Medien als Strategie eines Rufmörders? + Zensur fördert Willkür + Chinas Zensur in der Wissenschaft

Kann es sein, dass sich Medien von einem Rufmörder haben einspannen lassen – und überhaupt einspannen lassen? Eine spannende Frage (spiegel-plus): http://www.spiegel.de/spiegel/carsten-maschmeyer-ein-rufmoerder-vermarktet-seine-kampagne-a-1163552.html

*

In den USA versuchen dominante Unternehmen Zensur auszuüben: https://www.welt.de/wirtschaft/article167842554/Amerikas-Tech-Giganten-ueben-sich-in-Zensur-1-0.html

Die Folge wird sein, was ich neulich schon thematisiert hatte: Weltanschauliche Gruppen versuchen dann Parallelstrukturen zu errichten. Im Augenblick geht es den Rechten an den Informationskragen, weil die TechnologieUnternehmen eher links sind. Aber wenn die Stimmung kippt, dann kann es auch leicht gegen Linke gehen, gegen Kritiker dieser Mediengiganten. Im Augenblick eher pro Islam – wenn die Stimmung kippt, kann es schnell kontra Islam gehen. Und gegen Christen, die dem Mainstream entgegenlaufen, kann es allemal gehen. Das heißt: Wenn keine Rechtssicherheit besteht, sondern irgendwelche PrivatUnternehmen – und seien sie noch so groß – meinen, sie müssten die Bevölkerung politisch gängeln, dann haben wir nichts als Willkür. Und die Demokratie ist vor lauter Kampf gegen Nichtdemokraten zerstört.

Von daher ist mancher Jubel linker Gruppen verfrüht. Die ZensurKrake kann auch sie umgreifen.

*

Chinas langer Arm erreicht die westliche Wissenschaft: Zensur! Man darf sich nicht beugen – auch wenn die Anti-Demokraten von links kommen: https://www.welt.de/kultur/article167841736/Universitaet-Cambridge-beugt-sich-Chinas-Zensoren.html

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Europa und Machtpolitik Erdogans

Europa darf sich nicht der Machtpolitik Erdogans ausliefern. Das sind alles Versuche auszutesten, wieweit er gehen kann – und das testet er seit Jahren. Und immer wieder fallen die Europäer auf seine Leimrute herein.

Ein neuer Höhepunkt sind die unsäglichen Auslieferungsgesuche – die nun einem Dichter, Dogan Akhanli, der im Ausland wohnt, an den Kragen gehen möchte.

Erdogan und seine Handlanger bzw. Steigbügelhalter wollen Kritiker verunsichern, mundtot machen aus Angst sollen sie schweigen, Exempel sollen statuiert werden – und warum helfen die Spanier ihnen dabei? Sind sie auch schon zu den Steigbügelhaltern übergelaufen?

Man kann einem solchen türkischen Staat, der in die Diktatur abrutscht, keine Menschen mehr ausliefern, die aus politischen Gründen verfolgt werden. Von daher tut Gabriel Recht: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dogan-akhanli-sigmar-gabriel-will-auslieferung-in-tuerkei-verhindern-a-1163632.html

Nachtrag: Dogan Akhanli ist unter Bedingungen erst einmal frei: http://www.tagesschau.de/ausland/akhanli-freilassung-101.html

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Nun werden weniger Menschen ertrinken + Flüchtlinge ansiedeln + Hilflosigkeit + IslamistenAnschläge

Das ist ja schon interessant, dass einer, der sich für die Rettung von Migranten/Flüchtlingen auf dem Mittelmeer einsetzt, zugibt, dass durch die restriktive Politik Libyens weniger Menschen ertrinken werden, weil sich weniger aufs Mittelmeer wagen. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass er das gesagt hat. Damit zeigt sich, dass zumindest dieser „Retter“ selbst davon ausgeht, dass die Handlungen der NGOs zweifelhaft waren: http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/2620565_Sea-Eye-Sprecher-kritisiert-libysches-Vorgehen.html

