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Archiv der Kategorie meditationsthema

Denk-Snack

Die Seele nicht verhungern lassen, sie auch nicht mit Krimskrams füllen, sondern mit guter Nahrung: Gottes Wort und Gebet.

Ein Gebetslied: http://www.youtube.com/watch?v=7×2IpLSfqp8&feature=related

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Denk-Snack

Ich muss für die neuen Besucherinnen und Besucher dieses Blogs diesen Text wieder einstellen, damit sie verstehen, welchen Hintergrund die Denk-Snacks haben: Im Alten Ägypten konnte man auf Grabsteinen Rätselworte finden, damit die Vorübergehenden auch etwas nachzudenken haben; ebenso geben Gurus ihren Schülern magische Schlüssel-Worte weiter oder Zenmeister geben ihren Schülern ein Wort, einen Satz (Koan), damit sie beim Suchen der Lösung Erleuchtung erfahren. Ich bin kein alter Ägypter, kein Guru und kein Zenmeister - aber dennoch gebe ich gerne Worte weiter, an denen man lange herumrätseln kann - Worte, die Schlüssel sein können. Zu welchem Schloss? Wohin führt die Tür? Das kommt auf das Wort an. Heute biete ich an:  

Kein Vogel lernt miauen, weil sein Feind miaut.

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Denk-Snack

Der Tod relativiert viele Dinge.

Weil die Leute nicht so gerne an den Tod denken, werden Kinkerlitzchen riesen groß.

Nachtrag: Soeben gefunden:

“`Tod´ sagen wir, der Herr sagt `Leben´” - schreibt Ilka Kunath in ihrem Gedicht: Der Tod hat wieder zugeschlagen http://gedichte.xbib.de/Kunath_gedicht_Der+Tod+hat+wieder+zugeschlagen.htm

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Denk-Snack

Von den alltäglichen Zwängen befreit zu sein - bedeutet Leblosigkeit.

Freiheit heißt: In den alltäglichen Zwängen als freier Mensch leben.

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Denk-Snackk

Die eigenen Schattenseiten bekämpfen -

sie dem Licht Gottes hinhalten, damit es sie erfüllt.

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Denk-Snack

Kraft aus der Stille - aus stillem Lauschen: Licht.

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Mensch

Der Mensch ist ein faszinierendes Wesen: Man kann ihn hassen, ihn lieben und beides gleichzeitig - und ist doch selbst einer.

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Tipps

Wie kann ich die Quelle der Kraft finden? Ein paar Wegweiser:

- Eine regelmäßige Zeit finden, an der ich die Quelle aufsuchen möchte, eine ungestörte Zeit - und ist sie auch noch so kurz: im eigenen Haus, auf der Parkbank, im Aufenthaltsraum…

- Tief durchatmen, bewusst und ohne Ziel: durchatmen. Wer den Weg zur Quelle schon kennt, kann beim Atmen ein stilles Herzensgebet sprechen. Zum Beispiel beim Einatmen: “Danke” - beim Ausatmen “Gott”, oder in Not: “Hilf mir - Gott!”

- Ein Symbol das mir wichtig ist, vor mich legen oder in der Hand halten, und sei es verborgen in der Hosentasche, als Kette…: ein Kreuz vielleicht, das ich mir nur für den Gang zur Quelle ausgesucht habe, einen Engel -als Boten Gottes -, eine Taube zur Erinnerung der Gegenwart des Gottesgeistes…

- Ein Wort, das ich mir vorher ausgesucht habe, in Gedanken Schluck für Schluck trinken. Zum Beispiel: “Der Herr ist mein Hirte” (Psalm 23), “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen” (Apostelgeschichte 5,29), “Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.” (Jesaja 43,1) Jesus sagt: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.” (Johannesevangelium 8,12).

- Wenn es möglich ist, die Augen schließen, und mir die Quelle der Kraft vor Augen malen.

- Die Augen öffnen, tief durchatmen und sagen: “Gott, auf ein Neues - mit Dir!” oder: “Gott, weiter gehts - in Deiner Kraft!”

- Wenn es möglich ist, kann man auch mehrmals am Tag zur Quelle gehen und trinken. Selbst am Schreibtisch, am Esstisch in der Kantine, auf der Toilette auch: Gott ist überall gegenwärtig und ansprechbar. Habe ich sie entdeckt, ist die Quelle der Kraft überall. Ich muss nur trinken.

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Denk-Snack

Nicht du musst /kannst dir ein Licht sein, auch die Welt und andere Menschen können es nicht: Gott “ist dein Licht, Seele vergiss es ja nicht.” (EG 317,5) Und wenn Ich, Mensch und Welt nicht mein Licht sind, sondern Gott, können Ich, Mensch und Welt mich auch nicht ganz verfinstern.  

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Wort am Mittwoch

Wer Menschen missachtet - missachtet Tiere; wer Tiere missachtet, missachtet Menschen. Ich weiß: Ich werde heute sicher in ein Wurstbrötchen beißen. Beschämt gestehe ich meine geliebte Inkonsequenz.

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