, wie Pegida demokratisch einzuordnen ist. Dass dieser Teil der Bevölkerung gegen vieles demonstriert, was in unserem Land schlicht und ergreifend falsch läuft, das muss man wahrnehmen, ohne Überheblichkeit, ohne verächtliche Anmerkungen.

Diese Menschen fühlen sich zum Teil belogen und betrogen – und sie werden es zum Teil ja auch. Auch das Unrechtsgefühl mag eine Rolle spielen. Eine Witwe muss zusehen, dass sie mit 800€ irgendwie über die Runden kommt – und alle ahnen, was die Flüchtlingspolitik kostet – aber das wird nicht gesagt oder in Halbwahrheiten stückchenweise preis gegeben. Es gibt manche, die gerade in der Flüchtlingsarbeit helfen, aber im Stich gelassen und desillusioniert werden, weil man hilfsbereite Laien von offizieller Seite aus ins offene Messer laufen lässt. Und das macht dann natürlich die Runde. Dass es Missbrauch des Asyl gibt – alle ahnen es, Politiker wissen es – aber es wird nicht gesagt – und jetzt hört man, dass zum Beispiel der Staat Eritrea das ausnutzt (ich hatte es schon wiederholt im Blog – allerdings hatte ich das aus verschiedenen Infos erschlossen), um Devisen ins Land zu bekommen. Woher kommen die ganzen Tunesier – es geht dem Land – wie man in den Nachrichten hört, doch verhältnismäßig gut! Und das merkt jeder Mensch, auch der einfach gestrickte Denker, dass da irgendwas nicht stimmt. Aber die Politik weiß das natürlich auch – predigt: Willkommenskultur, Willkommenskultur, Willkommenskultur – aber die Menschen sind nicht so doof, wie man es sich in den politischen Etagen so denken mag.

Wir müssen Flüchtlingen helfen so gut es geht, damit sie hier menschenwürdig untergebracht werden – und vor allem: Politik und Medien müssen ehrlich werden. Müssen die Schwierigkeiten, die man mit Volksgruppen hat, benennen – und nicht erst dann darüber reden, wenn wieder einmal Muslime aus Tschetschenien christliche Flüchtlinge drangsalieren usw. Oder darüber reden, wenn es offensichtlich ist, dass irgendwelche Flüchtlingsgruppen gegen andere kämpfen, weil sie schon im eigenen Land nicht miteinander klar kamen. Muss darüber reden, dass es junge Männer gibt, die nur darauf aus sind, das Schlaraffenland zu genießen, samt Frauen – aber weiter nichts dazu tun wollen. (Dass sie nicht arbeiten dürfen, hat seinen Grund – man möge nur einmal die Zeit anschauen, in der das politisch beschlossen wurde.) Dass das Drogenproblem riesig ist – und mafiöse Strukturen entwickelt wurden usw., dass von manchen Islamisten die dummen Ungläubigen dazu benutzt werden, ihren Feldzug gegen diese selbst zu finanzieren. Das muss gesagt werden, öffentlich diskutiert werden. Problemlösungen müssen öffentlich diskutiert werden und das Nennen der Probleme darf nicht gleich als rassistisch, fremdenfeindlich, nazi usw. deklariert werden. Es sind Probleme in Massen vorhanden – und das ahnt jeder irgendwie und erlebt es sogar selbst im Leben. Und da kann Politik nicht hergehen und sagen: Haltet den Mund! Sie kann es. Aber die Menschen lachen sich dann inzwischen nur einen Ast oder ärgern sich maßlos darüber. Und das ist auch gut so. Wir leben in einer Demokratie.

Meine Angst ist nur: Wenn aufgrund der Arroganz mancher Politiker sich die Menschen gar nichts mehr sagen lassen, dann sind sie sehr empfänglich für Demagogen. Von daher: Haltet die Bürger nicht für doof, sondern arbeitet mit ihnen zusammen – aber nicht, indem ihr sie als Befehlsempfänger anseht, sondern als mündige Menschen.

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Schweighöfer will ein Weihnachten ohne Pegida – http://www.spiegel.de/panorama/leute/schweighoefer-aeussert-sich-auf-facebook-zu-pegida-a-1009795.html Dann soll er halt nicht hingehen. Ich tue es ja auch nicht. Das hat 50.000 Likes? Das heißt: 50.000 wollen ihn dort nicht sehen? Manche Infos muss man einfach nur belächeln.  Oder ist das eine Aufforderung an die Medien, nicht mehr darüber zu berichten? Dann ist das äußerst ärgerlich.

