Strafen, Strafen, Strafen + PoGrabscher: Spanier verprügelt Iraner

Sexismus-Debatte: Barley fordert Strafen – zum Beispiel gegen Hand aufs Knie legen. Da das Hand aufs Knie legen eine Machtfrage ist, würde ich auch das Hand auf Arm legen, was man in den DiskussionsShows im TV manchmal beobachten kann, bestrafen. Irgendwann wird auch das Anschauen von Frauen bestraft – sagen wir besser: den schnellen Blick, der von Männern gewagt wird. Darum haben die Smartphoner auch immer den Blick nach unten, damit sie ja nicht in Gefahr kommen, eine Frau/einen Mann anzuschauen. http://www.tagesschau.de/inland/nahles-barley-sexismus-101.html

Es ist eine Frage der Gesinnung, der Selbstbeherrschung usw…. – nicht eine Frage des Gesetzes. Man kann nicht alles auf der zwischenmenschlichen Ebene durch Gesetze regeln. Allein die Vorstellung ist absurd. Es gehört sich nicht, andere anzutatschen – überhaupt nicht. Aber es gibt Menschen, die übertreten die Grenze – und das bei Mann und Frau – weil sie einfach solche Menschen sind. Vielleicht sollte man sie in Erziehungslager stecken – oder modern gesagt: Einer Therapie unterziehen. Aber ich denke, das geht auch denen zu weit, die irgendwelche Strafen in den Blick nehmen. 200€ Hand auf Knie legen, Sozialdienste in einem Frauenhaus für die Aussage „Die kann das nicht“…

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Ein Spanier soll einen Iraner verprügelt haben, der seiner Cousine an den Po gegrabscht haben soll: http://www.focus.de/regional/muenchen/bundespolizeidirektion-muenchen-bundespolizeidirektion-muenchen-fuehrte-po-grapschen-ins-krankenhaus-bundespolizei-leitete-ermittlungen-ein_id_7747981.html

Strafe kommt stante pede. Das meint Barley nicht. Sie will eher juristisch vorgehen. Allerdings: Die SPD muss unbedingt dafür sorgen, dass mehr Richter eingestellt werden. Es gibt jetzt schon zu wenige. Sonst haben wir Selbstjustiz. Auch gegen PoGrabscher.

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Gewalt gegen Frauen: Kinderprostitution + Fortschritte in Tunesien + Übergriffig: Beruf/Privat trennen

Karo e.v. kümmert sich um Prostituierte und Kinder im deutsch-tschechischen Umfeld: http://www.focus.de/regional/sachsen/schutz-in-plauen-wegsehen-ist-keine-option-jaehrlich-werden-1-million-kinder-sexuell-ausgebeutet_id_7729884.html

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In Tunesien scheint sich ein Umdenken anzubahnen (vom 17.8.): https://www.heise.de/tp/features/Tunesien-Praesident-gegen-islamische-Dogmatiker-3806128.html

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Interessant, was hier berichtet wird: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/harvey-weinstein-lupita-nyong-o-schreibt-ueber-sexuelle-belaestigung-durch-weinstein-a-1173811.html

Bedeutet die Schauspiel-Ausbildung in gewisser Weise die Hemmschwelle in Fragen der Sexualität herunterzusetzen – wie auch bei anderen Berufen notwendig?

Um so bewundernswerter ist es, wenn Menschen klar trennen können zwischen Beruf und Privat. Und da, wo manche es nicht können, da wird es übergriffig.

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Fall Weinstein – vieles ins Rollen bringen

Der Fall Weinstein scheint vieles ins Rollen zu bringen. Und das ist gut so, dass Frauen die Angriffe nicht mit sich allein ausmachen müssen, sondern eben das auch anprangern. http://www.spiegel.de/panorama/leute/metoo-schwedische-aussenministerin-berichtet-von-sexuellen-uebergriffen-a-1173631.html

Vermutlich wird noch so mancher, der sich dominant wähnte, vom hohen Sockel geholt. Es wäre gut, wenn das künftige Taten verhindern würde.

