Kunst und Kolonialismus

Eine heftige Diskussion: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article167835136/Bilderstuermerei-ueberwindet-den-Kolonialismus-nicht.html

All den sauberen Zeitgenossen sei folgender Gedanke entgegengehalten: Wären die wunderbaren Gegenstände nicht hier, wären sie längst verrottet. Und wenn man sie zurückgeben würde – so manches Exponat würde das auch nicht überleben. So what?

Aber schön. dass sich manche damit moralisch profilieren wollen. Vielleicht gibt die Diskussion ja Ideen frei, die zukunftsweisend sind, vielleicht die Unterstützung eines Museums in einem sicheren Staat Afrikas zum Beispiel und die jeweilige Skulptur wird in Berlin als Leihgabe ausgestellt?

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Christliche Kunst – Obelisk in Kassel + Internet-Werbeblocker

Nun, es ist doch schön, dass die Stadt Kassel ein Kunstwerk aufkaufen möchte, in dem ein Jesuswort dominant eingraviert ist: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/documenta-afd-nennt-kunstwerk-von-olu-oguibe-entstellte-kunst-a-1163271.html

Ein bisserl komisches Gefühl bekommt man schon. Denn vor nicht langer Zeit hat man es noch abgelehnt, dass in Österreich Bibelzitate – sage ich mal so – in der politischen Meinungsbildung eingebracht wurden. Dürfen die einen das – die anderen nicht?

Wenn es die einen dürfen – dann sollten es auch die anderen dürfen. Links wie rechts… Und dass Kunst politisch eingesetzt wurde – nun, so neu ist das nicht. Und es gab eine Zeit, in der Kunst nur als Kunst anerkannt war, wenn sie politisch ist. Aber soweit ich sehe, ist diese politisch eingesetzte Kunst eigentlich weitgehend vergessen. Oder irre ich mich?

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Dass ein Gericht dem Geschäftsmodell keinen Riegel vorgeschoben hat, wundert mich sehr. Firmen zu zwingen, sich freizukaufen – ist schon sonderbar: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/adblocker-streit-olg-muenchen-erklaert-internet-werbeblocker-fuer-zulaessig-a-1163316.html

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Kirche ist nicht am Ende… + Zwei Romane aus Afrika + „Glaube ist keine Beruhigungspille“ + Angriffe auf Kirchen

Die Kirche ist noch lange nicht am Ende – auch die katholische Kirche nicht. Beweise?: https://jobo72.wordpress.com/2017/07/28/zahlen/

Der Beitrag deutet etwas an, was ich im Blog schon häufig erwähnt habe: Die Menschen in Deutschland sehen sich im Zentrum der Welt. Was vor allem die katholische Kirche betrifft, stehen sie im Augenblick unter ferner liefen. Das weltweite Christentum ist nicht mehr das Christentum Europas. Es wird von anderen Erdteilen bestimmt – und das nimmt zu – während Europa sein Erbe leichtfertig verspielt. Von daher: Ein wenig mehr Demut stünde uns Christen gut zu Gesicht. Und ein wenig mehr über den Tellerrand hinausschauen, stünde auch den Kirchengegnern gut zu Gesicht.

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Hier werden zwei Romane aus Afrika vorgestellt. Der eine Roman vom Kenianer Meja Mwangi: https://www.nzz.ch/feuilleton/schelmenroman-von-meja-mwangi-was-braucht-afrika-ld.1308157 (Volker Seitz kennt den Roman und empfiehlt ihn). Der andere wurde – es ist ein Jahr her – vom Kongolesen Mwanza Mujila, der in Graz lebt, geschrieben: https://www.nzz.ch/feuilleton/schelmenroman-von-meja-mwangi-was-braucht-afrika-ld.1308157

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„Glaube ist keine Beruhigungspille“ – ein Gespräch über den Glauben im Alltag: Klaus von Stosch und Klaus Köster: http://www.katholisch.de/aktuelles/dossiers/glaubensgesprache/glaube-ist-keine-beruhigungspille

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In Dresden wurden Molotowcocktails auf eine Kirche geworfen. Dort finden wir auch Zahlen von Angriffen auf Kirchen zwischen 2014-2016, Moscheen und Synagogen: http://kath.net/news/60432

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Kunst-Kultur

Kunst-Kultur in Zeiten, in denen Barbaren die Welt bedrängen.

Kunst-Kultur ist ein Haus, in dem man sich wohlfühlt, in dem man Atem holen und ausruhen kann.

Kunst-Kultur – andere in das Haus einladen, damit sie auch die Freiheiten wahrnehmen können.

Manchmal dringen Barbaren auch in das Haus der Kunst-Kultur ein und sagen: Ich bin Kunst-Kultur.

Nun denn: Die Kunst-Kultur ist stärker und größer auch als diese Barbaren.

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