Hans-Peter Buschheuer, Sprecher der privaten Seenotrettungsorganisation Sea Eye kritisiert die repressiven Maßnahmen gegen private Seenotretter durch Libyen als unrechtmäßig. Er geht jedoch gleichzeitig davon aus, dass dadurch weniger Menschen flüchten und ertrinken werden. „Es wird jetzt erfolgreich verhindert, dass die Menschen aufs Wasser gehen und die Flucht wagen. Das bedeutet natürlich auch, dass weniger Menschen ertrinken“, sagte Buschheuer der Passauer Neuen Presse.

*

Es ist schön, dass Uganda Flüchtlinge ansiedelt. http://www.focus.de/politik/videos/1-2-millionen-menschen-uganda-nimmt-so-viele-fluechtlinge-wie-moeglich-auf_id_7474631.html

Auch Kenia nimmt sehr viele Flüchtlinge auf – und der Libanon. Die Türkei auch. Man denke an Jordanien. Und dann schaue man einmal, ob diese Länder wirklich für Europa Vorbild sein können. Die Situation ist jeweils eine andere, von daher nicht zu übertragen. Uganda hat, wie das Beispiel zeigt, eben viel Land und bekommt vom Ausland Geld für seine Flüchtlingsansiedlung. Kenia ist nicht besonders glücklich über die Situation, die Flüchtlinge selbst haben zum Teil eine eigene Stadt entwickelt – die Kenia auflösen wollte, weil sie unkontrollierbar ist. Was ist aus dem Plan geworden? Intensivere Finanzierung aus dem Ausland, damit die Stadt bleibt? Der Libanon – wie sieht es für die Flüchtlinge im kommenden Winter aus? Wollen wir solche Verhältnisse – dass Flüchtlinge gegen alle Menschenwürde bei uns irgendwie leben können? Meine Intention: Man muss die Flüchtlinge möglichst nah an ihrem Heimatland massivst unterstützen. Den Länder, die sie aufnehmen, alle mögliche Hilfe zukommen lassen und darauf dringen, dass die Fluchtursachen beseitigt werden, damit sie wieder zurück können. Ich weiß – und hatte das schon häufig: Das ist das Problem – die Fluchtursachen zu beseitigen, weil sie vielfach mit dem Herrschaftssystem verbunden sind. Aber darum müssen Länder eben länger und intensiver unterstützt werden.

*

Wie hilflos alle humanen Aktionen sein können, sieht man an den Zuständen im Jemen: http://www.spiegel.de/video/buergerkrieg-im-jemen-cholera-breitet-sich-rastant-aus-video-1790238.html

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit sterben die Menschen in einer großen Zahl. Muss man sich damit abfinden? Darf man sich damit abfinden? Als Christ muss man zu beidem die Antwort geben:

Nein!

*

IslamistenAnschläge in Nigeria. Zahlreiche Tote: http://www.tagesschau.de/ausland/anschlag-nigeria-119.html

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com

Flüchtlinge/Migranten

Die Flüchtlings/Migrantenfrage muss bekanntlich neu und grundsätzlich durchdacht werden – Rücksicht nehmend auf die Realität in den EU-Staaten, gegen die Träumereien von manchen Gruppen und auch Politikern. Denn diese Träumereien treiben die EU auseinander. Ich denke, dass die Politik so langsam richtige Wege geht – aber dann doch wieder ein paar Schritte zurück macht (s. Merkel). Europäischen Staaten die Souveränität absprechen, funktioniert einfach nicht. Libyen sperrt seine Gewässer für NGOs wahrscheinlich auf Druck der EU. Aber: Es ist bitter notwendig, dass die Verhältnisse für Flüchtlinge/Migranten in Libyen menschenrechtskonform werden! Seehofer zu recht zum Thema Migranten (bis auf das Thema Obergrenze… – Details will ich nicht schon wieder darlegen: http://www.focus.de/politik/videos/realitaet-in-deutschland-2017-seehofer-im-interview-abschiebung-von-migranten-fast-unmoeglich_id_7460017.html