Und auch das hier: http://www.spiegel.de/karriere/fall-harvey-weinstein-deutsche-schauspieler-berichten-ueber-sexuelle-uebergriffe-a-1173153.html

Es ist gut, wenn das auch tiefer in den Alltag der Gesellschaft dringen würde, dass Frauen darüber reden.

Diese Erniedrigungen von Frauen hat Jesus schon angeprangert. Vor 2000 Jahren! Mit Händen und Augen Frauen erniedrigen…: Matthäus 5,27-30. Die Hand kann man ja beherrschen – aber die Augen auch? Es bedarf also der Erneuerung des Menschen durch Gott. Das wäre ein weiteres Thema…

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Sexismus + Bondage

Nun ja, manche mögen Komplimente, manche mögen sie nicht. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/feminismus-in-der-sackgasse/

Ich kann mich daran erinnern, dass es eine Zeit gab, in der Frauen es nicht mochten, dass man ihnen die Tür aufhält. Eine hatte mich aus diesem Grund angepflaumt: Kann ich auch selber, Tür öffnen. Dann ließ ich es. Bis mich wieder eine gegrummelt hat: Sowas Unhöfliches! Seitdem mache ich, was ich für richtig halte: Wie Männern, so halte ich auch Frauen die Türe auf. Nun ist das mit den Komplimenten auf der Bühne etwas anderes: Frau könnte sich fragen: Wenn er sagt, ich sei adrett – oder was auch immer – nimmt er mich ernst? Denkt er: Schön – aber blöd? Kann ich sie mit Komplimenten ausknocken? Ich würde als Mann solche Komplimente auch lassen, weil sie in einer Diskussion unangemessen sind. Interessant fände ich, wie ein Mann reagieren würde, wenn eine Frau ihm in einer öffentlichen Diskussion Komplimente machen würde. Zumindest wäre die mediale Aufmerksamkeit immens.

(Nachtrag: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/sawsan-chebli-war-es-doch-ganz-anders/ )

Ärgerlich finde ich, dass sich hierüber mediales Gedöns ergibt.

Aber die Gewalt gegen Frauen, die sich zum Beispiel im Extrem-Bondage austobt – sie wird nicht thematisiert. Es gibt in unserer Gesellschaft extreme Gewalt gegen Frauen – aber die interessiert nicht. Warum nicht?

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Das andere Leben der Christen + Westen lässt Christen allein

Christen leben anders – als andere (denken): http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/die-klosterliche-lauterung-der-partygirls

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Der Westen lässt Christen, die Not leiden allein. Das wird schon lange so gesehen und auch beklagt. Nur müssen die Menschen der Welt einsehen: Der Westen gilt als christlich, ist es aber nicht mehr unbedingt. Anderes spielt eine größere Rolle. Werden Christen von Islamisten verfolgt – dann fragt man zuerst danach, wie es den Muslimen geht. Viele Teile der Kirche sehen es noch immer misstrauisch an, wenn man sich für verfolgte Christen einsetzt. Ausgewogenheit heißt die Devise, niemanden auf die Füße treten… – ich will nicht sarkastisch werden, darum schweige ich lieber.  https://de.catholicnewsagency.com/story/christen-im-nahen-osten-fuhlen-sich-verlassen-und-verraten-vom-westen-2434

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html und www.blumenwieserich.tumblr.com

Rassismus und Neonazis und Medien

In diesem Beitrag wird den Rassisten zu viel Macht eingeräumt – durch Reduktion. Man darf Rassisten und NeoNationalsozialisten keinen Raum geben – aber mit der Überschrift: „Wir lassen uns durch Neonazis Angst einreden“ – im Beitrag gerade das zu tun, ist nicht hilfreich. http://www.faz.net/aktuell/politik/pro-7-moderatorin-mo-asumang-ueber-fluechtlinge-und-neonazis-13793337.html

Und nun von Medien Propaganda zu fordern, damit Neonazis weniger Zulauf haben, ist auch nicht hilfreich. Denn die Leute sehen ja, wenn Medien und Realität nicht übereinstimmen. Die Welt ist nicht einfach, sie ist kompliziert.