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Deutsche wollen auch Sonntags einkaufen gehen: 1/3 = die Deutschen. So kann man Informationen auch verpacken. Vielleicht hätte man sagen sollen: Die Deutschen wollen nicht einkaufen gehen am Sonntag: 2/3: http://www.welt.de/wirtschaft/article135605189/Deutsche-wollen-auch-am-Sonntag-einkaufen-gehen.html

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Mörder flieht

Samstag, Dezember 20th, 2014

Was hat ein gefährlicher Mörder, durch die Polizei auf einen Weihnachtsmarkt geführt, dort zu suchen? Nun sind alle in heller Aufregung: Nur nicht ansprechen – Polizei rufen… http://www.welt.de/regionales/nrw/article135579292/Gefaehrlicher-Moerder-fluechtet-von-Weihnachtsmarkt.html Natürlich hat auch ein Mörder Gefühle und hat Sehnsucht nach einem Weihnachtsmarkt – aber auf Kosten der Sicherheit? Vieles in unserem Land ist schon äußerst kurios – und gefährlicher Leichtsinn.

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Alles Nazis

Mittwoch, Dezember 17th, 2014

Was mir an Pegida gefällt, ist, dass dieses Totschlagargument, das ist Nazi, der Vergangenheit Menschen nicht mehr einzuschüchtern scheint. Die Meinungselite konnte es sich in der Vergangenheit leicht machen: Da äußert einer eine unbequeme Meinung – und sofort wurde er als Nazi abgestempelt und die Menschen distanzierten sich von ihm und er selbst wagte nicht mehr, seine Meinung zu äußern. Dieses einfache, wirksame aber undemokratische Mittel wirkt wohl nicht mehr. Menschen wollen Argumente – und keine Diffamierungen. Das bedeutet: Pegida zeigt, wir kommen so langsam in der Demokratie an – ob freilich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst demokratische Ambitionen haben, will ich damit nicht gesagt haben. Und all diejenigen, die Menschen mit anderer Meinung als Nazis, als Rechtsextreme, als Fundamentalisten, als Stammtischleute, als Nestbeschmutzer, als Rattenfänger usw. usw. bezeichnet haben, müssen langsam umdenken und lernen, Argumente zu gebrauchen.

Und mir gefällt, dass sich auch Intellektuelle differenziert zu all dem äußern und nicht mehr nur gebrift den altbekannten Einheitsbrei formulieren.

Es gibt mehr als nur Schwarz-Weiß.

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Nachdem Meinungselite nun versucht hat, die Pegidas zu diffamieren, merken sie, dass das keinen Erfolg hatte. Nun kommt Stufe 2: Man will mit ihnen reden und bedauert, dass die Pegidas sich nicht an runde Tische begeben. Das ist auch noch zu früh. Denn diese Runden Tische sollen nichts anderes, als die Pegida auf diese Weise unter den Tisch zu drücken. Es geht noch nicht um Augenhöhe. Von daher tut die Pegida gut daran, sich noch nicht an Runde Tische zu begeben.

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Werner Patzelt in den Tagesthemen vom 15.12.2014 stellt es klar dar: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-3375.html (ab Minute 9:30): Politik sollte eine Diskussion mit der Bevölkerung beginnen…

Danach der Kommentar von Florian Meesmann. Auch er sieht es richtig.

Nur: Die Parteien dazu zu bringen, sich auf die Bürger einzulassen – ob das Gehör findet? Sie wollen den Bürger erziehen – doch nicht mit ihm reden, wenn er gegen ihre Meinung eingestellt ist. Auf die kommunalen Politiker kommt eine große Aufgabe zu – einmal müssen sie die Vorgaben der Bundespolitik erfüllen – und gleichzeitig an der Basis argumentieren.