Zudem: wenn wir schon nicht in der Lage sind, Menschen in unserem Land menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen, sollten wir aufhören mit großtönenden Worten: http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/endstation-strassenstrich-in-frankfurt-prostituieren-sich-auch-maennliche-fluechtlinge_18099385.htm

Auch das hier: EU von heute – wenn kein einheitliches System vorhanden ist, wird die Weiterreise immer waghalsige Seiten zeigen – sie kommen dann aufgrund der offenen Grenzen nach Deutschland – von wo auch immer, ob man irgendwo in Brüssel eine Quote vereinbart oder nicht – man denke an die Migranten/Flüchtlinge, die im Baltikum untergebracht waren: http://www.focus.de/politik/deutschland/rosenheim-immer-mehr-migranten-fluechten-im-gueterzug-nach-deutschland_id_7462455.html

Aber es kann kein einheitliches System kurzfristig errichtet werden, denn die Länder dürfen Migranten nicht besser behandeln als die Einheimischen – das gäbe nur Mord und Totschlag. Italien, Griechenland usw. sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie besonders viel Geld übrig hätten, um selbst die eigene Bevölkerung angemessen zu versorgen.

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Verhaftung eines Menschenrechtlers in Italien wegen Ersuchen Chinas?

In Italien wurde ein MenschenrechtsAktivist verhaftet, weil China das so wollte? https://www.igfm.de/news/article/china-veranlasst-verhaftung-eines-deutschen-menschenrechtlers/

So langsam versteht man: Chinas Regierung  hat sich aufgeplustert, wurde gegen Trump hochgespielt – und sind das nun die Früchte davon?

China tritt Menschenrechte mit Füßen. China hat Tibet annektiert. China beutet weltweit Menschen massiv aus – und es regt sich so gut wie kein Widerstand. Und dann reicht auch noch der lange Arm Chinas gegen die Menschenrechte bis nach Italien?

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Lebensschutz ist nicht rechts

„Lebensschutz ist nicht rechts“. Eine notwendige Darlegung von Bordat http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Lebensschutz-ist-nicht-rechts;art310,180865

Der gesamte Beitrag ist zu lesen – die Argumentation, deren Fazit lautet:

Also: Die Motive für den Lebensschutz mögen vielfältig sein, die überzeugendsten basieren auf der biblischen Anthropologie und der daraus resultierenden christlichen Ethik. Dabei geht es nicht um den Tod des Volkes, sondern um das Leben des Menschen, nicht gegen die Frau, sondern für das Kind. Die Grundidee des christlichen Lebensschutzes lautet schlicht: Jedes Leben ist heilig, würdig, schützenswert. Dafür öffentlich einzutreten, ist nicht rechts, sondern ein gutes Recht.

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Angriffe gegen Schwule und Lesben + Gender

Muss man Prophet sein, um zu sagen, dass solche Angriffe auf Schwule und Lesben weiter zunehmen? Es ist noch nicht klar, ob sie wirklich zunehmen oder nur vermehrt zur Anzeige gebracht werden. Aber „Berlin“ vor allem – lässt hellhörig werden, dass leider Erstgenanntes zu erwarten ist http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwule-und-lesben-behoerden-registrieren-mehr-homophobe-straftaten-a-1161925.html

*

Ich hatte neulich den apologetischen Beitrag der Gender-Fan*innen, die versuchten, gegen Schwarzer und co. zu argumentieren, im Blog: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/08/05/gender-auseinandersetzung-psycholyse-akademikerkult/

Schwarzer hat reagiert – aber leider erfahren wir online nicht, wie. Aber die Kommentare sind doch schon mal klasse: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2017-08/alice-schwarzer-gender-forschung-kritik

Nachtrag: Der Beitrag von Alice Schwarzer: http://www.zeit.de/2017/33/gender-studies-judith-butler-emma-rassismus?