Man sollte auch die Forschung berücksichtigen: Menschen haben Empathie. Sie sehen die Notleidenden. Aber: Sie können nichts dagegen tun, fühlen sich hilflos, ausgeliefert. Und dann schlägt die Empathie in Aggression um. Auch aus dieser Perspektive ist das, was hier von den Medien gefordert wird, kontraproduktiv.

Rassisten darf man keinen handbreit Raum geben. Wer Angst hat, gibt ihnen Raum. Dass Zugezogene Angst haben – ist verständlich, weil sie vielleicht entsprechende Erfahrungen gemacht haben oder sie befürchten, sich wehrlos fühlen, weil sie eher wehrlos sind. Sie fühlen sich ausgeliefert. Von daher muss die einheimische Bevölkerung ihre schützende Hand über die Zugezogenen halten – damit eben Rassisten keinen Raum bekommen, um ihr Menschen verachtendes Tun ausleben zu können.

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Sexuell konservativer

Man kann nur sagen, dass es gut ist, dass unsere Zeit sexuell konservativer geworden ist. Ebenso, dass manche an die Öffentlichkeit gehen, angesichts der Verletzungen, denen ihnen zugefügt wurden.

Man fragt sich zum Fall Weinstein aber: Warum eigentlich nicht früher? Man hat doch mitbekommen, dass die Zeit schon längst reif war.

Man denke an den Fall Polanski, Jimmy Savile, was auch immer im Kontext von Strauss-Kahn zu sagen ist, die „Überraschungsszene“ im letzten Tango von Paris, man denke an Bill Cosby und Woody Allen – sie wurden öffentlich diskutiert – all das waren keine Gründe, schon längst an die Öffentlichkeit zu gehen?

Und 2014 erschien dieser Beitrag: https://www.welt.de/kultur/kino/article128270731/Rollen-gegen-Sex-so-wild-treibt-es-Hollywood.html

Bei all diesen Beispielen, die ich genannt habe, weiß ich freilich nicht, was sich im Hintergrund abspielt, denn es sind manchmal Ikonen – die im Hintergrund doch, trotz öffentlichen Aufschreis – Zustimmung und Unterstützung bekommen?

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Macron: Migranten aufnehmen + Afrikanische Staaten und Patenschaften

Dass Macron Migranten aufnehmen möchte – ist das genug durchdacht? Das ist das Ziel der Politik, entsprechende Hotspots einzurichten. Das habe ich ja auch immer als positiv angesehen – aber es muss Teil eines Gesamtpaketes sein. Und zu diesem gehört es dann auch zu fragen: Wie gehen wir dann mit denen um, die keine Chance auf Aufnahme sahen und nun den illegalen Weg gehen werden? Das eigentliche Problem bleibt ja damit vorhanden. Oder hat Macron an dieser Stelle eine Lösung des Problems? Italien bleibt auf den Flüchtlingen sitzen, Griechenland bleibt auf sie sitzen – weil nun die Länder die Idee bekommen haben, in Afrika Hotspots einzurichten. Das kann doch auch keine Lösung sein – wenn sie nicht als Paket daherkommt. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fluechtlingspolitik-frankreich-oeffnet-asylzentren-in-afrika-15239276.html

Übrigens: Kommen dann wirklich Flüchtlinge, also Verfolgte? Die müssen gesondert behandelt werden – sie benötigen Hotspots jenseits der Grenze von Ländern, aus denen Menschen fliehen: Eritrea, Sudan, Somalia…

Ich denke auch an Madagaskar: Es gibt sicher so mancher, der nicht in Madagaskar leben möchte, in dem immer wieder einmal die Pest ausbricht. Er möchte weg. Aber nicht, weil er seine Heimat verlassen will, sondern weil er ein sicheres Leben haben möchte. Und so läge es doch nahe, statt nun die Menschen nach Europa zu holen, diesem Land zu helfen – also Patenschaften für die Länder einzurichten: Jedes europäische Land bekommt ein afrikanisches Land, das er unterstützen muss. Nicht nur mit Geld – sondern auch politisch…

Die EU sie denkt immer zu kurz. Und Macron ist derjenige, der das zu kurz Gedachte umsetzen möchte. Das macht aber keinen Sinn – außer dass es die eigene Bevölkerung verärgert.