Auch hier gibt es Kritik an der Politik: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135316986/Die-Pegida-Wutbuerger-sind-mehr-Mitte-als-Mob.html

Da Politiker nicht alles machen können, muss man sie auch in Schutz nehmen. Und das ist auch nicht ihre Aufgabe. Aber: Wo der Hase im Pfeffer lag ist, dass Diskussion nicht erwünscht war. Man versuchte die Bürger zu erziehen und zu einer Willkommenskultur zu zwingen – und das durch Verschweigen der Probleme. Meine Intention ist schon immer: Fakten klar auf den Tisch legen, Erfolge wie Probleme, Wege, die man zu gehen versucht auch als solche zu kennzeichnen und nicht als Weisheit letzter Schluss. Auch deutlich zu machen: Wir haben gepennt – wir haben die ganzen vergangenen Jahre alles verpennt – wir wurden selber überrascht – wir haben nun selber keine Ahnung, wie es weiter gehen soll: Welche Ideen gibt es? Das Gute ist, dass genau das in den letzten Monaten vermehrt geschieht – eben auf lokaler Ebene – und das dauert, bis sich das herum spricht. Aber: die Lokalpolitiker sind auch nicht frei – eben weil die große Politik es verpennt hat – und nun müssen andere es ausbaden. Jeder weiß: Wir dürfen es nicht die Flüchtlinge ausbaden lassen, was die Politik versemmelt hat. Aber wie kann man weiter gehen? (Meine Vorschläge zum Thema, die ich seit langer Zeit im Blog wiederholt äußerte, will ich nicht alle wiederholen.)

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Der Spiegel ist witzig! http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50990508.html Er titelt: “Mekka Deutschland. Die stille Islamisierung”. Haben die Pegida-Leute hier ihre Argumente gefunden? Was 2007 galt – gilt heute nicht mehr, weil es nicht mehr gelten darf. Ich finde das sehr interessant, dass man 2007 noch anders über den Islam reden durfte als heute (zumindest erschließe ich das aus diesem Cover) – aber damals war es dennoch schwieriger, den Islam insgesamt zu kritisieren. Oder anders gesagt: Man hatte noch mehr Angst, es zu tun, weil es nur Einzelne taten, die leichter zur Zielscheibe werden konnten. Heute tun es mehr, wobei die Hauptakteure es auch nicht leichter haben.

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Was die Pegida-Leute allerdings tun müssen, das ist, die Weltanschauung von Nationalsozialisten bzw. eine Unterwanderung durch Nationalsozialisten mit allen legalen Mitteln zu verhindern suchen.  Und das muss auch immer wieder öffentlich kommuniziert werden, damit sich die unmenschliche Weltanschauung nicht breit macht – und auch dazu führt, dass sich nationalsozialistische Ideologen trauen, zugewanderte Menschen in Gefahr zu bringen. Denn das wäre der höchstmögliche Gau, wenn der Boden für ideologische Verbrecher bereitet werden würde. Es gilt, die Unzufriedenheit der Menschen zu bündeln und konstruktiv zu fokussieren. Und damit haben die Verantwortlichen von Pegida eine Aufgabe übernommen, die schier unmöglich zu lösen ist. Ob sie es hinbekommen? Zu wünschen ist es.

Der Brand neulich bei Nürnberg – da bin ich gespannt, was die Ermittlungen ergeben. Wenn ich recht sehe, ist das A verräterisch geschmiert worden.

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“Christen sollten den Islam nicht anklagen” sagt EKD Bedford-Strohm, denn Millionen Muslime leben in Deutschland friedlich. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/ekd-chef-christen-sollten-muslime-nicht-anklagen-90499/ Was würde Abdel-Samad dazu sagen? Schön, dass sie friedlich leben – aber das liegt nicht am Islam.

Und was sage ich? Klagen wir den Islam nicht an, sondern fordern wir Muslime freundschaftlich dazu auf, eine neue Koran- und Ahadith-Hermeneutik zu entwickeln, damit der Islam durch die neue Hermeneutik ein menschliches Antlitz bekommt und nicht durch Islamisten geprägt wird. Und zur neuen Hermeneutik gehört als Ziel auch: Dass Muslime mit allen Menschen guten Willens zusammenarbeiten und nicht die Ummah über die Gemeinschaft mit anderen Menschen stellen. War das schon eine Islam-Anklage?