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

Schlepperunwesen

Diesem kriminellen Schlepperunwesen muss die UN Paroli bieten. Schlepper sind eine riesige Gefahr – nicht allein für die einzelnen Menschen – aber für die vor allem. Manche, die es geschafft haben, loben freilich diese Kriminellen – aber man darf ihnen keinen Raum bieten. Was hier sichtbar geworden ist – das ist ja nur die Spitze eines Eisbergs, von dem wir zufällig etwas mitbekommen haben. http://www.tagesschau.de/ausland/iom-schlepper-101.html

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

EKD fördert Migrantenrettung + Abschiebungen nach Afghanistan + Unrechts-Abschiebungen + Keine Fragen zu Flüchtlingen + Wahlen in Seniorenheimen – geheim und frei?

Vermutlich bekommen helfende Organisationen in unserem Land viel Geld dafür, dass sie sich um Flüchtlinge und Migranten kümmern. Auch die EKD – und sie gibt Geld aus, um helfen zu können. Ich vermute allerdings, dass es den Beteiligten nicht darum Geld geht, Geld zu scheffeln, sondern sie haben diese Gesinnung: Sie meinen, damit wirklich Gutes zu tun. Und sie tun es auch, so lange die Staaten nicht zu einer Lösung gelangen, die menschenrechtskonform ist.

Das ist ja das Schlimme, dass die Regierungen nicht in der Lage sind, schneller zu agieren. Kirchen wie andere müssen in diese Grauzone um der leidenden Menschen Willen einspringen. Aber es wird vermutlich (wenn es nicht nur Wahltaktik ist) hoffentlich bald geändert werden. Die Regierung signalisiert es vorsichtig, Macron tut es, Italien forciert es, die östlichen EU-Staaten tun es ebenso. Und dann, wenn eine menschenrechtskonforme Lösung gefunden wurde,  können auch solche Einspring-Hilfen wieder eingestellt werden. Es wäre gut, wenn die Helfer die Staaten darin unterstützen würden, realistische Lösungen zu finden und sie nicht torpedieren, weil sie Vorstellungen haben, die unrealistisch sind. Ob die EKD-Verantwortlichen das machen, das kann ich nicht sagen. http://www.achgut.com/artikel/ekd_foerdert_das_rettungsunwesen_auf_dem_mittelmeer

*

Der Beitrag über die Abschiebungen nach Afghanistan in der Tagesschau am 10.8. war wieder besonders klasse, weil man daran die Manipulierung der Zuschauer sehen konnte. Immer dann, wenn der Sprecher begann, neutralere Sichtweisen darzustellen, wurden Bilder gezeigt, die den Terror zeigen. Dieser Beitrag ist ein Musterbeispiel für versuchte Manipulation, sollte also auch in der Journalistenausbildung gezeigt werden. Hier der Artikel, aber es ging um den Fernseh-Beitrag: http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-lagebericht-101.html

Interessant fand ich wieder, dass das Wort Zynismus oder zynisch in solchen Kommentaren immer wieder eine Rolle spielt. Jemanden in ein unsicheres Gebiet abzuschieben, sei zynisch…