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Frauen gegen digitale Gewalt + ARD Porno-Bildungsauftrag + Fall Weinstein

Frauen wenden sich gegen digitale Gewalt – und weisen auch erst einmal darauf hin, dass es diese gibt: http://www.zeit.de/kultur/2017-10/digitale-gewalt-cyber-mobbing-sicherheit-internet-10nach8

Was ist digitale Gewalt? https://www.frauen-gegen-gewalt.de/digitale-gewalt-was-ist-das.html

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Es sieht ganz so aus, als würde die ARD mit ihrem letzten Tatort dem Bildungsauftrag gerecht werden: Zuschauer suchen auf Google nach unbekannten Sex-Begriffen: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/nach-tatort-hardcore-zuschauer-ueberschwemmen-google-mit-porno-suchbegriffen_id_7691380.html

So viel zum oben genannten Thema: Gewalt gegen Frauen.

Auch der Artikel verharmlost massiv. Klar: Frauen machen ja auch alles freiwillig mit.

Merken die Schreiber und Propagandisten dieser Praktiken nicht, was sie tun?

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Der Filmproduzent Weinstein wird beschuldigt, Frauen missbraucht zu haben – und zwar auch mit Blick auf die Karriere der Frauen sie sexuell ausgenutzt zu haben.  Eine Frau (Designerin Donna Karan) hatte eingeworfen, dass sich Frauen auch fragen müssten:

„wie präsentieren wir uns, wie fragen wir, bitten wir darum, in dem wir unsere Sinnlichkeit und Sexualität zeigen?“

Das kam bei Frauen nicht gut an und sie wurde sogar als „Abschaum im schicken Kostüm“ bezeichnet. http://www.spiegel.de/panorama/leute/donna-karan-irritiert-mit-aussagen-ueber-harvey-weinstein-a-1172242.html

Jeder Fall muss sicher eigenständig behandelt werden. Aber die Aggression, mit der diese Aussage bedacht wird, zeigt: Man will das Thema nicht thematisieren, man will das Thema nicht grundsätzlich anpacken. Er muss ja damit Erfolg gehabt haben, sonst hätte er es nicht gemacht. Und man muss sich doch fragen: Warum hat er es so lange gemacht? Warum wurde nicht vorher dagegen protestiert?

Aber: Es ist auch ein Fehler im System, gegen das man nicht angehen kann, wenn man eine Hälfte ausblendet. Damit soll freilich das mögliche Verhalten von W. nicht bagatellisiert werden. Er hat Frauen als Objekt seiner Begierde gesehen und nicht als Menschen und damit erniedrigt. Solche erniedrigenden Erfahrungen haben Auswirkungen auf die Psyche und damit auf das Lebensgefühl. (Es stehen auch Vorwürfe im Raum, vergewaltigt zu haben – was die Sache noch verschärft.)

Was aber auch im Raum steht: Die Verteidigungen: Viele wussten es und haben nur gesagt – und damit gedeckt -: So ist er nun mal.

Das finden wir immer wieder, dass erfolgreiche Männer damit durchkommen  http://www.tagesschau.de/ausland/weinstein-vorwuerfe-101.html

Nachtrag: Man lese einmal diesen Beitrag! Man fragt sich: Warum machen so viele mit? Eine sagte: wegen der Kariere… http://www.focus.de/kultur/vermischtes/asia-argento-harvey-weinstein-soll-sie-vergewaltigt-haben_id_7698509.html

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