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Noch einen Aspekt zum Justizminister Maas, der süffisant (wie in der Tagesschau vom 16.12. zu sehen) sagte, dass die Werte der Pegida eben in der Flüchtlingsfrage nicht den Werten des christlichen Abendlandes entsprechen würden… Aber Dummheit entsprach auch nie den Werten des Christentums – auch wenn manche Christen entsprechend einzuordnen sind, klar. Christen suchen Lösungen für Probleme, versuchen Fragen zu beantworten, aber nicht, sich von den Problemen unterbuttern zu lassen und zu allem Ja und Amen zu sagen, was der Herr Justizminister wohl in dieser Frage erwartet. Und weil sich Christen aktiv in allen sozialen Fragen engagieren, finden sie auch Lösungen und sind entsprechend innovativ.

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Abdel Samad hat einen guten Artikel geschrieben: http://www.zeit.de/2014/39/islam-religion-krieg Es geht um die islamistischen Gruppen und darum, dass der Islam eine neue Theologie entwickeln muss – also das, was ich auch immer sage, nur unter dem Begriff: Hermeneutik.

Aber: Die Überschrift und der Untertitel stimmen nicht mit dem Artikel überein: “Die neuen Religionskriege. Eine Theologie der Gewalt breitet sich aus. Sie bedroht den Westen, aber vor allem die Mehrheit friedlicher Muslime.”

Religionskriege klingt so, als würden die Religionen miteinander im Krieg liegen. Im Artikel ist zu finden, dass der militante Islam alles bekriegt. Und der Untertitel stimmt auch nicht, denn es heißt: Muslime müssen sich von der Theologie der Gewalt, von “autoritären Denkweisen des Islams” emanzipieren – die Theologie der Gewalt “hat mit dem Islam zu tun.”

Warum wurde diesem Beitrag eine solche irreführende Überschrift gegeben?

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Woher soll Mazyek es besser wissen – wenn es selbst Politiker nicht tun? http://islam.de/24447

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Mindestlohn

Montag, Dezember 15th, 2014

Betreuung von Senioren wird über die Maßen teuer werden, wenn der Mindestlohn tatsächlich auch für die ausländischen Pflegekräfte gilt: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/folgen-des-mindestlohns-wenn-pflege-zuhause-zu-teuer-wird-1.2264455-2 Es wird spannend: Müssen jetzt viele Senioren in die Seniorenheime? Ist die Politik dafür verantwortlich, dass alte Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, weil alles andere nicht mehr bezahlbar wird? Haben sie damit auch den Pflegekräften die Einnahmen genommen – also um ihnen zu helfen, ihnen die Lebensgrundlage genommen? Es soll ja solche Fälle geben: Vor lauter Liebe zu den Menschen alle ins Unglück stürzen.

Und noch eine Meldung zum Thema: http://www.welt.de/wirtschaft/article135333958/Wirtschaft-geschockt-von-Arbeitszeit-Ueberwachung.html

Ich bin gespannt, was sich letztlich herausstellen wird. Wenn Ideologen ohne Verstand agieren, dann kommt das große Lamentieren – wenn es denn nicht von oben herab verboten und streng geahndet wird. Aber vielleicht kommt es ja nicht so schlimm – und wenn, dass die Politik so vernünftig ist, möglichst schnell das Unrecht wieder rückgängig machen. Manchmal glaubt man an den Weihnachtsmann.

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Anonymous = neue Ideologie

Sonntag, Dezember 14th, 2014

Hier entsteht eine neue Ideologie, die versucht, die Hirne mit dem Begriff “Liebe” zu vernebeln. Dieser Clip hat eine Menge Religionsersatzfunktion, von der Sprache bis hin zu den Bildern – und sie lässt erschrecken, weil es Ansätze der Ideologien des letzten Jahrhunderts trägt und christlichen Glauben zu ersetzen sucht – wie diese auch, man muss nur auf die Bilder schauen (z.B. Jesus als Löwe von Juda = alte Metapher – man beachte die Aufnahme in Narnia – wie in den vorangegangenen Blogs zu sehen war). Eine Ideologiesierung von Anonymous ist auf längere Sicht gefährlicher als eine Islamisierung. Die Islamisierung unserer Gesellschaft hat keine Chance, wenn sie nicht mit Gewalt geschieht, weil die kulturellen Errungenschaften Europas doch sehr dominant in den Köpfen verankert sind. Aber Anonymous hat alle Chancen, die Herzen und Hirne zu ergreifen – vor allem, weil sie auch an den Hebeln der Macht sitzen – durch ihre Computerkenntnisse:

Greenpeace

Freitag, Dezember 12th, 2014

Greenpeace meint manchmal auch, es dürfe sich alles erlauben – so die Verschandelung von Nazca-Kulturdenkmälern: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greenpeace-entschuldigt-sich-fuer-aktion-an-nazca-linien-a-1007812.html Ist ja für einen guten Zweck.