*

Ich bin für Abschiebungen. ich habe das schon häufig geschrieben. Ich bin – und das habe ich auch schon häufig geschrieben – gegen Abschiebungen von Menschen, die integriert sind, die großen Eifer zeigen, sich integrieren zu wollen. Diese Menschen abzuschieben ist himmelschreiendes Unrecht und in dieser Hinsicht wäre ich auch für massive Einmischung der Kirchen mit Blick auf Kirchenasyl. Nur um die Statistik zu verschönern sollte man gerade diese, die harmlos sind, die auch eben immer greifbar sind, weil sie geregelter Arbeit oder Ausbildung nachgehen, in Ruhe lassen. Und solche Filme wie der der Tagesschau, die jegliche Abschiebungen madig machen, verhindern den gerechten Protest gegen ungerechtfertigte Abschiebungen. Menschen, die kriminell geworden sind, die als Gefährder eingestuft werden, die überhaupt keine Absicht haben, sich zu integrieren und Menschen unseres Landes schaden, denen sollte man die Tür weisen, denn sie wollen eigentlich nicht in unser Land. Ohne wenn und Aber. Ich kenne das Pro und Contra, die Frage, wie soll man Integrationswillige von denen unterscheiden, die es nicht sind – ich habe es ja auch schon häufig dargestellt – aber es ist notwendig, dass wir an dieser Stelle den Mund aufmachen und diese ungerechtfertigten Abschiebungen gesellschaftspolitisch diskutieren. Man darf Unrecht nicht einfach zusehen.

*

Man darf Schulz alles fragen – nur nichts zum Thema Flüchtlinge. Diese Aussage erbost Schulz, aber dass die AWO – oder ein Mitarbeiter der AWO – dieses Motto ausgab, verwundert nicht. Man darf nun vermuten, warum: Vielleicht hätte Schulz von manchen Alten etwas zu hören bekommen, wofür man sich dann bei der AWO geschämt hätte? Also: Lieber Deckel auf den Topf.

Dürfen die Alten in Seniorenheimen eigentlich frei wählen? Denn mancher Deckel sollte nicht auf den Topf gepresst werden, damit er nicht explodiert. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/martin-schulz-jena-lobeda-mehrgenerationenhaus-fluechtlinge

Da stellt sich mir grundsätzlich die Frage: Wie wählen eigentlich Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen? Geheim und frei?

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

 

Kenia, Südsudan, Türkei, Palästina + Meinungsfreiheit für Flüchtlinge in unserem Land

Hoffentlich bleibt es in Kenia bei diesen Zwischenfällen und weiten sich nicht aus. Zumindest hört man im Augenblick nichts darüber: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kenia-beobachter-sehen-keine-wahl-manipulation-15145373.html

*

Gabriel ist im Südsudan gewesen. Und wie man in der Tagesschau vom 10.8. erfahren konnte, hat die UN sich noch nicht über ein Waffenembargo gegen die südsudanesischen Menschenverächter einigen können. Leider wurde nicht gesagt, wer was warum verhindert.

*

In der Türkei wurden wieder zahlreiche Journalisten verhaftet. In diesem Zusammenhang möchte ich hinweisen auf: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/

*

Es mag für viele in unserem schönen und sicheren Mitteleuropa unverständlich sein, dass Menschen, die den Gewalttaten in anderen Ländern, den Unfreiheiten anderer Religionen entflohen sind, sich nicht freundlich gegenüber diesen Ländern und Religionen äußern. Ein Beispiel ist die Palästinenserin, die Christin geworden ist: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5001245,00.html

Auch in unserem Land gibt es Menschen, die wirklich bei uns Zuflucht gefunden haben, die nicht besonders gut auf die Religion zu sprechen sind, der sie entflohen. Und hier wird ihnen dann zumindest durch manche Medien und politischen Aktivisten der Prozess gemacht, weil sie sich ungebührlich gegenüber dieser Religion geäußert haben? Sie lassen sich nicht den Mund verbieten, weil sie eben schlimme Erfahrungen gemacht haben und aufgrund dieser hellsichtig geworden sind. Dazu gehören neben vielen Unbekannten Bassam Tibi und Sabatina. Müssen wir in einem Land, in dem man angeblich seine Meinung sagen darf – und ich möchte es glauben, dass man es noch darf – wirklich darüber diskutieren, ob diese Menschen, die solchen gewalttätigen Strukturen entflohen sind, ihre Meinung sagen dürfen? Auch dann, wenn ihre Worte härter ausfallen als es unsere zartbesaiteten mitteleuropäischen Trommelfellen lieb ist, kann man sie nicht verstehen?

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html