Nein, auch gute Zwecke erlauben nicht alle Schandtaten. Und eine Frechheit ist, was in dem Artikel steht: Greenpeace habe erkannt, dass das nicht so gut war. Das ist nicht die Frechheit. Die Frechheit ist, “Man werde mit den Ermittlern kooperieren und sei `gewillt, faire und vernünftige Konsequenzen´ zu tragen.” Und: Man habe unterschätzt, wie sensibel die Angelegenheit sei.

Greenpeace ist nicht sensibel – was kulturelle Aspekte betrifft – erst dann, wenn kulturell interessierte Menschen aufmucken? Ideologen haben eben nur eines im Blick: Ihre Weltanschauung, ihr Ziel, komme was wolle wie auch immer durchzusetzen. Greenpeace entscheidet, welche Konsequenzen fair und vernünftig seien? Sie setzen sich über das Recht hinweg, sie verschandeln alte Kulturdenkmäler – und wollen dann noch bestimmen, welche Konsequenzen angemessen sind? Auch Umweltaktivisten können jedes Maß verlieren.

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Freude in der SPD+Medien haben es schwer+Braut sich zusammen

Dienstag, Dezember 9th, 2014

Da wird Freude aufkommen in der SPD, dass Clement aus der Partei ausgetreten ist und auch andere, unbekanntere, weil die SPD in Thüringen mit der Die Linke kungelt. Sie hofft inbrünstig, dass auch Sarrazin austreten wird, damit all diejenigen, die Bremsklötze zur Öffnung nach Die Linke sein könnten – und auch sonst unangenehm für die Genossen sind -, endlich still werden. http://www.sueddeutsche.de/politik/clement-tritt-aus-spd-aus-austrittserklaerung-im-wortlaut-1.360660

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Unsere Medien in Europa haben es schwer, weil sie immer stärker einsehen müssen, dass sie als vierte Gewalt im Staat von immer mehr Menschen nicht anerkannt werden: http://europenews.dk/de/node/87584 Überall machen sich Parteien selbständig, obgleich sie massiv von der medialen Öffentlichkeit und den etablierten Parteien bekämpft werden. Vox populi – vox Rindvieh – aber auch das Rindvieh kann sich emanzipieren und den elitären Gruppen die Hörner zeigen.

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Ja, was braut sich zusammen? Wirklich unerwartet? Nein. Wenn Politik (EU + Bund) nicht auf Probleme reagiert oder zu spät reagiert und ihr Versagen dadurch kaschieren möchte, dass sie anfängt, die Bürger erziehen zu wollen, und die Medien in das Horn blasen und die Bürger beschimpfen, die eine andere Meinung haben, dann kann man an den fünf Fingern abzählen, dass sich was zusammenbraut: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/gesellschaft/141208_proteste_islam_extremismus.php

Man schaue sich nur die Reaktion der Parteien gegen den CSU-Vorschlag an. Ein allgemeines Geschrei geht los, um ja nicht andere auf den Gedanken kommen zu lassen, eine Meinung zu vertreten, die die Meinungsmacher nicht lieben.

Das geht nach hinten los! Und wenn es Bürgerproteste gibt – dann finden die findigen Advokaten des Staates immer irgendein Haar in der Supe, um guten Gewissens diese Einsprüche aufheben zu können.

Leute, Leute – das fördert nicht das Vertrauen, das fördert Misstrauen, Ärger, Zorn über die Politik, die Bürger austrickst. Und wenn dann die Politik noch Hand in Hand mit Feinden des Staates zu gehen scheint (radikale Antifa, Graue Wölfe), dann kann man sich noch mehr vorstellen, dass Bürgern irgendwann die Hutschnur platzt.

Sie lassen sich eine Weile zurückdrängen. Aber irgendwann geht dem Gutmütigsten die Lust aus, sich zurückdrängen zu lassen. Übrigens sage ich das schon seit Jahren.

Wir sind das Volk – ist kein Spruch, der nur in die Geschichtsbücher gepresst werden kann.

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